Poaceae
Mäuse-Gerste: Bodendecker-Pflanze
Hordeum murinum
Extrem pflegeleicht und im Grunde autark, sobald sie etabliert ist. Benötigt volle Sonne, gut durchlässigen Boden und nur gelegentliches Gießen während der Keimung – danach ist sie trockenheitstolerant und gedeiht auch bei Vernachlässigung. Sie ist schnellwüchsig und sät sich selbst aus; sie kann sich schnell ausbreiten, wenn die Samenträger nicht vor der Reife entfernt werden.
Alle 14 Tage
Direkte Sonne
-15° - 35°C
20% - 80%
Kategorien
Was ist Mäuse-Gerste?
Mäuse-Gerste (Hordeum murinum) ist eine Pflanze mit einfach Pflegeaufwand aus der Familie Poaceae. Die Mäuse-Gerste ist ein niedriges, horstbildendes, einjähriges Gras aus der Gattung der Gersten, das im Mittelmeerraum, in Mitteleuropa, Westasien und Nordafrika heimisch ist und heute in den gemäßigten Zonen weltweit weit verbreitet ist. Sie wird 30-50 cm hoch und bildet unverzweigte Ähren von bis...
Mäuse-Gerste wird bis zu 50cm, Breite von 25 cm, Gießen alle 14 Tage, -15°C – 35°C, 20–80% Luftfeuchtigkeit groß. Es ist nicht geeignet für Innenräume und nicht sicher für Haustiere.
Im Gegensatz zu vielen Tropenpflanzen verträgt Mäuse-Gerste Gießfehler. Ideal für Anfänger. Ohne Vorsichtsmaßnahmen kann das Einnahmen bei Haustieren Reizungen verursachen. Außer Reichweite von Katzen und Hunden halten.
Wie pflegt man Mäuse-Gerste?
TLDR: Mäuse-Gerste benötigt Direkte Sonne, Gießen alle 14 Tage und Temperaturen zwischen -15-35°C bei 20-80% Luftfeuchtigkeit.
Wie oft sollte man Mäuse-Gerste gießen?
Halten Sie den Boden in den ersten 1-2 Wochen leicht feucht, bis die Samen keimen. Einmal etabliert, ist die Mäuse-Gerste trockenheitstolerant und benötigt nur bei anhaltender Trockenheit zusätzliches Wasser.
Wie viel Licht braucht Mäuse-Gerste?
Benötigt volle Sonne und wächst nicht im Schatten – platzieren Sie sie an der hellsten, am stärksten exponierten Stelle.
Welche Erde ist die beste für Mäuse-Gerste?
Passt sich sandigen, lehmigen oder tonigen Böden an, sofern der Wasserabfluss gut ist; bevorzugt trockene, stickstoffreiche, gestörte Böden und toleriert einen breiten pH-Bereich von sauer bis alkalisch.
Welchen Topf sollte man für Mäuse-Gerste verwenden?
Wird normalerweise nicht im Kübel kultiviert, da sie im Freiland gedeiht; falls sie zu Zierzwecken in einem Topf gezogen wird, sollte ein breites, flaches und gut durchlässiges Gefäß verwendet werden, damit Wurzeln und Selbstaussaat leicht kontrolliert werden können.
Was ist Mäuse-Gerste und woher kommt sie?
Die Mäuse-Gerste ist ein niedriges, horstbildendes, einjähriges Gras aus der Gattung der Gersten, das im Mittelmeerraum, in Mitteleuropa, Westasien und Nordafrika heimisch ist und heute in den gemäßigten Zonen weltweit weit verbreitet ist. Sie wird 30-50 cm hoch und bildet unverzweigte Ähren von bis zu 10 cm Länge, die von grün zu strohgelb reifen. Als klassische Pflanze gestörter, stickstoffreicher Böden gedeiht sie in Pflasterritzen, an Mauern, Wegrändern und auf Ödflächen und blüht von Mai bis Juli. Obwohl sie in Getreidefeldern und auf Weiden als problematisches Unkraut gilt, dient sie in trockenen Regionen auch als Futter für Weidevieh.
Wie groß wird Mäuse-Gerste?
TLDR: Mäuse-Gerste kann bis zu 50cm hoch werden mit einer Schnell Wachstumsrate.
Maximale Höhe
50cm
Breite
25cm
Wachstumsrate
Schnell
Laub
Laubabwerfend
Achtung: Giftige Pflanze
Diese Pflanze kann beim Verschlucken giftig sein. Außer Reichweite halten von:
Verwendung
Bodendecker
Bodenbedeckung
Essbar
Kann verzehrt werden
Heilpflanze
Heilende Eigenschaften
Medizinische Verwendung
- Traditioneller Absud der Pflanze, der als mildes Diuretikum bei Blasenleiden und Harnwegsbeschwerden verwendet wird (nur Volksmedizin, nicht klinisch verifiziert)
Kulinarische Verwendung
- Die Samen können im Ganzen gekocht oder zu einem groben Mehl für Brot oder Brei gemahlen werden – historisch wurden sie aufgrund des geringen Geschmacks nur verzehrt, wenn kein besseres Getreide verfügbar war
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Welche Krankheiten befallen Mäuse-Gerste häufig?
TLDR: Mäuse-Gerste ist anfällig für 3 bekannte Krankheiten. Regelmäßig kontrollieren für eine frühzeitige Erkennung.
Rost
Rost ist eine häufige Pilzkrankheit, die durch Pilze der Ordnung Pucciniales verursacht wird und eine Vielzahl von Pflanzen befällt. Die Krankheit verdankt ihren Namen den charakteristischen orangefarbenen, gelben oder rotbraunen Pusteln, die auf Blättern erscheinen und an Metallrost erinnern. Dieser obligate Pilzparasit benötigt lebende Pflanzen zum Überleben und kann in landwirtschaftlichen Kulturen erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen.
Echter Mehltau
Echter Mehltau ist eine weit verbreitete Pilzkrankheit, die durch verschiedene Pilzarten verursacht wird, darunter Erysiphe, Podosphaera, Oïdium und Leveillula. Sie befällt weltweit über 10.000 Pflanzenarten. Die Krankheit gedeiht in warmen, trockenen Klimazonen mit hoher Luftfeuchtigkeit und zeigt sich als charakteristischer weißer Puderbelag auf Pflanzenoberflächen.
Blattläuse
Blattläuse sind kleine, weichhäutige, birnenförmige Insekten (1,5 bis 3 mm lang), die sich von nährstoffreichem Pflanzensaft ernähren, den sie aus den Leitungsbahnen saugen. Sie vermehren sich rasant und können Pflanzen schnell schwächen, Wuchsverformungen verursachen und Pflanzenviren übertragen. Blattläuse treten in verschiedenen Farben auf, darunter grün, schwarz, rot, gelb, braun und grau. Sie scheiden Honigtau aus, eine klebrige Substanz, die Ameisen anlockt und das Wachstum von Rußtaupilzen begünstigt.
Bedeutung & Symbolik
Ein Symbol für Widerstandsfähigkeit und Zähigkeit – ein robustes Wildgras, das Pflasterritzen, Mauern und Ödland besiedelt, wo kaum etwas anderes Wurzeln schlagen kann.
Mit ähnlichen Pflanzen vergleichen
| Merkmal | Schwierigkeitsgrad | Licht | Gießen | Tierfreundlich |
|---|---|---|---|---|
| Feldahorn | Einfach | Helles indirektes Licht | 14d | ✓ |
| Muriel-Bambus | Mittel | Halbschatten | 3d | ✓ |
| Hänge-Birke | Einfach | Direkte Sonne | 14d | ✓ |
| Kokardenblume | Einfach | Direkte Sonne | 10d | ✓ |