Cactaceae
Rattenschwanzkaktus: Tierfreundliche Pflanze
Disocactus flagelliformis
Eine pflegeleichte Pflanze, die helles Licht mit etwas sanfter direkter Sonne bevorzugt. Im Frühling und Sommer mäßig gießen und das Substrat zwischen den Wassergaben fast vollständig austrocknen lassen. Im Winter die Bewässerung deutlich reduzieren. Während der Wachstumsperiode düngen.
Alle 10 Tage
Helles indirektes Licht
5° - 35°C
40% - 60%
Kategorien
Was ist Rattenschwanzkaktus?
Rattenschwanzkaktus (Disocactus flagelliformis) ist eine Pflanze mit mittel Pflegeaufwand aus der Familie Cactaceae. Disocactus flagelliformis, allgemein als Rattenschwanzkaktus bekannt, ist ein epiphytischer Kaktus aus Mexiko. Seine langen, hängenden, zylindrischen Triebe können bis zu 2 Meter lang werden und sind mit feinen Dornen besetzt. Er wird wegen seiner spektakulären magenta- bis leuchtend roten Blüten ge...
Rattenschwanzkaktus wird bis zu 2.0m, Breite von 60 cm, Gießen alle 10 Tage, 5°C – 35°C, 40–60% Luftfeuchtigkeit groß. Es ist geeignet für Innenräume und sicher für Haustiere.
Im Gegensatz zu vielen beliebten Arten ist Rattenschwanzkaktus sicher für Haustiere. Ohne ausreichende Drainage kann sich Wurzelfäule innerhalb von 20 Tagen entwickeln.
Wie pflegt man Rattenschwanzkaktus?
TLDR: Rattenschwanzkaktus benötigt Helles indirektes Licht, Gießen alle 10 Tage und Temperaturen zwischen 5-35°C bei 40-60% Luftfeuchtigkeit.
Wie oft sollte man Rattenschwanzkaktus gießen?
Im Frühling und Sommer alle 10 Tage gründlich gießen und das Substrat zwischen den Wassergaben fast vollständig austrocknen lassen. Im Winter sehr sparsam gießen – nur wenn die Triebe durch Austrocknung zu schrumpeln beginnen.
Wie viel Licht braucht Rattenschwanzkaktus?
Bevorzugt helles indirektes Licht oder sanfte Morgen- bzw. späte Nachmittagssonne. Intensive Mittagssonne im Sommer vermeiden, um Verbrennungen der Triebe zu verhindern. Drinnen an einem hellen süd- oder ostausgerichteten Fenster aufstellen.
Welche Erde ist die beste für Rattenschwanzkaktus?
Eine gut durchlässige Kakteenerde verwenden. Eine Mischung aus handelsüblicher Kakteenerde mit Perlit oder grobem Sand eignet sich gut. Als Epiphyt profitiert er von etwas organischem Material wie Lauberde, das der Mischung beigefügt wird.
Welchen Topf sollte man für Rattenschwanzkaktus verwenden?
Hängender Terrakotta- oder Keramiktopf mit guten Abzugslöchern. Terrakotta ermöglicht das Atmen des Substrats und hilft, überschüssige Feuchtigkeit zu vermeiden, die zu Wurzelfäule führen könnte.
Pflegeplan
Düngen
Alle 30 Tage
Umtopfen
Alle 730 Tage
Was ist Rattenschwanzkaktus und woher kommt sie?
Disocactus flagelliformis, allgemein als Rattenschwanzkaktus bekannt, ist ein epiphytischer Kaktus aus Mexiko. Seine langen, hängenden, zylindrischen Triebe können bis zu 2 Meter lang werden und sind mit feinen Dornen besetzt. Er wird wegen seiner spektakulären magenta- bis leuchtend roten Blüten geschätzt, die im Frühling erscheinen, was ihn zu einer beliebten Wahl für Hängekörbe macht.
Wie vermehrt man Rattenschwanzkaktus?
Steckling
Während der Bewurzelung nicht zu viel gießen. Geduld ist gefragt – die Wurzelbildung kann mehrere Wochen dauern. Beim Umgang mit der Pflanze wegen der Dornen Handschuhe tragen.
- 1 Ein 15 cm langes Triebstück mit einer sauberen Schere oder Gartenschere abschneiden
- 2 Das Schnittende 4–7 Tage an einem trockenen, schattigen Ort verkorken lassen
- 3 Den verkorkten Steckling in leicht feuchte Kakteenerde einpflanzen
- 4 An einem warmen Standort mit hellem indirektem Licht aufstellen
- 5 Sparsam gießen, bis sich die Wurzeln etabliert haben
Benötigte Materialien:
Aussaat
Die Anzucht aus Samen ist langsamer und weniger zuverlässig als die Stecklingsvermehrung. Wird erfahrenen Pflanzenfreunden empfohlen.
- 1 Samen im Frühling auf der Oberfläche feuchter, feiner Kakteenerde aussäen
- 2 Leicht mit einer dünnen Sandschicht bedecken
- 3 Feucht halten und Temperaturen über 20 °C gewährleisten
- 4 Helles indirektes Licht und gute Luftzirkulation bereitstellen
Benötigte Materialien:
Wie groß wird Rattenschwanzkaktus?
TLDR: Rattenschwanzkaktus kann bis zu 2.0m hoch werden mit einer Mittel Wachstumsrate.
Maximale Höhe
2.0m
Breite
60cm
Wachstumsrate
Mittel
Laub
Immergrün
Verwendung
Zierpflanze
Toll zur Dekoration
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Welche Krankheiten befallen Rattenschwanzkaktus häufig?
TLDR: Rattenschwanzkaktus ist anfällig für 7 bekannte Krankheiten. Regelmäßig kontrollieren für eine frühzeitige Erkennung.
Wurzelfäule
Wurzelfäule ist eine schwerwiegende Pilzkrankheit, die das Wurzelsystem von Pflanzen befällt und zum Verfall und Absterben führt. Sie wird hauptsächlich durch Überwässerung, schlechte Drainage oder bodenbürtige Pilze wie Pythium, Phytophthora, Rhizoctonia und Fusarium verursacht. Die Krankheit gedeiht unter Staunässebedingungen, bei denen die Wurzeln mit Sauerstoff unterversorgt sind und dadurch anfällig für Pilzinfektionen werden.
Spinnmilben
Spinnmilben sind winzige Spinnentiere (weniger als 1,25 mm lang), die mit Spinnen und Zecken verwandt sind und sich von Pflanzensaft ernähren. Sie gedeihen bei heißen, trockenen Bedingungen und können erhebliche Schäden an Zier- und Gemüsepflanzen verursachen. Bei starkem Befall können Ernteausfälle 14 % oder mehr erreichen, da diese Schädlinge wichtige Pflanzenprozesse wie Photosynthese, Kohlendioxidaufnahme und Transpiration stören.
Wollläuse
Wollläuse sind kleine, weichkörperige Insekten, die mit einem weißen, wachsartigen, watteähnlichen Material bedeckt sind. Sie sind häufige Schädlinge von Zimmerpflanzen und Freilandpflanzen in milden Klimazonen. Diese saugende Insekten ernähren sich von Pflanzengewebe, verursachen Schäden, Wachstumshemmung und können bei unbehandeltem Befall zum Absterben der Pflanze führen. Sie produzieren klebigen Honigtau, der Rußtau anzieht.
Schildläuse
Schildläuse sind kleine saugende Schädlinge, die als braune, schalenförmige Erhebungen an Pflanzenstängeln und Blättern erscheinen. Es gibt über 25 Arten, die in gepanzerte (hartschalige) und ungepanzerte (weichschalige) Schildläuse unterteilt werden. Sie ernähren sich, indem sie das Pflanzengewebe anstechen und Saft entziehen, was die Pflanze schwächt und bei unbehandeltem Befall zu Vergilbung, Wachstumshemmung und sogar zum Absterben führen kann. Zudem scheiden sie Honigtau aus, der Ameisen anzieht und das Wachstum von Rußtaupilzen fördert.
Mit ähnlichen Pflanzen vergleichen
| Merkmal | Schwierigkeitsgrad | Licht | Gießen | Tierfreundlich |
|---|---|---|---|---|
| Azalee | Mittel | Halbschatten | 3d | ⚠️ |
| Gift-Lattich | Mittel | Direkte Sonne | 7d | ⚠️ |
| Drehfrucht | Mittel | Halbschatten | 7d | ✓ |
| Amerikanische Gleditsie | Mittel | Direkte Sonne | 14d | ✓ |