Fabaceae
Gemeiner Goldregen: Heilpflanzliche Verwendung & Pflegetipps
Laburnum anagyroides
Benötigt volle Sonne oder Halbschatten. Gedeiht am besten in gut durchlässigem, nährstoffreichem Boden mit mäßiger Feuchtigkeit. Durchschnittlicher Wasserbedarf — bei Trockenheit einmal pro Woche gründlich gießen, Staunässe vermeiden. Einmal jährlich kann er zur Formerhaltung geschnitten und mäßig gedüngt werden.
Alle 7 Tage
Helles indirektes Licht
-20° - 30°C
40% - 65%
Kategorien
Was ist Gemeiner Goldregen?
Gemeiner Goldregen (Laburnum anagyroides) ist eine Pflanze mit mittel Pflegeaufwand aus der Familie Fabaceae. Der Gemeine Goldregen (Laburnum anagyroides) ist ein kleiner, laubabwerfender Baum, der in den Bergregionen Mittel- und Südeuropas (Alpen, Italien, Balkan) heimisch ist. Er ist sowohl für seine Giftigkeit als auch für seine beeindruckende Frühlingsblüte bekannt: Im Mai und Juni ist er mit langen, hä...
Gemeiner Goldregen wird bis zu 7.0m, Breite von 600 cm, Gießen alle 7 Tage, -20°C – 30°C, 40–65% Luftfeuchtigkeit groß. Es ist nicht geeignet für Innenräume und nicht sicher für Haustiere.
Ohne Vorsichtsmaßnahmen kann das Einnahmen bei Haustieren Reizungen verursachen. Außer Reichweite von Katzen und Hunden halten.
Wie pflegt man Gemeiner Goldregen?
TLDR: Gemeiner Goldregen benötigt Helles indirektes Licht, Gießen alle 7 Tage und Temperaturen zwischen -20-30°C bei 40-65% Luftfeuchtigkeit.
Wie oft sollte man Gemeiner Goldregen gießen?
Bei Trockenheit einmal wöchentlich tiefgründig gießen — die oberste Bodenschicht darf vor dem nächsten Gießen leicht antrocknen. Staunässe vermeiden, da dies zu Wurzelfäule führt. In Regenperioden ist keine zusätzliche Bewässerung erforderlich.
Wie viel Licht braucht Gemeiner Goldregen?
Blüht am besten in voller Sonne (mindestens 6 Stunden direktes Sonnenlicht pro Tag). Verträgt auch Halbschatten, bildet dann aber weniger Blüten. In heißen, feuchten Klimazonen ist Nachmittagsschatten vorteilhaft.
Welche Erde ist die beste für Gemeiner Goldregen?
Bevorzugt gut durchlässigen, nährstoffreichen Boden. pH-Wert: 5,5–7,5 (leicht sauer über neutral bis leicht kalkhaltig). Verträgt sandige, lehmige und tonige Böden, sofern die Entwässerung gut ist. Nicht auf verdichteten, wasserundurchlässigen Böden pflanzen.
Welchen Topf sollte man für Gemeiner Goldregen verwenden?
Nicht für die Topfpflanzung geeignet — sollte ausschließlich im Freiland oder Garten gepflanzt werden. Das Wurzelsystem breitet sich tief aus und benötigt viel Platz.
Pflegeplan
Düngen
Alle 365 Tage
Was ist Gemeiner Goldregen und woher kommt sie?
Der Gemeine Goldregen (Laburnum anagyroides) ist ein kleiner, laubabwerfender Baum, der in den Bergregionen Mittel- und Südeuropas (Alpen, Italien, Balkan) heimisch ist. Er ist sowohl für seine Giftigkeit als auch für seine beeindruckende Frühlingsblüte bekannt: Im Mai und Juni ist er mit langen, hängenden Trauben duftender, goldgelber Blüten bedeckt. Alle Teile — Wurzeln, Rinde, Blätter, Blüten, Samen und Hülsen — sind stark giftig; sie enthalten das Alkaloid Cytisin, das für Menschen, Katzen, Hunde, Pferde und Ziegen gleichermaßen tödlich sein kann. Für Erwachsene kann bereits der Verzehr von 15–20 Samen tödlich enden. Trotz seiner außergewöhnlichen dekorativen Wirkung sollte er in sicherem Abstand zu Kindern und Tieren gehalten werden.
Wie vermehrt man Gemeiner Goldregen?
Wie groß wird Gemeiner Goldregen?
TLDR: Gemeiner Goldregen kann bis zu 7.0m hoch werden mit einer Langsam Wachstumsrate.
Maximale Höhe
7.0m
Breite
6.0m
Wachstumsrate
Langsam
Laub
Laubabwerfend
Achtung: Giftige Pflanze
Diese Pflanze kann beim Verschlucken giftig sein. Außer Reichweite halten von:
Verwendung
Zierpflanze
Toll zur Dekoration
Heilpflanze
Heilende Eigenschaften
Medizinische Verwendung
- Das aus den Samen extrahierte Alkaloid Cytisin wird seit den 1960er Jahren in Osteuropa zur Raucherentwöhnung eingesetzt (Wirkstoff von Tabex®). Es ist bei der Behandlung von Nikotinabhängigkeit wirksamer als ein Placebo. Traditionell wurde es auch gegen Keuchhusten und Asthma eingesetzt, wird heute jedoch ohne ärztliche Aufsicht nicht mehr empfohlen.
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Welche Krankheiten befallen Gemeiner Goldregen häufig?
TLDR: Gemeiner Goldregen ist anfällig für 6 bekannte Krankheiten. Regelmäßig kontrollieren für eine frühzeitige Erkennung.
Blattfleckenkrankheit
Die Blattfleckenkrankheit ist eine häufige Pilzkrankheit, die durch verschiedene Erreger verursacht wird, darunter Alternaria, Ascochyta, Colletotrichum, Septoria und Venturia. Sie befällt hauptsächlich Blätter und verursacht verfärbte Flecken, die bei fehlender Behandlung zu vorzeitigem Blattfall führen können.
Wurzelfäule
Wurzelfäule ist eine schwerwiegende Pilzkrankheit, die das Wurzelsystem von Pflanzen befällt und zum Verfall und Absterben führt. Sie wird hauptsächlich durch Überwässerung, schlechte Drainage oder bodenbürtige Pilze wie Pythium, Phytophthora, Rhizoctonia und Fusarium verursacht. Die Krankheit gedeiht unter Staunässebedingungen, bei denen die Wurzeln mit Sauerstoff unterversorgt sind und dadurch anfällig für Pilzinfektionen werden.
Krebs (Kanker)
Krebs ist eine Krankheit, die durch verschiedene Pilze und Bakterien verursacht wird und nekrotische, eingesunkene Bereiche auf der Rinde von Ästen, Trieben und Stämmen erzeugt. Krankheitserreger dringen durch Wunden und natürliche Öffnungen ein, insbesondere wenn Pflanzen gestresst sind. Krebs kann Äste nach und nach schwächen oder absterben lassen, indem der Wasser- und Nährstofftransport gestört wird.
Echter Mehltau
Echter Mehltau ist eine weit verbreitete Pilzkrankheit, die durch verschiedene Pilzarten verursacht wird, darunter Erysiphe, Podosphaera, Oïdium und Leveillula. Sie befällt weltweit über 10.000 Pflanzenarten. Die Krankheit gedeiht in warmen, trockenen Klimazonen mit hoher Luftfeuchtigkeit und zeigt sich als charakteristischer weißer Puderbelag auf Pflanzenoberflächen.
Bedeutung & Symbolik
In der viktorianischen Blumensprache symbolisiert der Goldregen vergängliche Schönheit, verlorene Liebe und nachdenkliche Trauer. Im Volksglauben gilt er als Baum, der vor bösen Geistern schützt, und wird oft in der Nähe von Wohnhäusern gepflanzt. J. R. R. Tolkien ließ sich beim Schreiben von „Das Silmarillion“ von ihm für die Erschaffung des mythischen Baumes Laurelin inspirieren.
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| Merkmal | Schwierigkeitsgrad | Licht | Gießen | Tierfreundlich |
|---|---|---|---|---|
| Cyclocybe erebia | Mittel | Wenig Licht | 2d | ⚠️ |
| Azalee | Mittel | Halbschatten | 3d | ⚠️ |
| Drillingsblume | Mittel | Direkte Sonne | 7d | ⚠️ |
| Gift-Lattich | Mittel | Direkte Sonne | 7d | ⚠️ |