Cactaceae
Bolivianischer Fackelkaktus: Volllicht-Pflanze
Echinopsis lageniformis
Ein pflegeleichter Kaktus für einen sonnigen Standort: volle Sonne, ein sandiges Substrat mit schnellem Wasserabfluss und tiefgründiges Gießen erst, wenn die Erde vollständig ausgetrocknet ist. Im Winter trocken halten und vor Frost schützen; im Frühjahr einmal jährlich leicht düngen.
Alle 14 Tage
Direkte Sonne
0° - °C
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Kategorien
Was ist Bolivianischer Fackelkaktus?
Bolivianischer Fackelkaktus (Echinopsis lageniformis) ist eine Pflanze mit einfach Pflegeaufwand aus der Familie Cactaceae. Echinopsis lageniformis, lange Zeit als Trichocereus bridgesii verkauft, ist ein schnellwüchsiger Säulenkaktus, der in den bolivianischen Anden heimisch ist. Dort wächst er an Klippen und felsigen Hängen entlang von Flüssen in Höhenlagen zwischen 1.000 und 3.300 m. Die hellgrünen bis bläulichen Trie...
Bolivianischer Fackelkaktus wird bis zu 5.0m, Gießen alle 14 Tage groß. Es ist geeignet für Innenräume und nicht sicher für Haustiere.
Im Gegensatz zu vielen Tropenpflanzen verträgt Bolivianischer Fackelkaktus Gießfehler. Ideal für Anfänger. Ohne Vorsichtsmaßnahmen kann das Einnahmen bei Haustieren Reizungen verursachen. Außer Reichweite von Katzen und Hunden halten. Ohne ausreichende Drainage kann sich Wurzelfäule innerhalb von 28 Tagen entwickeln.
Wie pflegt man Bolivianischer Fackelkaktus?
TLDR: Bolivianischer Fackelkaktus benötigt Direkte Sonne, Gießen alle 14 Tage und Temperaturen zwischen 0-30°C bei 40-70% Luftfeuchtigkeit.
Wie oft sollte man Bolivianischer Fackelkaktus gießen?
Im Frühjahr und Sommer alle 10-14 Tage gießen und das Substrat zwischen den Wassergaben vollständig austrocknen lassen; im Herbst und Winter die Abstände auf alle 3-4 Wochen oder seltener vergrößern. Staunässe führt sehr schnell zu Wurzelfäule.
Wie viel Licht braucht Bolivianischer Fackelkaktus?
Wählen Sie einen vollsonnigen Platz im Freien oder das hellste Fenster im Haus (6-8 Stunden Licht). Gewöhnen Sie die Pflanze schrittweise an starke Sonne und bieten Sie in sehr heißen Klimazonen mittags leichten Schatten, um Verbrennungen zu vermeiden.
Welche Erde ist die beste für Bolivianischer Fackelkaktus?
Verwenden Sie Kakteensubstrat mit reichlich Perlit, Bims oder grobem Sand, damit das Wasser sofort abfließen kann; pflanzen Sie immer in Töpfe mit Drainagelöchern.
Welchen Topf sollte man für Bolivianischer Fackelkaktus verwenden?
Ein Tontopf mit Drainagelöchern, der schwer genug ist, damit ein hoher Säulenkaktus nicht umkippt.
Pflegeplan
Düngen
Alle 365 Tage
Was ist Bolivianischer Fackelkaktus und woher kommt sie?
Echinopsis lageniformis, lange Zeit als Trichocereus bridgesii verkauft, ist ein schnellwüchsiger Säulenkaktus, der in den bolivianischen Anden heimisch ist. Dort wächst er an Klippen und felsigen Hängen entlang von Flüssen in Höhenlagen zwischen 1.000 und 3.300 m. Die hellgrünen bis bläulichen Triebe mit einem Durchmesser von 10-20 cm und 4 bis 8 Rippen verzweigen sich an der Basis und erreichen eine Höhe von 2-5 m. Die Areolen tragen 2 bis 6 ungleiche, honigfarbene bis braune Dornen von bis zu 7 cm Länge. Im Sommer öffnen sich nachts große, weiße, duftende, trichterförmige Blüten. Die monströsen und cristaten Formen sind bei Sammlern sehr begehrt.
Wie vermehrt man Bolivianischer Fackelkaktus?
Stammstecklinge
Pflanzen Sie den Steckling niemals ein, bevor die Schnittstelle verheilt ist, und halten Sie das Substrat trockener, bis sich neue Wurzeln bilden.
- 1 Schneiden Sie ein gesundes Stück eines reifen Triebes mit einem sauberen, scharfen Messer ab
- 2 Lassen Sie die Schnittstelle an einem schattigen, luftigen Ort 1-2 Wochen lang trocknen, bis sie kallusiert ist
- 3 Setzen Sie den Steckling aufrecht in trockenes, gut durchlässiges Kakteensubstrat
- 4 Warten Sie etwa eine Woche bis zum ersten leichten Gießen
Benötigte Materialien:
Aussaat
Die Sämlinge wachsen anfangs langsam; vermeiden Sie in den ersten Monaten direkte Sonne und Staunässe.
- 1 Verteilen Sie die Samen auf einem feinen, sterilisierten Kakteensubstrat
- 2 Decken Sie das Gefäß mit transparenter Folie ab, um die Feuchtigkeit zu halten, und stellen Sie es an einen hellen Ort mit indirektem Licht
- 3 Halten Sie das Substrat bis zur Keimung leicht feucht und warm
- 4 Entfernen Sie die Abdeckung schrittweise, sobald die Sämlinge erscheinen
Benötigte Materialien:
Wie groß wird Bolivianischer Fackelkaktus?
TLDR: Bolivianischer Fackelkaktus kann bis zu 5.0m hoch werden mit einer Schnell Wachstumsrate.
Maximale Höhe
5.0m
Wachstumsrate
Schnell
Laub
Immergrün
Achtung: Giftige Pflanze
Diese Pflanze kann beim Verschlucken giftig sein. Außer Reichweite halten von:
Verwendung
Zierpflanze
Toll zur Dekoration
Welche Krankheiten befallen Bolivianischer Fackelkaktus häufig?
TLDR: Bolivianischer Fackelkaktus ist anfällig für 5 bekannte Krankheiten. Regelmäßig kontrollieren für eine frühzeitige Erkennung.
Wurzelfäule
Wurzelfäule ist eine schwerwiegende Pilzkrankheit, die das Wurzelsystem von Pflanzen befällt und zum Verfall und Absterben führt. Sie wird hauptsächlich durch Überwässerung, schlechte Drainage oder bodenbürtige Pilze wie Pythium, Phytophthora, Rhizoctonia und Fusarium verursacht. Die Krankheit gedeiht unter Staunässebedingungen, bei denen die Wurzeln mit Sauerstoff unterversorgt sind und dadurch anfällig für Pilzinfektionen werden.
Wollläuse
Wollläuse sind kleine, weichkörperige Insekten, die mit einem weißen, wachsartigen, watteähnlichen Material bedeckt sind. Sie sind häufige Schädlinge von Zimmerpflanzen und Freilandpflanzen in milden Klimazonen. Diese saugende Insekten ernähren sich von Pflanzengewebe, verursachen Schäden, Wachstumshemmung und können bei unbehandeltem Befall zum Absterben der Pflanze führen. Sie produzieren klebigen Honigtau, der Rußtau anzieht.
Spinnmilben
Spinnmilben sind winzige Spinnentiere (weniger als 1,25 mm lang), die mit Spinnen und Zecken verwandt sind und sich von Pflanzensaft ernähren. Sie gedeihen bei heißen, trockenen Bedingungen und können erhebliche Schäden an Zier- und Gemüsepflanzen verursachen. Bei starkem Befall können Ernteausfälle 14 % oder mehr erreichen, da diese Schädlinge wichtige Pflanzenprozesse wie Photosynthese, Kohlendioxidaufnahme und Transpiration stören.
Schildläuse
Schildläuse sind kleine saugende Schädlinge, die als braune, schalenförmige Erhebungen an Pflanzenstängeln und Blättern erscheinen. Es gibt über 25 Arten, die in gepanzerte (hartschalige) und ungepanzerte (weichschalige) Schildläuse unterteilt werden. Sie ernähren sich, indem sie das Pflanzengewebe anstechen und Saft entziehen, was die Pflanze schwächt und bei unbehandeltem Befall zu Vergilbung, Wachstumshemmung und sogar zum Absterben führen kann. Zudem scheiden sie Honigtau aus, der Ameisen anzieht und das Wachstum von Rußtaupilzen fördert.
Bedeutung & Symbolik
Wird seit Jahrtausenden in andinen schamanischen Zeremonien unter den Namen Achuma und Wachuma verwendet; seine Nachtblüten, die nur ein bis zwei Tage halten, erinnern an vergängliche Schönheit und die Widerstandsfähigkeit im Hochland.
Mit ähnlichen Pflanzen vergleichen
| Merkmal | Schwierigkeitsgrad | Licht | Gießen | Tierfreundlich |
|---|---|---|---|---|
| Feldahorn | Einfach | Helles indirektes Licht | 14d | ✓ |
| Iberische Hauswurz | Einfach | Direkte Sonne | 14d | ✓ |
| Hänge-Birke | Einfach | Direkte Sonne | 14d | ✓ |
| Kokardenblume | Einfach | Direkte Sonne | 10d | ✓ |
Auswählen & Vergleichen
Quellen & Referenzen
- Echinopsis lageniformis - Wikipedia
- Cereus bridgesii var. lageniformis (Echinopsis lageniformis) - LLIFLE Encyclopedia of Cacti
- Bolivian Torch Cactus 'Trichocereus bridgesii' - Planet Desert
- Trichocereus bridgesii - Mountain Crest Gardens
- Pests and Diseases Affecting Trichocereus - The Succulent Source