Arecaceae
Gelee-Palme: Essbare Pflanze
Butia odorata
Sehr pflegeleicht. An einem vollsonnigen Standort in gut durchlässigem Sand- oder Lehmboden pflanzen. Alle 14 Tage gießen; den Boden zwischen den Wassergaben trocknen lassen. Äußerst dürre- und kältetolerant. Kein Besprühen oder Aufstellen in Innenräumen erforderlich.
Alle 14 Tage
Direkte Sonne
-12° - 40°C
40% - 70%
Kategorien
Was ist Gelee-Palme?
Gelee-Palme (Butia odorata) ist eine Pflanze mit einfach Pflegeaufwand aus der Familie Arecaceae. Butia odorata, allgemein bekannt als Gelee-Palme oder Pindo-Palme, ist eine robuste Fiederpalme, die in den Graslandschaften des südlichen Brasiliens, Uruguays und Argentiniens beheimatet ist. Sie gehört zu den kältetolerантesten Palmen der Welt und verträgt Temperaturen bis zu -12 °C. Ihre bogenför...
Gelee-Palme wird bis zu 6.1m, Breite von 300 cm, Gießen alle 14 Tage, -12°C – 40°C, 40–70% Luftfeuchtigkeit groß. Es ist nicht geeignet für Innenräume und sicher für Haustiere.
Im Gegensatz zu vielen Tropenpflanzen verträgt Gelee-Palme Gießfehler. Ideal für Anfänger. Im Gegensatz zu vielen beliebten Arten ist Gelee-Palme sicher für Haustiere.
Wie pflegt man Gelee-Palme?
TLDR: Gelee-Palme benötigt Direkte Sonne, Gießen alle 14 Tage und Temperaturen zwischen -12-40°C bei 40-70% Luftfeuchtigkeit.
Wie oft sollte man Gelee-Palme gießen?
Im Sommer alle 14 Tage gründlich gießen; im Winter die Wassergaben reduzieren. Die obersten 5–8 cm Erde immer erst antrocknen lassen, bevor erneut gegossen wird. Staunässe verursacht Wurzelfäule – der häufigste Pflegefehler.
Wie viel Licht braucht Gelee-Palme?
Volle Sonne ist unerlässlich: mindestens 6 Stunden direkte Sonneneinstrahlung täglich. Mehr Sonne bedeutet besseres Wachstum und reicheren Fruchtansatz. Als Zimmerpflanze nicht geeignet.
Welche Erde ist die beste für Gelee-Palme?
Bevorzugt sandigen oder lehmigen, gut durchlässigen Boden mit einem pH-Wert von 5,5–7,5. Staunasse oder stark verdichtete Tonböden sind zu vermeiden.
Welchen Topf sollte man für Gelee-Palme verwenden?
Großer Terrakotta- oder Betonkübel für die Kübelhaltung; Auspflanzung ins Freiland wird deutlich bevorzugt
Pflegeplan
Düngen
Alle 90 Tage
Was ist Gelee-Palme und woher kommt sie?
Butia odorata, allgemein bekannt als Gelee-Palme oder Pindo-Palme, ist eine robuste Fiederpalme, die in den Graslandschaften des südlichen Brasiliens, Uruguays und Argentiniens beheimatet ist. Sie gehört zu den kältetolerантesten Palmen der Welt und verträgt Temperaturen bis zu -12 °C. Ihre bogenförmigen blaugrünen Wedel und die Büschel essbarer orangegelber Früchte machen sie zu einem geschätzten Zier- und Nutzbaum in der Landschaftsgestaltung.
Wie vermehrt man Gelee-Palme?
Samen
Die Keimung verläuft langsam und unregelmäßig. Frische Samen liefern die besten Ergebnisse. Geduld ist gefragt – der Vorgang kann mehrere Monate dauern.
- 1 Fruchtfleisch von reifen Früchten entfernen und Samen gründlich waschen
- 2 Samen 30 Tage lang in einer kühlen, feuchten Umgebung stratifizieren
- 3 In sandiges, gut durchlässiges Substrat pflanzen und den Samen nur leicht bedecken
- 4 Bei 25–30 °C mit gleichmäßiger Feuchtigkeit bis zur Keimung halten
- 5 Sämling nach 12 Monaten an den endgültigen Standort umpflanzen
Benötigte Materialien:
Wie groß wird Gelee-Palme?
TLDR: Gelee-Palme kann bis zu 6.1m hoch werden mit einer Langsam Wachstumsrate.
Maximale Höhe
6.1m
Breite
3.0m
Wachstumsrate
Langsam
Laub
Immergrün
Verwendung
Zierpflanze
Toll zur Dekoration
Essbar
Kann verzehrt werden
Kulinarische Verwendung
- Früchte werden zur Herstellung von Gelee-Palmen-Likör, Marmelade, Eis und Saft verwendet
- Das Fruchtfleisch ist reich an Vitamin C und Antioxidantien
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Welche Krankheiten befallen Gelee-Palme häufig?
TLDR: Gelee-Palme ist anfällig für 6 bekannte Krankheiten. Regelmäßig kontrollieren für eine frühzeitige Erkennung.
Wurzelfäule
Wurzelfäule ist eine schwerwiegende Pilzkrankheit, die das Wurzelsystem von Pflanzen befällt und zum Verfall und Absterben führt. Sie wird hauptsächlich durch Überwässerung, schlechte Drainage oder bodenbürtige Pilze wie Pythium, Phytophthora, Rhizoctonia und Fusarium verursacht. Die Krankheit gedeiht unter Staunässebedingungen, bei denen die Wurzeln mit Sauerstoff unterversorgt sind und dadurch anfällig für Pilzinfektionen werden.
Schildläuse
Schildläuse sind kleine saugende Schädlinge, die als braune, schalenförmige Erhebungen an Pflanzenstängeln und Blättern erscheinen. Es gibt über 25 Arten, die in gepanzerte (hartschalige) und ungepanzerte (weichschalige) Schildläuse unterteilt werden. Sie ernähren sich, indem sie das Pflanzengewebe anstechen und Saft entziehen, was die Pflanze schwächt und bei unbehandeltem Befall zu Vergilbung, Wachstumshemmung und sogar zum Absterben führen kann. Zudem scheiden sie Honigtau aus, der Ameisen anzieht und das Wachstum von Rußtaupilzen fördert.
Wollläuse
Wollläuse sind kleine, weichkörperige Insekten, die mit einem weißen, wachsartigen, watteähnlichen Material bedeckt sind. Sie sind häufige Schädlinge von Zimmerpflanzen und Freilandpflanzen in milden Klimazonen. Diese saugende Insekten ernähren sich von Pflanzengewebe, verursachen Schäden, Wachstumshemmung und können bei unbehandeltem Befall zum Absterben der Pflanze führen. Sie produzieren klebigen Honigtau, der Rußtau anzieht.
Spinnmilben
Spinnmilben sind winzige Spinnentiere (weniger als 1,25 mm lang), die mit Spinnen und Zecken verwandt sind und sich von Pflanzensaft ernähren. Sie gedeihen bei heißen, trockenen Bedingungen und können erhebliche Schäden an Zier- und Gemüsepflanzen verursachen. Bei starkem Befall können Ernteausfälle 14 % oder mehr erreichen, da diese Schädlinge wichtige Pflanzenprozesse wie Photosynthese, Kohlendioxidaufnahme und Transpiration stören.
Bedeutung & Symbolik
Stärke, Überfluss und kulturelles Erbe Südamerikas. Die Gelee-Palme gilt als Sinnbild der Pampas-Graslandschaft und der Gaucho-Tradition.
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| Merkmal | Schwierigkeitsgrad | Licht | Gießen | Tierfreundlich |
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