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Gemeine Hasel

Betulaceae

Gemeine Hasel: Essbare Pflanze

Corylus avellana

Einfach ☀️ Helles indirektes Licht 🐾 Tierfreundlich

Die Gemeine Hasel ist ein robuster und pflegeleichter Strauch, der in voller Sonne bis Halbschatten sowie in den meisten Bodenarten mit guter Drainage und mäßiger Fruchtbarkeit gedeiht. Gut etablierte Sträucher sind trockenheitstolerant, profitieren jedoch von einer tiefgründigen Bewässerung in Dürreperioden und einer leichten Auslichtung der ältesten Zweige im Frühjahr.

💧 Gießen

Alle 10 Tage

☀️ Licht

Helles indirektes Licht

🌡️ Temperatur

-34° - 38°C

💨 Luftfeuchtigkeit

40% - 80%

Kategorien

Was ist Gemeine Hasel?

Gemeine Hasel (Corylus avellana) ist eine Pflanze mit einfach Pflegeaufwand aus der Familie Betulaceae. Die Gemeine Hasel (Corylus avellana) ist ein sommergrüner Strauch oder kleiner Baum, der in Europa und Westasien, von den britischen Inseln bis zum Kaukasus und der Türkei, heimisch ist. Sie erreicht typischerweise eine Höhe von 3–6 Metern mit einer breiten, mehrstämmigen Wuchsform, die dichte Gebüs...

Gemeine Hasel wird bis zu 6.0m, Breite von 450 cm, Gießen alle 10 Tage, -34°C – 38°C, 40–80% Luftfeuchtigkeit groß. Es ist nicht geeignet für Innenräume und sicher für Haustiere.

Im Gegensatz zu vielen Tropenpflanzen verträgt Gemeine Hasel Gießfehler. Ideal für Anfänger. Im Gegensatz zu vielen beliebten Arten ist Gemeine Hasel sicher für Haustiere.

Wie pflegt man Gemeine Hasel?

TLDR: Gemeine Hasel benötigt Helles indirektes Licht, Gießen alle 10 Tage und Temperaturen zwischen -34-38°C bei 40-80% Luftfeuchtigkeit.

💧

Wie oft sollte man Gemeine Hasel gießen?

Wässern Sie die Hasel tiefgründig, aber selten – etwa alle 10 Tage in heißen, trockenen Perioden – und lassen Sie den Boden zwischen den Wassergaben leicht austrocknen, um Wurzelfäule vorzubeugen. Etablierte Sträucher sind trockenheitsresistent und benötigen in normalen Sommern selten zusätzliche Bewässerung.

☀️

Wie viel Licht braucht Gemeine Hasel?

Die Hasel gedeiht am besten in voller Sonne bis leichtem Halbschatten mit mindestens 4–6 Stunden direktem Licht pro Tag; volle Sonne fördert die beste Ernte von Nüssen, während Halbschatten dennoch für gesundes Wachstum und attraktives Laub sorgt.

🪴

Welche Erde ist die beste für Gemeine Hasel?

Pflanzen Sie in gut durchlässigen, leichten bis mittelschweren Boden mit mäßiger Fruchtbarkeit – ein pH-Wert von 5,0–7,5 ist ideal. Die Hasel toleriert Sand, Lehm und tonhaltige Böden, gedeiht jedoch nicht in staunassen oder extrem nährstoffreichen, schweren Böden.

Pflegeplan

🌱

Düngen

Alle 365 Tage

Was ist Gemeine Hasel und woher kommt sie?

Die Gemeine Hasel (Corylus avellana) ist ein sommergrüner Strauch oder kleiner Baum, der in Europa und Westasien, von den britischen Inseln bis zum Kaukasus und der Türkei, heimisch ist. Sie erreicht typischerweise eine Höhe von 3–6 Metern mit einer breiten, mehrstämmigen Wuchsform, die dichte Gebüsche und Hecken bildet. Die Blätter sind rundlich bis eiförmig mit doppelt gesägtem Rand und einer charakteristischen rauen Textur; im Herbst färben sie sich goldgelb. Die weiblichen Blüten sind bemerkenswert unauffällig – nur die knallroten Narben sind aus den geschlossenen Knospen sichtbar – während die männlichen Kätzchen in langen, gelbgrünen Trauben herabhängen und ein sicheres Zeichen für den Vorfrühling sind. Die Hasel ist einer der frühesten Frühlingssträucher in der nordeuropäischen Landschaft. Sie blüht bereits von Januar bis April, noch vor dem Blattaustrieb, und wird ausschließlich durch den Wind bestäubt. Die Früchte sind die bekannten Haselnüsse, die im September–Oktober in Gruppen mit einer becherförmigen Hülle reifen. Die Nüsse sind reich an Fett (bis zu 60 %), Protein und Vitamin E und stellen seit der Steinzeit eine wichtige Nahrungsgrundlage für den Menschen in Europa dar. Die Hasel wächst an Waldrändern, in Hecken, Gebüschen und entlang von Wasserläufen und ist eine Schlüsselart für die Biodiversität: Ihr früher Pollen ist entscheidend für Bienen, und sie beherbergt die Larven von über 70 Schmetterlings- und Mottenarten. Der Strauch ist äußerst robust und anpassungsfähig; er gedeiht in fast allen Bodenarten, von Sand- bis Lehmböden, und vom Meeresspiegel bis ins Gebirge. Er verbreitet sich natürlich über Wurzelausläufer und kann durch das „Auf-Stock-Setzen“ effektiv verjüngt werden – eine traditionelle Bewirtschaftungsform, die sowohl die Lebensdauer des Strauchs verlängert als auch flexibles Flechtmaterial (Haselruten) hervorbringt. In Deutschland ist die Hasel ein charakteristisches Element von Mischwäldern und Feldgehölzen im ganzen Land.

Wie vermehrt man Gemeine Hasel?

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Vermehrung durch Samen (Nüsse)

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    Ernten Sie reife Haselnüsse im September–Oktober, bevor sie vom Strauch fallen
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    Reinigen Sie die Nüsse und lagern Sie sie 3–4 Monate lang kalt und feucht (Kaltstratifizierung) bei 2–5 °C, z. B. in feuchtem Sand im Kühlschrank
  3. 3
    Setzen Sie die Nüsse im Februar–März einzeln 3–4 cm tief in Töpfe mit gut durchlässiger Erde
  4. 4
    Stellen Sie die Töpfe in einen kühlen, hellen Raum (10–15 °C) – die Keimung erfolgt innerhalb von 4–8 Wochen
  5. 5
    Die Pflanzen können nach dem Abhärten ins Freiland ausgepflanzt werden, wenn sie 20–30 cm hoch sind und keine Frostgefahr mehr besteht
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Absenker

  1. 1
    Wählen Sie im Frühjahr einen gesunden, flexiblen Zweig aus dem Zuwachs der aktuellen Saison
  2. 2
    Biegen Sie den Zweig zum Boden und graben Sie ihn 10–15 cm tief in ein kleines Loch ein
  3. 3
    Fixieren Sie den Zweig mit einem u-förmigen Haken oder einem Stein und decken Sie ihn mit Erde ab
  4. 4
    Halten Sie die Erde den ganzen Sommer über gleichmäßig feucht
  5. 5
    Nach ca. 6 Monaten (Herbst) ist die Wurzelbildung meist ausreichend – trennen Sie die Verbindung zur Mutterpflanze und setzen Sie die Jungpflanze um
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Wurzelausläufer

  1. 1
    Identifizieren Sie im zeitigen Frühjahr oder Herbst kräftige Wurzelschosser rund um den Haselstrauch
  2. 2
    Graben Sie vorsichtig nach unten und legen Sie das eigene Wurzelsystem des Ausläufers frei
  3. 3
    Trennen Sie den Ausläufer mit einem sauberen, scharfen Spaten oder einer Säge von der Mutterpflanze
  4. 4
    Pflanzen Sie den Ausläufer direkt an den vorbereiteten Standort und wässern Sie ihn gut an

Wie groß wird Gemeine Hasel?

TLDR: Gemeine Hasel kann bis zu 6.0m hoch werden mit einer Mittel Wachstumsrate.

📏

Maximale Höhe

6.0m

↔️

Breite

4.5m

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Wachstumsrate

Mittel

🍃

Laub

Laubabwerfend

Verwendung

🌺

Zierpflanze

Toll zur Dekoration

🍽️

Essbar

Kann verzehrt werden

💊

Heilpflanze

Heilende Eigenschaften

💊

Medizinische Verwendung

  • Rinde und Blätter besitzen zusammenziehende (adstringierende) Eigenschaften und werden in der Kräutermedizin gegen Durchfall und leichte Entzündungen eingesetzt
  • Extrakte aus Blättern und Rinde wurden traditionell als fiebersenkendes Mittel (Febrifugum) und zur Förderung der Schweißabsonderung (Diaphoretikum) verwendet
  • Haselnussöl hat eine milde, aber effektive Wirkung gegen Madenwürmer bei der Einnahme in kleinen Dosen
  • Die Kätzchen (männliche Blüten) enthalten Flavonoide und wurden in der europäischen Volksmedizin traditionell bei Hautausschlägen und als Blutreinigungsmittel verwendet
🍽️

Kulinarische Verwendung

  • Haselnüsse werden roh oder geröstet gegessen und sind ein klassischer Snack sowie eine Zutat in Brot, Kuchen, Gebäck und Schokoladenprodukten (z. B. Nutella)
  • Haselnüsse werden zu Haselnussmehl oder Pürees (Pralinémasse) gemahlen, die in Konfekt, Eiscreme, Trüffeln und Desserts Verwendung finden
  • Kaltgepresstes Haselnussöl wird als Salatöl und zum Backen verwendet – es hat einen milden, nussigen Geschmack und ist reich an einfach ungesättigten Fettsäuren
  • Junge Blätter können im zeitigen Frühjahr als Salat gegessen werden
  • Haselnüsse können mit Wasser zu einem pflanzlichen Haselnussdrink (Milchalternative) gemixt werden

Zeigt deine Pflanze Symptome?

Klicke auf das Symptom, um mögliche Ursachen zu entdecken:

Welche Krankheiten befallen Gemeine Hasel häufig?

TLDR: Gemeine Hasel ist anfällig für 7 bekannte Krankheiten. Regelmäßig kontrollieren für eine frühzeitige Erkennung.

Echter Mehltau

Mittel

Echter Mehltau ist eine weit verbreitete Pilzkrankheit, die durch verschiedene Pilzarten verursacht wird, darunter Erysiphe, Podosphaera, Oïdium und Leveillula. Sie befällt weltweit über 10.000 Pflanzenarten. Die Krankheit gedeiht in warmen, trockenen Klimazonen mit hoher Luftfeuchtigkeit und zeigt sich als charakteristischer weißer Puderbelag auf Pflanzenoberflächen.

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Bakterieller Blattbrand

Hoch

Bakterieller Blattbrand ist eine ernste Pflanzenkrankheit, die durch pathogene Bakterien verursacht wird, die über Wunden oder natürliche Öffnungen in die Pflanze eindringen. Sie breitet sich bei warmen, feuchten Bedingungen schnell aus und kann erhebliche Schäden an Blättern, Stängeln und Blüten verursachen. Die Bakterien werden durch Wasserspritzer, kontaminierte Werkzeuge und Insekten übertragen.

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Blattfleckenkrankheit

Mittel

Die Blattfleckenkrankheit ist eine häufige Pilzkrankheit, die durch verschiedene Erreger verursacht wird, darunter Alternaria, Ascochyta, Colletotrichum, Septoria und Venturia. Sie befällt hauptsächlich Blätter und verursacht verfärbte Flecken, die bei fehlender Behandlung zu vorzeitigem Blattfall führen können.

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Wurzelhalsgalle (Agrobacterium-Galle)

Hoch

Die Wurzelhalsgalle ist eine bakterielle Erkrankung, verursacht durch Agrobacterium tumefaciens, die über 140 Pflanzenarten befällt. Die Bakterien schleusen DNA in pflanzliche Zellen ein und bewirken eine unkontrollierte Zellteilung, die zur Bildung großer tumorartiger Wucherungen (Gallen) vorwiegend an Wurzeln, Stängeln und an der Bodenlinie führt. Diese Gallen behindern den Wasser- und Nährstofftransport, beeinträchtigen die Pflanzengesundheit erheblich und können die Pflanze zum Absterben bringen.

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Bedeutung & Symbolik

Die Hasel hat in der keltischen und nordischen Mythologie eine tiefe symbolische Bedeutung als Baum der Weisheit par excellence. In der irischen Tradition standen neun Haselbäume um den Brunnen der Weisheit; ihre Nüsse verliehen demjenigen, der sie aß, göttliche Einsicht und dichterische Inspiration (Imbas). Haselzweige wurden – und werden immer noch – als Wünschelruten verwendet, um verborgene Wasseradern und Schätze zu finden. In der nordischen Tradition war die Hasel mit Thor verbunden und bot Schutz vor Blitzen, und Zäune aus Haselstecken sollten böse Geister fernhalten. In der Volkstradition gilt die Hasel als glücksbringende Pflanze, deren frühe Blüte einen guten Frühling ankündigt.

Mit ähnlichen Pflanzen vergleichen

Merkmal Schwierigkeitsgrad Licht Gießen Tierfreundlich
Feldahorn Einfach Helles indirektes Licht 14d
Hänge-Birke Einfach Direkte Sonne 14d
Stacheldrahtpflanze Einfach Direkte Sonne 14d
Peruanischer Pfefferbaum Einfach Direkte Sonne 14d ⚠️

Auswählen & Vergleichen

vs

Quellen & Referenzen

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