Berberidaceae
Berberitze: Essbare Pflanze
Berberis
Widerstandsfähiger Strauch: Volle Sonne, gut durchlässiger Boden und mäßige Bewässerung, sobald er etabliert ist. Benötigt kaum Dünger; einmal jährlich mit dicken Handschuhen in Form schneiden.
Alle 10 Tage
Helles indirektes Licht
° - °C
% - %
Kategorien
Was ist Berberitze?
Berberitze (Berberis) ist eine Pflanze mit einfach Pflegeaufwand aus der Familie Berberidaceae. Berberis ist eine umfangreiche Gattung dorniger Sträucher mit über 450 Arten aus gemäßigten und subtropischen Regionen weltweit, wobei die größte Vielfalt in Südamerika und Asien zu finden ist. Es gibt sowohl immergrüne als auch laubabwerfende Arten. Sie erreichen Wuchshöhen von 1 bis 5 m, besitzen...
Berberitze wird bis zu 5.0m, Gießen alle 10 Tage groß. Es ist nicht geeignet für Innenräume und sicher für Haustiere.
Im Gegensatz zu vielen Tropenpflanzen verträgt Berberitze Gießfehler. Ideal für Anfänger. Im Gegensatz zu vielen beliebten Arten ist Berberitze sicher für Haustiere.
Wie pflegt man Berberitze?
TLDR: Berberitze benötigt Helles indirektes Licht, Gießen alle 10 Tage und Temperaturen zwischen 15-30°C bei 40-70% Luftfeuchtigkeit.
Wie oft sollte man Berberitze gießen?
Im ersten Jahr regelmäßig gießen, bis die Pflanze angewurzelt ist. Danach nur bei längerer Trockenheit wässern. Staunässe unbedingt vermeiden.
Wie viel Licht braucht Berberitze?
Volle Sonne, mindestens 6 Stunden täglich. Halbschatten wird toleriert, jedoch verlieren rotlaubige Sorten im Schatten ihre intensive Farbe und vergrünen.
Welche Erde ist die beste für Berberitze?
Jeder gut durchlässige Boden, auch nährstoffarme Substrate. Karger Boden intensiviert oft die Blattfärbung. Schweren Lehm und stehendes Wasser vermeiden.
Welchen Topf sollte man für Berberitze verwenden?
Am besten im Freiland. Bei Kübelhaltung ein großes Gefäß mit ausreichend Drainagelöchern verwenden.
Was ist Berberitze und woher kommt sie?
Berberis ist eine umfangreiche Gattung dorniger Sträucher mit über 450 Arten aus gemäßigten und subtropischen Regionen weltweit, wobei die größte Vielfalt in Südamerika und Asien zu finden ist. Es gibt sowohl immergrüne als auch laubabwerfende Arten. Sie erreichen Wuchshöhen von 1 bis 5 m, besitzen dornige Zweige und bilden im Frühjahr kleine gelbe oder orangefarbene Blüten, gefolgt von roten, schwarzen oder violetten Beeren. Die patagonische Berberitze (Calafate) und die Gewöhnliche Berberitze (B. vulgaris) tragen essbare, sehr saure Früchte. Sorten mit rotem oder goldenem Laub sind als Heckenpflanzen sehr beliebt.
Wie vermehrt man Berberitze?
Halbreife Stecklinge
Wegen der Dornen dicke Handschuhe tragen und das Substrat feucht, aber nicht nass halten.
- 1 Im Sommer 10-15 cm lange Triebspitzen des aktuellen Jahres schneiden
- 2 Blätter der unteren Hälfte entfernen
- 3 Basis in Bewurzelungshormon tauchen
- 4 In sandiges, feuchtes Substrat an einem hellen, schattigen Ort pflanzen
- 5 Im darauffolgenden Frühjahr umpflanzen
Benötigte Materialien:
Samen
Die Samen benötigen eine Kälteperiode (Stratifikation), um zu keimen.
- 1 Reife Beeren sammeln und die Samen reinigen
- 2 Im Herbst in Töpfe im Freien säen, damit sie der Winterkälte ausgesetzt sind
- 3 Substrat gleichmäßig feucht halten
- 4 Sämlinge umtopfen, sobald sie 3-4 Blätter entwickelt haben
Benötigte Materialien:
Wie groß wird Berberitze?
TLDR: Berberitze kann bis zu 5.0m hoch werden mit einer Mittel Wachstumsrate.
Maximale Höhe
5.0m
Wachstumsrate
Mittel
Achtung: Giftige Pflanze
Diese Pflanze kann beim Verschlucken giftig sein. Außer Reichweite halten von:
Verwendung
Zierpflanze
Toll zur Dekoration
Essbar
Kann verzehrt werden
Heilpflanze
Heilende Eigenschaften
Kulinarische Verwendung
- Getrocknete Berberitzen (B. vulgaris) werden in der iranischen Küche zum Verfeinern von Reisgerichten verwendet.
- Aus der patagonischen Calafate-Beere werden Marmeladen und Tees hergestellt.
Welche Krankheiten befallen Berberitze häufig?
TLDR: Berberitze ist anfällig für 14 bekannte Krankheiten. Regelmäßig kontrollieren für eine frühzeitige Erkennung.
Blattläuse
Blattläuse sind kleine, weichhäutige, birnenförmige Insekten (1,5 bis 3 mm lang), die sich von nährstoffreichem Pflanzensaft ernähren, den sie aus den Leitungsbahnen saugen. Sie vermehren sich rasant und können Pflanzen schnell schwächen, Wuchsverformungen verursachen und Pflanzenviren übertragen. Blattläuse treten in verschiedenen Farben auf, darunter grün, schwarz, rot, gelb, braun und grau. Sie scheiden Honigtau aus, eine klebrige Substanz, die Ameisen anlockt und das Wachstum von Rußtaupilzen begünstigt.
Schildläuse
Schildläuse sind kleine saugende Schädlinge, die als braune, schalenförmige Erhebungen an Pflanzenstängeln und Blättern erscheinen. Es gibt über 25 Arten, die in gepanzerte (hartschalige) und ungepanzerte (weichschalige) Schildläuse unterteilt werden. Sie ernähren sich, indem sie das Pflanzengewebe anstechen und Saft entziehen, was die Pflanze schwächt und bei unbehandeltem Befall zu Vergilbung, Wachstumshemmung und sogar zum Absterben führen kann. Zudem scheiden sie Honigtau aus, der Ameisen anzieht und das Wachstum von Rußtaupilzen fördert.
Spinnmilben
Spinnmilben sind winzige Spinnentiere (weniger als 1,25 mm lang), die mit Spinnen und Zecken verwandt sind und sich von Pflanzensaft ernähren. Sie gedeihen bei heißen, trockenen Bedingungen und können erhebliche Schäden an Zier- und Gemüsepflanzen verursachen. Bei starkem Befall können Ernteausfälle 14 % oder mehr erreichen, da diese Schädlinge wichtige Pflanzenprozesse wie Photosynthese, Kohlendioxidaufnahme und Transpiration stören.
Weiße Fliegen (Mottenschildläuse)
Weiße Fliegen sind kleine, weichhäutige, geflügelte Insekten, die eng mit Blattläusen und Schmierläusen verwandt sind. Sie ähneln im Aussehen Motten, sind etwa 0,16 cm lang, dreieckig geformt und grau-weiß gefärbt. Diese saugenden Schädlinge ernähren sich vom Pflanzengewebe und verursachen Vergilbung, Wuchshemmung und Welke. Zudem scheiden sie Honigtau aus, der Ameisen anzieht und das Wachstum von Rußtaupilzen fördert. Weiße Fliegen können ernsthafte Pflanzenviren übertragen.
Mit ähnlichen Pflanzen vergleichen
| Merkmal | Schwierigkeitsgrad | Licht | Gießen | Tierfreundlich |
|---|---|---|---|---|
| Feldahorn | Einfach | Helles indirektes Licht | 14d | ✓ |
| Iberische Hauswurz | Einfach | Direkte Sonne | 14d | ✓ |
| Hänge-Birke | Einfach | Direkte Sonne | 14d | ✓ |
| Kokardenblume | Einfach | Direkte Sonne | 10d | ✓ |