Cactaceae
Mistelkaktus: Tierfreundliche Pflanze
Rhipsalis baccifera
Pflegeleichte Pflanze, die helles indirektes Licht, mäßige Bewässerung bei abgetrocknetem Substrat und hohe Umgebungsluftfeuchtigkeit benötigt. Direkte Sonne sowie Temperaturen unter 10 °C sind zu vermeiden.
Alle 7 Tage
Halbschatten
10° - 26°C
60% - 80%
Kategorien
Was ist Mistelkaktus?
Mistelkaktus (Rhipsalis baccifera) ist eine Pflanze mit einfach Pflegeaufwand aus der Familie Cactaceae. Rhipsalis baccifera ist ein einzigartiger epiphytischer Kaktus, der ursprünglich aus Mittel- und Südamerika stammt. Anders als typische Wüstenkakteen wächst dieser tropische Kaktus auf Bäumen in feuchten Wäldern und hängt anmutig mit zylindrischen, verzweigten Trieben herab, die bis zu 4 Meter lang...
Mistelkaktus wird bis zu 4.0m, Breite von 60 cm, Gießen alle 7 Tage, 10°C – 26°C, 60–80% Luftfeuchtigkeit groß. Es ist geeignet für Innenräume und sicher für Haustiere.
Im Gegensatz zu vielen Tropenpflanzen verträgt Mistelkaktus Gießfehler. Ideal für Anfänger. Im Gegensatz zu vielen beliebten Arten ist Mistelkaktus sicher für Haustiere. Ohne ausreichende Drainage kann sich Wurzelfäule innerhalb von 14 Tagen entwickeln.
Wie pflegt man Mistelkaktus?
TLDR: Mistelkaktus benötigt Halbschatten, Gießen alle 7 Tage und Temperaturen zwischen 10-26°C bei 60-80% Luftfeuchtigkeit.
Wie oft sollte man Mistelkaktus gießen?
Gießen, wenn das Substrat trocken ist, etwa einmal pro Woche. Im Sommer auf zweimal wöchentlich erhöhen. Regenwasser oder weiches Wasser verwenden. Staunässe unbedingt vermeiden.
Wie viel Licht braucht Mistelkaktus?
An einem hellen Standort mit indirektem Licht aufstellen. Direkte Mittagssonne kann die Triebe verbrennen. Verträgt Halbschatten.
Welche Erde ist die beste für Mistelkaktus?
Gut durchlässiges Substrat verwenden: Orchideen- oder Kaktuserde mit Perlite. Das Substrat sollte leicht sauer sein (pH 5,5–6,5). Baumrinde hinzufügen, um den natürlichen Lebensraum nachzuahmen.
Welchen Topf sollte man für Mistelkaktus verwenden?
Hängetopf mit Abzugslöchern, aus Terrakotta oder Kunststoff. Ideal für Ampeln, in denen die Triebe frei herabhängen können.
Pflegeplan
Düngen
Alle 30 Tage
Besprühen
Alle 3 Tage
Umtopfen
Alle 730 Tage
Was ist Mistelkaktus und woher kommt sie?
Rhipsalis baccifera ist ein einzigartiger epiphytischer Kaktus, der ursprünglich aus Mittel- und Südamerika stammt. Anders als typische Wüstenkakteen wächst dieser tropische Kaktus auf Bäumen in feuchten Wäldern und hängt anmutig mit zylindrischen, verzweigten Trieben herab, die bis zu 4 Meter lang werden können. Es ist die einzige Kaktusart, die natürlicherweise außerhalb Amerikas vorkommt und auch in Afrika und Asien anzutreffen ist.
Wie vermehrt man Mistelkaktus?
Stecklinge
- Beste Zeit: Frühling
- Während der Bewurzelung nicht zu viel gießen
- 1 Einen mindestens 10 cm langen Trieb mit einer sterilisierten Schere abschneiden
- 2 Den Steckling 6–8 Tage an einem trockenen Ort trocknen lassen
- 3 In einem Topf mit Bims oder Kaktussubstrat einpflanzen
- 4 Leicht gießen und an einen hellen, indirekten Lichtplatz stellen
- 5 Nach 15–20 Tagen bilden sich Wurzeln
Benötigte Materialien:
Wie groß wird Mistelkaktus?
TLDR: Mistelkaktus kann bis zu 4.0m hoch werden mit einer Mittel Wachstumsrate.
Maximale Höhe
4.0m
Breite
60cm
Wachstumsrate
Mittel
Laub
Immergrün
Verwendung
Zierpflanze
Toll zur Dekoration
Zeigt deine Pflanze Symptome?
Klicke auf das Symptom, um mögliche Ursachen zu entdecken:
Welche Krankheiten befallen Mistelkaktus häufig?
TLDR: Mistelkaktus ist anfällig für 17 bekannte Krankheiten. Regelmäßig kontrollieren für eine frühzeitige Erkennung.
Wurzelfäule
Wurzelfäule ist eine schwerwiegende Pilzkrankheit, die das Wurzelsystem von Pflanzen befällt und zum Verfall und Absterben führt. Sie wird hauptsächlich durch Überwässerung, schlechte Drainage oder bodenbürtige Pilze wie Pythium, Phytophthora, Rhizoctonia und Fusarium verursacht. Die Krankheit gedeiht unter Staunässebedingungen, bei denen die Wurzeln mit Sauerstoff unterversorgt sind und dadurch anfällig für Pilzinfektionen werden.
Wollläuse
Wollläuse sind kleine, weichkörperige Insekten, die mit einem weißen, wachsartigen, watteähnlichen Material bedeckt sind. Sie sind häufige Schädlinge von Zimmerpflanzen und Freilandpflanzen in milden Klimazonen. Diese saugende Insekten ernähren sich von Pflanzengewebe, verursachen Schäden, Wachstumshemmung und können bei unbehandeltem Befall zum Absterben der Pflanze führen. Sie produzieren klebigen Honigtau, der Rußtau anzieht.
Schildläuse
Schildläuse sind kleine saugende Schädlinge, die als braune, schalenförmige Erhebungen an Pflanzenstängeln und Blättern erscheinen. Es gibt über 25 Arten, die in gepanzerte (hartschalige) und ungepanzerte (weichschalige) Schildläuse unterteilt werden. Sie ernähren sich, indem sie das Pflanzengewebe anstechen und Saft entziehen, was die Pflanze schwächt und bei unbehandeltem Befall zu Vergilbung, Wachstumshemmung und sogar zum Absterben führen kann. Zudem scheiden sie Honigtau aus, der Ameisen anzieht und das Wachstum von Rußtaupilzen fördert.
Trauermücken
Trauermücken sind kleine, grau-bis-schwarze, mückenartige Insekten (3–4 mm lang), die häufig bei Zimmerpflanzen vorkommen. Erwachsene Trauermücken sind meist nur lästig, ihre Larven jedoch fressen an Pflanzenwurzeln und organischem Material im Boden und können bei jungen oder geschwächten Pflanzen erhebliche Schäden verursachen. Die Larven sind durchscheinend weiß mit einem auffälligen schwarzen Kopf und hinterlassen bei starkem Befall Schleimspuren auf der Bodenoberfläche.
Bedeutung & Symbolik
Symbolisiert Langlebigkeit, Widerstandskraft und Anpassungsfähigkeit aufgrund seiner einzigartigen Fähigkeit, unter verschiedensten Bedingungen zu gedeihen.
Mit ähnlichen Pflanzen vergleichen
| Merkmal | Schwierigkeitsgrad | Licht | Gießen | Tierfreundlich |
|---|---|---|---|---|
| Schlangenhautpflanze | Einfach | Halbschatten | 7d | ✓ |
| Stachel-Lattich | Einfach | Direkte Sonne | 7d | ✓ |
| Geschlitztblättriges Kalanchoe | Einfach | Helles indirektes Licht | 10d | ⚠️ |
| Haworthiopsis (Gattung) | Einfach | Halbschatten | 14d | ✓ |