Caprifoliaceae
Acker-Witwenblume: Heilpflanzliche Verwendung & Pflegetipps
Knautia arvensis
Anspruchslose, sonnenliebende Staude, ideal für Natur- und Schmetterlingsgärten. Sie gedeiht auf durchlässigen, eher mageren und kalkhaltigen Böden in voller Sonne bis Halbschatten. Einmal etabliert, verträgt sie Trockenheit und benötigt weder Düngung noch besondere Pflege; gelegentliches Entfernen verblühter Stängel verlängert die Blütezeit.
Alle 10 Tage
Helles indirektes Licht
-30° - 35°C
40% - 70%
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Was ist Acker-Witwenblume?
Acker-Witwenblume (Knautia arvensis) ist eine Pflanze mit einfach Pflegeaufwand aus der Familie Caprifoliaceae. Die Acker-Witwenblume ist eine ausdauernde Wiesenstaude aus der Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae), die eine Höhe von 30 bis 150 cm erreicht. Der aufrechte, leicht gerillte Stängel trägt graugrüne, matte Blätter mit leierförmig bis fiederteilig eingeschnittenen Spreiten. Von Mai bis Sept...
Acker-Witwenblume wird bis zu 1.2m, Breite von 40 cm, Gießen alle 10 Tage, -30°C – 35°C, 40–70% Luftfeuchtigkeit groß. Es ist nicht geeignet für Innenräume und sicher für Haustiere.
Im Gegensatz zu vielen Tropenpflanzen verträgt Acker-Witwenblume Gießfehler. Ideal für Anfänger. Im Gegensatz zu vielen beliebten Arten ist Acker-Witwenblume sicher für Haustiere.
Wie pflegt man Acker-Witwenblume?
TLDR: Acker-Witwenblume benötigt Helles indirektes Licht, Gießen alle 10 Tage und Temperaturen zwischen -30-35°C bei 40-70% Luftfeuchtigkeit.
Wie oft sollte man Acker-Witwenblume gießen?
Nach dem Pflanzen regelmäßig gießen, bis die Pflanze angewachsen ist. Danach verträgt die Acker-Witwenblume Trockenheit gut und muss nur in längeren Trockenperioden gegossen werden – Staunässe schadet ihr hingegen und erhöht das Risiko von Wurzelfäule.
Wie viel Licht braucht Acker-Witwenblume?
Sie blüht am besten in voller Sonne, verträgt aber auch leichten Halbschatten. Im Schatten wächst sie spärlicher und blüht weniger üppig.
Welche Erde ist die beste für Acker-Witwenblume?
Bevorzugt durchlässige, trockenere und kalkhaltige (basische bis neutrale) Böden – sie verträgt auch kargere sandige oder lehmige Substrate, sofern das Wasser gut abfließen kann. Schwere, dauerhaft feuchte Böden sind ungeeignet.
Welchen Topf sollte man für Acker-Witwenblume verwenden?
Am besten gedeiht sie direkt im Freiland im Beet oder auf einer Blumenwiese. Bei einer Topfkultur sollte ein breiter und tiefer Topf mit ausgezeichnetem Abzugsloch und durchlässigem Substrat gewählt werden, da die Pflanze eine lange Pfahlwurzel besitzt.
Was ist Acker-Witwenblume und woher kommt sie?
Die Acker-Witwenblume ist eine ausdauernde Wiesenstaude aus der Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae), die eine Höhe von 30 bis 150 cm erreicht. Der aufrechte, leicht gerillte Stängel trägt graugrüne, matte Blätter mit leierförmig bis fiederteilig eingeschnittenen Spreiten. Von Mai bis September erscheinen blau bis rötlich-violette Blüten, die in auffälligen, etwa 4 cm großen Köpfchen zusammengefasst sind. Sie wächst auf Wiesen, Rainen, Feldrändern und in lichten Wäldern, wobei sie trockenere, kalkhaltige Böden vom Flachland bis in Gebirgsregionen bevorzugt. Sie ist eine bedeutende Bienenweide und Futterpflanze für zahlreiche Schmetterlings- und Käferarten.
Wie vermehrt man Acker-Witwenblume?
Aussaat von Samen
Die Keimung erfolgt oft unregelmäßig; entfernen Sie Sämlinge nicht vorzeitig, die Keimung kann mehrere Monate dauern.
- 1 Säen Sie die Samen im Herbst direkt an den Standort oder im Frühjahr nach einer Kaltstratifikation aus.
- 2 Für die Frühjahrsaussaat lagern Sie die Samen ca. 60 Tage lang kühl (Kühlschrank) bei 2–5 °C.
- 3 Flach aussäen und nur leicht mit Substrat bedecken, da die Samen Lichtkeimer sind.
- 4 Halten Sie das Substrat mäßig feucht, bis die Sämlinge aufgehen.
- 5 Nach dem Auflaufen die Sämlinge auf einen Abstand von ca. 30–40 cm ausdünnen.
Benötigte Materialien:
Teilung des Horstes
Die Acker-Witwenblume hat eine lange Pfahlwurzel und verträgt Teilung schlechter als viele andere Stauden; führen Sie diese daher nur bei älteren, gut etablierten Horsten durch.
- 1 Heben Sie im Frühjahr einen älteren, etablierten Horst aus der Erde.
- 2 Teilen Sie den Wurzelballen in Stücke mit gesunden Wurzeln und mindestens einem Vegetationspunkt.
- 3 Pflanzen Sie diese sofort an einen neuen Standort mit sonniger Lage und durchlässigem Boden.
- 4 Nach dem Einpflanzen regelmäßig gießen, bis die Pflanze angewachsen ist.
Benötigte Materialien:
Wie groß wird Acker-Witwenblume?
TLDR: Acker-Witwenblume kann bis zu 1.2m hoch werden mit einer Mittel Wachstumsrate.
Maximale Höhe
1.2m
Breite
40cm
Wachstumsrate
Mittel
Laub
Laubabwerfend
Verwendung
Zierpflanze
Toll zur Dekoration
Heilpflanze
Heilende Eigenschaften
Medizinische Verwendung
- Traditionell als leicht adstringierendes und harntreibendes Mittel verwendet
- Innerlich als Kraut zur Blutreinigung, äußerlich bei Schnittwunden, Verbrennungen und Prellungen angewendet
- Eingesetzt bei Ekzemen und anderen Hautproblemen, einschließlich der Linderung von Juckreiz
- Wird auch in der Homöopathie verwendet
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Welche Krankheiten befallen Acker-Witwenblume häufig?
TLDR: Acker-Witwenblume ist anfällig für 4 bekannte Krankheiten. Regelmäßig kontrollieren für eine frühzeitige Erkennung.
Echter Mehltau
Echter Mehltau ist eine weit verbreitete Pilzkrankheit, die durch verschiedene Pilzarten verursacht wird, darunter Erysiphe, Podosphaera, Oïdium und Leveillula. Sie befällt weltweit über 10.000 Pflanzenarten. Die Krankheit gedeiht in warmen, trockenen Klimazonen mit hoher Luftfeuchtigkeit und zeigt sich als charakteristischer weißer Puderbelag auf Pflanzenoberflächen.
Rost
Rost ist eine häufige Pilzkrankheit, die durch Pilze der Ordnung Pucciniales verursacht wird und eine Vielzahl von Pflanzen befällt. Die Krankheit verdankt ihren Namen den charakteristischen orangefarbenen, gelben oder rotbraunen Pusteln, die auf Blättern erscheinen und an Metallrost erinnern. Dieser obligate Pilzparasit benötigt lebende Pflanzen zum Überleben und kann in landwirtschaftlichen Kulturen erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen.
Blattläuse
Blattläuse sind kleine, weichhäutige, birnenförmige Insekten (1,5 bis 3 mm lang), die sich von nährstoffreichem Pflanzensaft ernähren, den sie aus den Leitungsbahnen saugen. Sie vermehren sich rasant und können Pflanzen schnell schwächen, Wuchsverformungen verursachen und Pflanzenviren übertragen. Blattläuse treten in verschiedenen Farben auf, darunter grün, schwarz, rot, gelb, braun und grau. Sie scheiden Honigtau aus, eine klebrige Substanz, die Ameisen anlockt und das Wachstum von Rußtaupilzen begünstigt.
Wurzelfäule
Wurzelfäule ist eine schwerwiegende Pilzkrankheit, die das Wurzelsystem von Pflanzen befällt und zum Verfall und Absterben führt. Sie wird hauptsächlich durch Überwässerung, schlechte Drainage oder bodenbürtige Pilze wie Pythium, Phytophthora, Rhizoctonia und Fusarium verursacht. Die Krankheit gedeiht unter Staunässebedingungen, bei denen die Wurzeln mit Sauerstoff unterversorgt sind und dadurch anfällig für Pilzinfektionen werden.
Bedeutung & Symbolik
In der Volkstradition wird die Acker-Witwenblume mit wilden Wiesen, Zähigkeit und der Fülle der Natur in Verbindung gebracht – ihre alte heilende Verwendung bei Hautleiden gab der Pflanze auch den Namen 'Grindkraut'. Sie ist zudem ein Symbol für die Unterstützung von Bestäubern, da sie zu den wichtigsten Trachtpflanzen unserer Wiesen gehört.
Mit ähnlichen Pflanzen vergleichen
| Merkmal | Schwierigkeitsgrad | Licht | Gießen | Tierfreundlich |
|---|---|---|---|---|
| Feldahorn | Einfach | Helles indirektes Licht | 14d | ✓ |
| Hänge-Birke | Einfach | Direkte Sonne | 14d | ✓ |
| Kokardenblume | Einfach | Direkte Sonne | 10d | ✓ |
| Stacheldrahtpflanze | Einfach | Direkte Sonne | 14d | ✓ |