Pinaceae
Atlas-Zeder: Aromatische Pflanze
Cedrus atlantica
Die Atlas-Zeder ist ein sonnenhungriger Zierbaum, der gut durchlässigen Boden benötigt. Einmal etabliert, ist sie extrem trockenheitsresistent und pflegeleicht. In nassen, verdichteten Böden oder im Schatten entwickelt sie sich jedoch schlecht.
Alle 14 Tage
Direkte Sonne
-20° - 40°C
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Was ist Atlas-Zeder?
Atlas-Zeder (Cedrus atlantica) ist eine Pflanze mit mittel Pflegeaufwand aus der Familie Pinaceae. Die Atlas-Zeder (Cedrus atlantica) ist ein imposanter, immergrüner Nadelbaum aus der Familie der Kieferngewächse (Pinaceae). Sie ist im nordafrikanischen Atlas-Gebirge, im Rif-Gebirge sowie im Tell-Atlas in Algerien beheimatet. In der Jugend bildet sie eine regelmäßige, kegelförmige Krone aus, die i...
Atlas-Zeder wird bis zu 35.0m, Breite von 1000 cm, Gießen alle 14 Tage, -20°C – 40°C groß. Es ist nicht geeignet für Innenräume und sicher für Haustiere.
Im Gegensatz zu vielen beliebten Arten ist Atlas-Zeder sicher für Haustiere.
Wie pflegt man Atlas-Zeder?
TLDR: Atlas-Zeder benötigt Direkte Sonne, Gießen alle 14 Tage und Temperaturen zwischen -20-40°C bei 40-70% Luftfeuchtigkeit.
Wie oft sollte man Atlas-Zeder gießen?
In den ersten 1 bis 2 Jahren nach der Pflanzung sollte regelmäßig und tiefgründig gewässert werden, damit sich das Wurzelsystem gut ausbilden kann. Danach gilt der Baum als etabliert und benötigt bei normalen Niederschlägen keine zusätzliche Bewässerung, außer bei langanhaltender Dürre.
Wie viel Licht braucht Atlas-Zeder?
Dieser Baum benötigt volle Sonne und sollte daher an einem Standort gepflanzt werden, der täglich mindestens 6 Stunden direktes Sonnenlicht erhält. Halbschatten wird nur in jungen Jahren toleriert.
Welche Erde ist die beste für Atlas-Zeder?
Wählen Sie einen tiefgründigen, gut durchlässigen Boden – sandige, lehmige oder sogar leicht kalkhaltige Böden werden gut vertragen. Staunasse, schwere oder torfige Böden sollten unbedingt vermieden werden, da diese zu Wurzelfäule führen können.
Welchen Topf sollte man für Atlas-Zeder verwenden?
Die Atlas-Zeder ist grundsätzlich kein Kübelpflanze, sondern ein Freilandbaum. Aufgrund ihrer tiefen Pfahlwurzel ist sie für eine dauerhafte Topfhaltung nicht geeignet. Junge Exemplare können einige Jahre in großen, gut belüfteten und frostfesten Gefäßen gezogen werden (Zwergformen sind auch als Bonsai möglich), sollten aber möglichst frühzeitig an ihren endgültigen Standort im Freiland ausgepflanzt werden.
Was ist Atlas-Zeder und woher kommt sie?
Die Atlas-Zeder (Cedrus atlantica) ist ein imposanter, immergrüner Nadelbaum aus der Familie der Kieferngewächse (Pinaceae). Sie ist im nordafrikanischen Atlas-Gebirge, im Rif-Gebirge sowie im Tell-Atlas in Algerien beheimatet. In der Jugend bildet sie eine regelmäßige, kegelförmige Krone aus, die im Alter jedoch abflacht und ausladende, waagerechte oder hängende Äste entwickelt. Die graugrünen, kurzen Nadeln stehen an Kurztrieben in Büscheln und an Langtrieben einzeln. Die aufrecht stehenden, fassförmigen Zapfen reifen über 2 bis 3 Jahre von einem grünlich-blauen Ton zu einem glänzenden Braun. An ihrem natürlichen Standort kann sie eine Höhe von 30 bis 40 Metern erreichen, was sie zu einem der größten Nadelbäume macht.
Wie groß wird Atlas-Zeder?
TLDR: Atlas-Zeder kann bis zu 35.0m hoch werden mit einer Mittel Wachstumsrate.
Maximale Höhe
35.0m
Breite
10.0m
Wachstumsrate
Mittel
Laub
Immergrün
Verwendung
Zierpflanze
Toll zur Dekoration
Aromatisch
Angenehmer Duft
Medizinische Verwendung
- Das aus dem Zedernholz destillierte ätherische Öl (Zedernholzöl) wird in der traditionellen Medizin und Aromatherapie seit Jahrhunderten als beruhigendes und stresslinderndes Mittel eingesetzt.
- Aufgrund seiner antimikrobiellen und entzündungshemmenden Wirkung wird es traditionell zur Hautpflege und zur Stärkung der Haarfollikel verwendet.
- In der Volksheilkunde wird die Inhalation mittels Diffusor zur Linderung von Atemwegsbeschwerden und zur Verbesserung der Konzentration angewendet.
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Welche Krankheiten befallen Atlas-Zeder häufig?
TLDR: Atlas-Zeder ist anfällig für 6 bekannte Krankheiten. Regelmäßig kontrollieren für eine frühzeitige Erkennung.
Phytophthora-Wurzelfäule
Krankheit, die durch pilzähnliche Organismen (Oomyceten) verursacht wird, die im Boden leben und jahrelang überleben können. Sie befällt Wurzeln, Stängel und Wurzelhals von Pflanzen und ist besonders stark in wassergesättigten oder schlecht drainierten Böden. Sie ist die zweithäufigste Ursache für Wurzelfäule bei Bäumen und Sträuchern.
Blattläuse
Blattläuse sind kleine, weichhäutige, birnenförmige Insekten (1,5 bis 3 mm lang), die sich von nährstoffreichem Pflanzensaft ernähren, den sie aus den Leitungsbahnen saugen. Sie vermehren sich rasant und können Pflanzen schnell schwächen, Wuchsverformungen verursachen und Pflanzenviren übertragen. Blattläuse treten in verschiedenen Farben auf, darunter grün, schwarz, rot, gelb, braun und grau. Sie scheiden Honigtau aus, eine klebrige Substanz, die Ameisen anlockt und das Wachstum von Rußtaupilzen begünstigt.
Rußtau
Rußtau ist eine Pilzkrankheit, die sich auf Oberflächen entwickelt, die mit Honigtau bedeckt sind – einem klebrigen, süßen Ausscheidungsprodukt saugender Insekten wie Blattläuse, Schildläuse und Weiße Fliegen. Obwohl er das Pflanzengewebe nicht direkt befällt, reduziert er die Photosyntheseleistung durch Lichtblockierung und beeinträchtigt das ästhetische Erscheinungsbild der Pflanze.
Schildläuse
Schildläuse sind kleine saugende Schädlinge, die als braune, schalenförmige Erhebungen an Pflanzenstängeln und Blättern erscheinen. Es gibt über 25 Arten, die in gepanzerte (hartschalige) und ungepanzerte (weichschalige) Schildläuse unterteilt werden. Sie ernähren sich, indem sie das Pflanzengewebe anstechen und Saft entziehen, was die Pflanze schwächt und bei unbehandeltem Befall zu Vergilbung, Wachstumshemmung und sogar zum Absterben führen kann. Zudem scheiden sie Honigtau aus, der Ameisen anzieht und das Wachstum von Rußtaupilzen fördert.
Bedeutung & Symbolik
Das Zedernholz ist seit Jahrtausenden ein Symbol für Kraft, Würde und Unsterblichkeit. In der Bibel gilt die Libanon-Zeder als „Herrlichkeit des Libanon“ und als Symbol für Macht und göttlichen Segen; ihr Holz wurde beim Bau des Tempels von Salomo verwendet. Die Atlas-Zeder teilt als verwandte Art diese Symbolik: Aufgrund ihres dauerhaften Holzes und ihrer imposanten, langlebigen Gestalt wird sie auch heute noch als Symbol für Ausdauer und Monumentalität in Parks gepflanzt.
Mit ähnlichen Pflanzen vergleichen
| Merkmal | Schwierigkeitsgrad | Licht | Gießen | Tierfreundlich |
|---|---|---|---|---|
| Cyclocybe erebia | Mittel | Wenig Licht | 2d | ⚠️ |
| Azalee | Mittel | Halbschatten | 3d | ⚠️ |
| Muriel-Bambus | Mittel | Halbschatten | 3d | ✓ |
| Drillingsblume | Mittel | Direkte Sonne | 7d | ⚠️ |