Boraginaceae
Gewöhnlicher Natternkopf: Essbare Pflanze
Echium vulgare
Der Gewöhnliche Natternkopf ist eine anspruchslose, sonnenliebende und trockenheitsresistente Pflanze, die sich für Steingärten, Schmetterlings- und Bienengärten oder trockene Hänge eignet. Er wächst am besten in kargem, gut durchlässigem Boden in voller Sonne und benötigt nach dem Anwachsen kaum Düngung oder Bewässerung. Übermäßig gedüngter Boden führt eher zu einem übermäßigen Blattwachstum auf Kosten der Blütenbildung.
Alle 12 Tage
Helles indirektes Licht
-30° - 35°C
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Kategorien
Was ist Gewöhnlicher Natternkopf?
Gewöhnlicher Natternkopf (Echium vulgare) ist eine Pflanze mit einfach Pflegeaufwand aus der Familie Boraginaceae. Der Gewöhnliche Natternkopf (Echium vulgare) ist eine zweijährige bis ausdauernde krautige Pflanze aus der Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae), die natürlicherweise auf Wiesen, Rainen, Böschungen und trockenen Standorten in ganz Europa wächst. Er bildet eine bodenständige Rosette aus behaart...
Gewöhnlicher Natternkopf wird bis zu 90cm, Breite von 45 cm, Gießen alle 12 Tage, -30°C – 35°C groß. Es ist nicht geeignet für Innenräume und nicht sicher für Haustiere.
Im Gegensatz zu vielen Tropenpflanzen verträgt Gewöhnlicher Natternkopf Gießfehler. Ideal für Anfänger. Ohne Vorsichtsmaßnahmen kann das Einnahmen bei Haustieren Reizungen verursachen. Außer Reichweite von Katzen und Hunden halten.
Wie pflegt man Gewöhnlicher Natternkopf?
TLDR: Gewöhnlicher Natternkopf benötigt Helles indirektes Licht, Gießen alle 12 Tage und Temperaturen zwischen -30-35°C bei 40-70% Luftfeuchtigkeit.
Wie oft sollte man Gewöhnlicher Natternkopf gießen?
Nur mäßig gießen – nach dem Anwachsen verträgt er Trockenheit sehr gut, und überschüssige Feuchtigkeit schadet ihm eher. Lassen Sie den Boden zwischen den Wassergaben vollständig austrocknen und gießen Sie nur bei langanhaltender Trockenheit.
Wie viel Licht braucht Gewöhnlicher Natternkopf?
Erfordert volle Sonne, idealerweise mindestens 6–8 Stunden direktes Licht pro Tag. Im Halbschatten blüht er nur schwach und die Stängel vergeilen.
Welche Erde ist die beste für Gewöhnlicher Natternkopf?
Bevorzugt kargen bis mäßig fruchtbaren, gut durchlässigen Boden – sandig, lehmig oder steinig; er verträgt sowohl leicht saure als auch basische pH-Werte. Vermeiden Sie schwere, dauerhaft feuchte Lehmböden, da dort die Gefahr von Wurzelfäule besteht.
Welchen Topf sollte man für Gewöhnlicher Natternkopf verwenden?
Der Natternkopf wird üblicherweise direkt im Garten kultiviert, kann aber auch in ein breites, gut durchlässiges Terrakottagefäß mit Abflusslöchern und einer Kiesdrainage am Boden an einem sonnigen Standort gepflanzt werden.
Was ist Gewöhnlicher Natternkopf und woher kommt sie?
Der Gewöhnliche Natternkopf (Echium vulgare) ist eine zweijährige bis ausdauernde krautige Pflanze aus der Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae), die natürlicherweise auf Wiesen, Rainen, Böschungen und trockenen Standorten in ganz Europa wächst. Er bildet eine bodenständige Rosette aus behaarten Blättern, aus der im zweiten Jahr ein aufrechter, dicht borstiger Stängel mit einer Höhe von 30–90 cm austreibt. Von Mai bis September blüht er mit kleinen trichterförmigen Blüten, die sich rosa öffnen und sich allmählich blau färben – ein typisches Merkmal der gesamten Gattung Echium. Die Blüten sind bei Bienen und Hummeln sehr beliebt, weshalb die Pflanze als bedeutende Bienenweide geschätzt wird. Sie verträgt Trockenheit, karge sandige sowie steinige Böden und ist pflegeleicht, jedoch enthält die gesamte Pflanze Pyrrolizidinalkaloide und die borstigen Haare können die Haut reizen.
Wie vermehrt man Gewöhnlicher Natternkopf?
Aussaat von Samen
Der Natternkopf hat eine lange Pfahlwurzel und verträgt das Umpflanzen schlecht, daher sollten die Samen vorzugsweise direkt an den Standort gesät werden.
- 1 Wählen Sie einen sonnigen Standort mit kargem, gut durchlässigem Boden.
- 2 Säen Sie die Samen im Frühjahr (April–Mai) oder im Herbst direkt an Ort und Stelle aus.
- 3 Flach säen, nur leicht mit Erde bedecken, da die Samen Licht zum Keimen benötigen.
- 4 Halten Sie den Boden bis zur Keimung leicht feucht, danach nur noch mäßig gießen.
- 5 Dünnen Sie überschüssige Sämlinge auf einen Abstand von etwa 30 cm aus.
Benötigte Materialien:
Wie groß wird Gewöhnlicher Natternkopf?
TLDR: Gewöhnlicher Natternkopf kann bis zu 90cm hoch werden mit einer Mittel Wachstumsrate.
Maximale Höhe
90cm
Breite
45cm
Wachstumsrate
Mittel
Laub
Laubabwerfend
Achtung: Giftige Pflanze
Diese Pflanze kann beim Verschlucken giftig sein. Außer Reichweite halten von:
Verwendung
Zierpflanze
Toll zur Dekoration
Heilpflanze
Heilende Eigenschaften
Essbar
Kann verzehrt werden
Medizinische Verwendung
- Traditionell wurde die Wurzel als Umschlag bei Schlangenbissen und Wunden verwendet
- Blätter und Blüten wurden in der Volksheilkunde als mildes Diuretikum und Abführmittel gegen Husten eingesetzt
- Die moderne Anwendung wird aufgrund des Gehalts an lebertoxischen Pyrrolizidinalkaloiden nicht empfohlen
Kulinarische Verwendung
- Junge Blätter können in kleinen Mengen als Spinatersatz gekocht werden
- Die Blüten sind essbar und werden zur Dekoration von Speisen und Salaten verwendet
- Aufgrund des Alkaloidgehalts und der borstigen Haare wird ein häufiger Verzehr oder der Konsum großer Mengen nicht empfohlen
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Welche Krankheiten befallen Gewöhnlicher Natternkopf häufig?
TLDR: Gewöhnlicher Natternkopf ist anfällig für 5 bekannte Krankheiten. Regelmäßig kontrollieren für eine frühzeitige Erkennung.
Echter Mehltau
Echter Mehltau ist eine weit verbreitete Pilzkrankheit, die durch verschiedene Pilzarten verursacht wird, darunter Erysiphe, Podosphaera, Oïdium und Leveillula. Sie befällt weltweit über 10.000 Pflanzenarten. Die Krankheit gedeiht in warmen, trockenen Klimazonen mit hoher Luftfeuchtigkeit und zeigt sich als charakteristischer weißer Puderbelag auf Pflanzenoberflächen.
Rost
Rost ist eine häufige Pilzkrankheit, die durch Pilze der Ordnung Pucciniales verursacht wird und eine Vielzahl von Pflanzen befällt. Die Krankheit verdankt ihren Namen den charakteristischen orangefarbenen, gelben oder rotbraunen Pusteln, die auf Blättern erscheinen und an Metallrost erinnern. Dieser obligate Pilzparasit benötigt lebende Pflanzen zum Überleben und kann in landwirtschaftlichen Kulturen erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen.
Blattfleckenkrankheit
Die Blattfleckenkrankheit ist eine häufige Pilzkrankheit, die durch verschiedene Erreger verursacht wird, darunter Alternaria, Ascochyta, Colletotrichum, Septoria und Venturia. Sie befällt hauptsächlich Blätter und verursacht verfärbte Flecken, die bei fehlender Behandlung zu vorzeitigem Blattfall führen können.
Wurzelfäule
Wurzelfäule ist eine schwerwiegende Pilzkrankheit, die das Wurzelsystem von Pflanzen befällt und zum Verfall und Absterben führt. Sie wird hauptsächlich durch Überwässerung, schlechte Drainage oder bodenbürtige Pilze wie Pythium, Phytophthora, Rhizoctonia und Fusarium verursacht. Die Krankheit gedeiht unter Staunässebedingungen, bei denen die Wurzeln mit Sauerstoff unterversorgt sind und dadurch anfällig für Pilzinfektionen werden.
Bedeutung & Symbolik
Nach der alten Signaturenlehre erinnerte der gefleckte Stängel des Natternkopfs an Schlangenhaut, weshalb die Wurzel der Pflanze in der Volksheilkunde traditionell als Schutzmittel gegen Schlangenbisse verwendet wurde – daher rührt auch der deutsche und wissenschaftliche Name. Die Pflanze symbolisiert somit Schutz und Mut.
Mit ähnlichen Pflanzen vergleichen
| Merkmal | Schwierigkeitsgrad | Licht | Gießen | Tierfreundlich |
|---|---|---|---|---|
| Feldahorn | Einfach | Helles indirektes Licht | 14d | ✓ |
| Hänge-Birke | Einfach | Direkte Sonne | 14d | ✓ |
| Kokardenblume | Einfach | Direkte Sonne | 10d | ✓ |
| Stacheldrahtpflanze | Einfach | Direkte Sonne | 14d | ✓ |