Orchidaceae
Berg-Waldhyazinthe: Fortgeschrittene Pflegeanleitung
Platanthera chlorantha
Eine wilde, von Mykorrhiza abhängige Orchidee, die normalerweise nicht als Zimmerpflanze kultiviert wird – in der Natur benötigt sie Halbschatten, gut durchlässigen kalkhaltigen Boden und eine stabile Feuchtigkeit ohne Staunässe.
Alle 7 Tage
Halbschatten
-15° - 28°C
50% - 75%
Kategorien
Was ist Berg-Waldhyazinthe?
Berg-Waldhyazinthe (Platanthera chlorantha) ist eine Pflanze mit schwer Pflegeaufwand aus der Familie Orchidaceae. Die Berg-Waldhyazinthe (Platanthera chlorantha) ist eine knollenbildende Orchidee, die in europäischen Wäldern, auf kalkreichen Wiesen und in vermoorten Gebieten wächst. Die Pflanze erreicht eine Höhe von 30 bis 60 cm und besitzt zwei glänzende, elliptische Grundblätter sowie kleinere, längliche Stä...
Berg-Waldhyazinthe wird bis zu 60cm, Breite von 30 cm, Gießen alle 7 Tage, -15°C – 28°C, 50–75% Luftfeuchtigkeit groß. Es ist nicht geeignet für Innenräume und sicher für Haustiere.
Im Gegensatz zu pflegeleichten Pflanzen erfordert Berg-Waldhyazinthe ständige Aufmerksamkeit bei Luftfeuchtigkeit und Licht. Nicht für Anfänger empfohlen. Im Gegensatz zu vielen beliebten Arten ist Berg-Waldhyazinthe sicher für Haustiere.
Wie pflegt man Berg-Waldhyazinthe?
TLDR: Berg-Waldhyazinthe benötigt Halbschatten, Gießen alle 7 Tage und Temperaturen zwischen -15-28°C bei 50-75% Luftfeuchtigkeit.
Wie oft sollte man Berg-Waldhyazinthe gießen?
Halten Sie den Boden gleichmäßig feucht, aber niemals nass – überschüssiges Wasser führt zur Fäulnis der Knollen. In der Natur erhält die Pflanze Feuchtigkeit hauptsächlich durch Niederschläge.
Wie viel Licht braucht Berg-Waldhyazinthe?
Bevorzugt diffuses Licht oder Halbschatten – Waldränder, Lichtungen und lichte Gebüsche sind am besten geeignet; direkte Sonne kann die Blätter verbrennen.
Welche Erde ist die beste für Berg-Waldhyazinthe?
Benötigt gut durchlässigen, neutralen bis alkalischen (kalkhaltigen) Boden; das Vorhandensein von Mykorrhizapilzen im Boden ist für ein erfolgreiches Wachstum unerlässlich.
Was ist Berg-Waldhyazinthe und woher kommt sie?
Die Berg-Waldhyazinthe (Platanthera chlorantha) ist eine knollenbildende Orchidee, die in europäischen Wäldern, auf kalkreichen Wiesen und in vermoorten Gebieten wächst. Die Pflanze erreicht eine Höhe von 30 bis 60 cm und besitzt zwei glänzende, elliptische Grundblätter sowie kleinere, längliche Stängelblätter. Die grünlich-weißen, nach Vanille duftenden Blüten bilden einen lockeren Blütenstand und besitzen einen langen Sporn, der an die Bestäubung durch Nachtfalter (Eulenfalter und Schwärmer) angepasst ist. Die Pollinarien heften sich zwischen den Augen des Bestäubers an, nicht am Rüssel wie bei der nahe verwandten Art Platanthera bifolia. Die Pflanze ist an kalkhaltige und neutrale Böden angepasst und benötigt für die Keimung und das Wachstum einen Mykorrhizapilz.
Wie groß wird Berg-Waldhyazinthe?
TLDR: Berg-Waldhyazinthe kann bis zu 60cm hoch werden mit einer Langsam Wachstumsrate.
Maximale Höhe
60cm
Breite
30cm
Wachstumsrate
Langsam
Laub
Laubabwerfend
Verwendung
Zierpflanze
Toll zur Dekoration
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Welche Krankheiten befallen Berg-Waldhyazinthe häufig?
TLDR: Berg-Waldhyazinthe ist anfällig für 3 bekannte Krankheiten. Regelmäßig kontrollieren für eine frühzeitige Erkennung.
Wurzelfäule
Wurzelfäule ist eine schwerwiegende Pilzkrankheit, die das Wurzelsystem von Pflanzen befällt und zum Verfall und Absterben führt. Sie wird hauptsächlich durch Überwässerung, schlechte Drainage oder bodenbürtige Pilze wie Pythium, Phytophthora, Rhizoctonia und Fusarium verursacht. Die Krankheit gedeiht unter Staunässebedingungen, bei denen die Wurzeln mit Sauerstoff unterversorgt sind und dadurch anfällig für Pilzinfektionen werden.
Überwässerung
Überwässerung tritt auf, wenn Pflanzen zu viel Wasser erhalten, wodurch die Wurzeln von Sauerstoff abgeschnitten werden und Wurzelfäule entsteht. Dieser Umweltstress ist eine der häufigsten Ursachen für das Absterben von Zimmerpflanzen, da wassergesättigte Erde die Wurzeln am Atmen und an der ordnungsgemäßen Funktion hindert.
Nacktschnecken und Schnecken
Nacktschnecken und Schnecken sind Weichtiere, die sich von Pflanzengewebe ernähren und unregelmäßige Löcher in Blätter sowie Schäden an jungen Sämlingen verursachen. Sie sind vor allem nachts und bei feuchten Bedingungen aktiv und hinterlassen charakteristische silbrige Schleimspuren. Diese Schädlinge können Gärten schnell verwüsten, besonders während nasser Jahreszeiten.
Bedeutung & Symbolik
Nächtliche Treue und verborgener Charme – ihr Vanilleduft und die blassen Blüten entfalten sich erst bei Dämmerung vollständig und locken Nachtfalter an.
Mit ähnlichen Pflanzen vergleichen
| Merkmal | Schwierigkeitsgrad | Licht | Gießen | Tierfreundlich |
|---|---|---|---|---|
| Flecht-Straußgras | Schwer | Direkte Sonne | 3d | ✓ |
| Kristall-Anthurie | Schwer | Halbschatten | 7d | ⚠️ |
| Saguaro | Schwer | Direkte Sonne | 21d | ✓ |
| Prärie-Enzian | Schwer | Helles indirektes Licht | 7d | ✓ |