Verbenaceae
Aztekisches Süßkraut: Bodendecker-Pflanze
Phyla dulcis
Das Aztekische Süßkraut liebt volle Sonne und einen leichten, gut durchlässigen Boden. Die Bewässerung sollte mäßig erfolgen – die Erde darf zwischen den Wassergaben leicht antrocknen, da Staunässe den Wurzeln schadet und Krankheiten begünstigt. Die Pflanze ist wärmeliebend und nur in den Zonen 9b–12b winterhart (sie überlebt keinen Frost im Freiland). Daher wird sie in Mitteleuropa meist als Kübel- oder Zimmerpflanze mit Sommeraufenthalt im Freien kultiviert. Während der Wachstumsphase profitiert sie von einer leichten Düngung mit stickstoffarmem Dünger und gelegentlichem Rückschnitt, um einen dichteren Wuchs zu fördern.
Alle 7 Tage
Helles indirektes Licht
10° - °C
% - %
Kategorien
Was ist Aztekisches Süßkraut?
Aztekisches Süßkraut (Phyla dulcis) ist eine Pflanze mit einfach Pflegeaufwand aus der Familie Verbenaceae. Das Aztekische Süßkraut (Phyla dulcis, syn. Lippia dulcis) ist eine ausdauernde krautige Pflanze aus der Familie der Eisenkrautgewächse (Verbenaceae). Sie stammt ursprünglich aus dem südlichen Mexiko, Mittelamerika, der Karibik (Kuba, Hispaniola, Puerto Rico) und dem nördlichen Südamerika (Kolumbien...
Aztekisches Süßkraut wird bis zu 30cm, Breite von 100 cm, Gießen alle 7 Tage groß. Es ist geeignet für Innenräume und nicht sicher für Haustiere.
Im Gegensatz zu vielen Tropenpflanzen verträgt Aztekisches Süßkraut Gießfehler. Ideal für Anfänger. Ohne Vorsichtsmaßnahmen kann das Einnahmen bei Haustieren Reizungen verursachen. Außer Reichweite von Katzen und Hunden halten. Ohne ausreichende Drainage kann sich Wurzelfäule innerhalb von 14 Tagen entwickeln.
Wie pflegt man Aztekisches Süßkraut?
TLDR: Aztekisches Süßkraut benötigt Helles indirektes Licht, Gießen alle 7 Tage und Temperaturen zwischen 10-30°C bei 40-70% Luftfeuchtigkeit.
Wie oft sollte man Aztekisches Süßkraut gießen?
Gießen Sie mäßig, aber regelmäßig – das Substrat sollte zwischen den Wassergaben leicht abtrocknen, darf aber niemals dauerhaft nass bleiben. Staunässe im Wurzelsystem begünstigt Fäulnis und Pilzerkrankungen.
Wie viel Licht braucht Aztekisches Süßkraut?
Erfordert volle Sonne bis leichten Halbschatten. In voller Sonne blüht sie am reichsten; in tiefem Schatten wird der Wuchs spärlich und die Triebe vergeilen auf der Suche nach Licht.
Welche Erde ist die beste für Aztekisches Süßkraut?
Bevorzugt einen leichten, lehmig-sandigen bis gut durchlässigen Boden mit Kompostbeimischung, idealerweise mit einem pH-Wert zwischen 6,0 und 8,0. Eine gute Drainage ist entscheidend, um Staunässe an den Wurzeln zu vermeiden.
Welchen Topf sollte man für Aztekisches Süßkraut verwenden?
Aufgrund des kriechenden bis hängenden Wuchses (Triebe bis zu 1 m Länge) ist sie ideal für Blumenampeln oder breite Schalen mit Abflusslöchern und durchlässigem Substrat geeignet.
Was ist Aztekisches Süßkraut und woher kommt sie?
Das Aztekische Süßkraut (Phyla dulcis, syn. Lippia dulcis) ist eine ausdauernde krautige Pflanze aus der Familie der Eisenkrautgewächse (Verbenaceae). Sie stammt ursprünglich aus dem südlichen Mexiko, Mittelamerika, der Karibik (Kuba, Hispaniola, Puerto Rico) und dem nördlichen Südamerika (Kolumbien, Venezuela). Bereits vor der Ankunft der Europäer nutzten die Azteken sie als natürliches Süßungsmittel und Heilpflanze; im 16. Jahrhundert wurde sie erstmals vom spanischen Arzt Francisco Hernández wissenschaftlich beschrieben. Die Blätter enthalten den extrem süßen Stoff Hernandulcin, aber auch Kampfer (Camphor), weshalb sie nur in geringen Mengen verzehrt werden sollten. Die Pflanze bildet niedrige, kriechende bis hängende Bestände mit kleinen weißen Blüten und ist sowohl in Blumenampeln als auch als Bodendecker beliebt.
Wie vermehrt man Aztekisches Süßkraut?
Wie groß wird Aztekisches Süßkraut?
TLDR: Aztekisches Süßkraut kann bis zu 30cm hoch werden mit einer Schnell Wachstumsrate.
Maximale Höhe
30cm
Breite
1.0m
Wachstumsrate
Schnell
Laub
Immergrün
Achtung: Giftige Pflanze
Diese Pflanze kann beim Verschlucken giftig sein. Außer Reichweite halten von:
Verwendung
Essbar
Kann verzehrt werden
Heilpflanze
Heilende Eigenschaften
Aromatisch
Angenehmer Duft
Bodendecker
Bodenbedeckung
Medizinische Verwendung
- Traditionelles Volksheilmittel gegen Husten und Atemwegserkrankungen (Heilwirkung klinisch nicht belegt)
- Historisch von den Azteken als Heilpflanze verwendet
Kulinarische Verwendung
- Getrocknete Blätter werden zum Süßen von Getränken, Tees und Speisen als Zuckeralternative verwendet
- Dank des kalorienfreien Süßstoffs Hernandulcin auch für Diabetiker geeignet
- Aufgrund des Kampfergehalts, der in höheren Dosen toxisch wirkt, nur in kleinen Mengen verwenden
Welche Krankheiten befallen Aztekisches Süßkraut häufig?
TLDR: Aztekisches Süßkraut ist anfällig für 5 bekannte Krankheiten. Regelmäßig kontrollieren für eine frühzeitige Erkennung.
Blattläuse
Blattläuse sind kleine, weichhäutige, birnenförmige Insekten (1,5 bis 3 mm lang), die sich von nährstoffreichem Pflanzensaft ernähren, den sie aus den Leitungsbahnen saugen. Sie vermehren sich rasant und können Pflanzen schnell schwächen, Wuchsverformungen verursachen und Pflanzenviren übertragen. Blattläuse treten in verschiedenen Farben auf, darunter grün, schwarz, rot, gelb, braun und grau. Sie scheiden Honigtau aus, eine klebrige Substanz, die Ameisen anlockt und das Wachstum von Rußtaupilzen begünstigt.
Echter Mehltau
Echter Mehltau ist eine weit verbreitete Pilzkrankheit, die durch verschiedene Pilzarten verursacht wird, darunter Erysiphe, Podosphaera, Oïdium und Leveillula. Sie befällt weltweit über 10.000 Pflanzenarten. Die Krankheit gedeiht in warmen, trockenen Klimazonen mit hoher Luftfeuchtigkeit und zeigt sich als charakteristischer weißer Puderbelag auf Pflanzenoberflächen.
Wurzelfäule
Wurzelfäule ist eine schwerwiegende Pilzkrankheit, die das Wurzelsystem von Pflanzen befällt und zum Verfall und Absterben führt. Sie wird hauptsächlich durch Überwässerung, schlechte Drainage oder bodenbürtige Pilze wie Pythium, Phytophthora, Rhizoctonia und Fusarium verursacht. Die Krankheit gedeiht unter Staunässebedingungen, bei denen die Wurzeln mit Sauerstoff unterversorgt sind und dadurch anfällig für Pilzinfektionen werden.
Rost
Rost ist eine häufige Pilzkrankheit, die durch Pilze der Ordnung Pucciniales verursacht wird und eine Vielzahl von Pflanzen befällt. Die Krankheit verdankt ihren Namen den charakteristischen orangefarbenen, gelben oder rotbraunen Pusteln, die auf Blättern erscheinen und an Metallrost erinnern. Dieser obligate Pilzparasit benötigt lebende Pflanzen zum Überleben und kann in landwirtschaftlichen Kulturen erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen.
Bedeutung & Symbolik
Die Pflanze ist eng mit der aztekischen Tradition verbunden – die Ureinwohner Mexikos nutzten sie bereits lange vor der Ankunft der Europäer als natürliches Süßungsmittel und Heilkraut. Im 16. Jahrhundert wurde sie vom spanischen Arzt Francisco Hernández beschrieben, nach dessen Vermächtnis der in den Blättern enthaltene Süßstoff Hernandulcin benannt ist.
Mit ähnlichen Pflanzen vergleichen
| Merkmal | Schwierigkeitsgrad | Licht | Gießen | Tierfreundlich |
|---|---|---|---|---|
| Feldahorn | Einfach | Helles indirektes Licht | 14d | ✓ |
| Hänge-Birke | Einfach | Direkte Sonne | 14d | ✓ |
| Kokardenblume | Einfach | Direkte Sonne | 10d | ✓ |
| Stacheldrahtpflanze | Einfach | Direkte Sonne | 14d | ✓ |