Caryophyllaceae
Berg-Sandkraut: Bodendecker-Pflanze
Arenaria montana
Kultivieren Sie das Berg-Sandkraut an einem sonnigen bis halbschattigen Standort in magerem, sandigem und gut durchlässigem Boden – Staunässe an den Wurzeln ist für die Pflanze gefährlicher als Trockenheit. Gießen Sie mäßig, vor allem während Trockenperioden im Frühjahr und Sommer, und lassen Sie das Substrat zwischen den Wassergaben leicht antrocknen. Nach der Blüte Ende Juni oder Anfang Juli sollten Sie die Pflanze leicht zurückschneiden, um eine kompakte Form zu fördern; schneiden Sie jedoch nie in das alte, verholzte Holz zurück, da sie daraus nicht mehr austreibt. Düngung ist kaum erforderlich, eine leichte Gabe eines ausgewogenen Düngers im Frühjahr ist völlig ausreichend.
Alle 7 Tage
Helles indirektes Licht
10° - 24°C
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Kategorien
Was ist Berg-Sandkraut?
Berg-Sandkraut (Arenaria montana) ist eine Pflanze mit einfach Pflegeaufwand aus der Familie Caryophyllaceae. Das Berg-Sandkraut ist ein niedriger, immergrüner und ausdauernder polsterbildender Zwergstrauch aus der Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae). Es stammt aus den Bergregionen Südwesteuropas und Nordwestafrikas – von den Pyrenäen über Portugal bis nach Nordmarokko. Die Pflanze bildet dichte Ho...
Berg-Sandkraut wird bis zu 20cm, Breite von 30 cm, Gießen alle 7 Tage, 10°C – 24°C groß. Es ist nicht geeignet für Innenräume und sicher für Haustiere.
Im Gegensatz zu vielen Tropenpflanzen verträgt Berg-Sandkraut Gießfehler. Ideal für Anfänger. Im Gegensatz zu vielen beliebten Arten ist Berg-Sandkraut sicher für Haustiere.
Wie pflegt man Berg-Sandkraut?
TLDR: Berg-Sandkraut benötigt Helles indirektes Licht, Gießen alle 7 Tage und Temperaturen zwischen 10-24°C bei 40-70% Luftfeuchtigkeit.
Wie oft sollte man Berg-Sandkraut gießen?
Die Wurzeln des Berg-Sandkrauts faulen in staunassem Boden schnell, da sie in einem wassergesättigten Substrat nicht überleben können. Gießen Sie daher eher sparsam, aber regelmäßig – das Substrat sollte zwischen den Wassergaben leicht antrocknen, darf aber nie über einen längeren Zeitraum vollständig austrocknen.
Wie viel Licht braucht Berg-Sandkraut?
Am besten gedeiht es in voller Sonne. In wärmeren Regionen schätzt es leichten Halbschatten oder einen Platz zwischen Steinen, wo die Wurzeln kühl bleiben, während Blätter und Blüten der Sonne ausgesetzt sind.
Welche Erde ist die beste für Berg-Sandkraut?
Es benötigt einen mageren, kiesigen oder sandigen Boden mit hervorragender Drainage; in schwerem Lehm oder dauerhaft feuchter Erde geht es schnell ein. Ideal ist ein leicht saurer bis neutraler pH-Wert, wobei auch kalkhaltige Untergründe toleriert werden.
Welchen Topf sollte man für Berg-Sandkraut verwenden?
Wählen Sie für die Topfkultur eine breite, flache Schale oder einen Kasten mit großen Abflusslöchern und einer Schicht Kies am Boden; ideal ist unglasierte Terrakotta, die überschüssige Feuchtigkeit von den Wurzeln wegtransportiert.
Pflegeplan
Düngen
Alle 180 Tage
Was ist Berg-Sandkraut und woher kommt sie?
Das Berg-Sandkraut ist ein niedriger, immergrüner und ausdauernder polsterbildender Zwergstrauch aus der Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae). Es stammt aus den Bergregionen Südwesteuropas und Nordwestafrikas – von den Pyrenäen über Portugal bis nach Nordmarokko. Die Pflanze bildet dichte Horste mit schmalen, lanzettlichen, graugrünen Blättern, die vom Frühjahr bis zum Sommer unter einer Fülle kleiner weißer Blüten fast vollständig verschwinden. In der Natur wächst es an felsigen Hängen, in Heiden und an Waldrändern in Höhenlagen von 400–1850 m, woraus sich sein Anspruch an durchlässigen, eher mageren Boden und eine perfekte Drainage ableitet. Aufgrund seiner Genügsamkeit und langen Blütezeit ist es als Bodendecker für Steingärten, Kiesbeete und Fugen zwischen Pflastersteinen sehr beliebt.
Wie vermehrt man Berg-Sandkraut?
Wie groß wird Berg-Sandkraut?
TLDR: Berg-Sandkraut kann bis zu 20cm hoch werden mit einer Langsam Wachstumsrate.
Maximale Höhe
20cm
Breite
30cm
Wachstumsrate
Langsam
Laub
Immergrün
Verwendung
Zierpflanze
Toll zur Dekoration
Bodendecker
Bodenbedeckung
Welche Krankheiten befallen Berg-Sandkraut häufig?
TLDR: Berg-Sandkraut ist anfällig für 5 bekannte Krankheiten. Regelmäßig kontrollieren für eine frühzeitige Erkennung.
Wurzelfäule
Wurzelfäule ist eine schwerwiegende Pilzkrankheit, die das Wurzelsystem von Pflanzen befällt und zum Verfall und Absterben führt. Sie wird hauptsächlich durch Überwässerung, schlechte Drainage oder bodenbürtige Pilze wie Pythium, Phytophthora, Rhizoctonia und Fusarium verursacht. Die Krankheit gedeiht unter Staunässebedingungen, bei denen die Wurzeln mit Sauerstoff unterversorgt sind und dadurch anfällig für Pilzinfektionen werden.
Staunässe
Überwässerung tritt auf, wenn Pflanzen zu viel Wasser erhalten, wodurch die Wurzeln von Sauerstoff abgeschnitten werden und Wurzelfäule entsteht. Dieser Umweltstress ist eine der häufigsten Ursachen für das Absterben von Zimmerpflanzen, da wassergesättigte Erde die Wurzeln am Atmen und an der ordnungsgemäßen Funktion hindert.
Blattläuse
Blattläuse sind kleine, weichhäutige, birnenförmige Insekten (1,5 bis 3 mm lang), die sich von nährstoffreichem Pflanzensaft ernähren, den sie aus den Leitungsbahnen saugen. Sie vermehren sich rasant und können Pflanzen schnell schwächen, Wuchsverformungen verursachen und Pflanzenviren übertragen. Blattläuse treten in verschiedenen Farben auf, darunter grün, schwarz, rot, gelb, braun und grau. Sie scheiden Honigtau aus, eine klebrige Substanz, die Ameisen anlockt und das Wachstum von Rußtaupilzen begünstigt.
Spinnmilben
Spinnmilben sind winzige Spinnentiere (weniger als 1,25 mm lang), die mit Spinnen und Zecken verwandt sind und sich von Pflanzensaft ernähren. Sie gedeihen bei heißen, trockenen Bedingungen und können erhebliche Schäden an Zier- und Gemüsepflanzen verursachen. Bei starkem Befall können Ernteausfälle 14 % oder mehr erreichen, da diese Schädlinge wichtige Pflanzenprozesse wie Photosynthese, Kohlendioxidaufnahme und Transpiration stören.
Bedeutung & Symbolik
Das Berg-Sandkraut, eine kleine Steingartenpflanze, die Wind und Trockenheit an Hochgebirgshängen trotzt, symbolisiert unauffällige Zähigkeit und Bescheidenheit – die Fähigkeit, selbst an den kargsten Orten zu erblühen.
Mit ähnlichen Pflanzen vergleichen
| Merkmal | Schwierigkeitsgrad | Licht | Gießen | Tierfreundlich |
|---|---|---|---|---|
| Feldahorn | Einfach | Helles indirektes Licht | 14d | ✓ |
| Hänge-Birke | Einfach | Direkte Sonne | 14d | ✓ |
| Kokardenblume | Einfach | Direkte Sonne | 10d | ✓ |
| Stacheldrahtpflanze | Einfach | Direkte Sonne | 14d | ✓ |