Poaceae
Gewöhnliches Schilf: Essbare Pflanze
Phragmites australis
Schilf ist äußerst pflegeleicht und robust, sofern der Standort dauerhaft feucht bis nass ist oder direkt im Flachwasser liegt. Ein Rückschnitt der abgestorbenen Halme erfolgt am besten im zeitigen Frühjahr kurz vor dem Neuaustrieb. Da sich die Rhizome stark ausbreiten, empfiehlt sich in Gartenteichen eine Wurzelsperre, um ein Überwuchern zu verhindern.
Alle 1 Tage
Helles indirektes Licht
-20° - 40°C
60% - 100%
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Was ist Gewöhnliches Schilf?
Gewöhnliches Schilf (Phragmites australis) ist eine Pflanze mit einfach Pflegeaufwand aus der Familie Poaceae. Das Gewöhnliche Schilf (Phragmites australis) ist ein hochwüchsiges, ausdauerndes Sumpfgras, das in dichten Beständen – sogenannten Röhrichten – an Ufern stehender und langsam fließender Gewässer wächst. Es erreicht Wuchshöhen von bis zu vier Metern und breitet sich über kräftige unterirdische Rhizo...
Gewöhnliches Schilf wird bis zu 4.0m, Gießen alle 1 Tage, -20°C – 40°C, 60–100% Luftfeuchtigkeit groß. Es ist nicht geeignet für Innenräume und sicher für Haustiere.
Im Gegensatz zu vielen Tropenpflanzen verträgt Gewöhnliches Schilf Gießfehler. Ideal für Anfänger. Im Gegensatz zu vielen beliebten Arten ist Gewöhnliches Schilf sicher für Haustiere.
Wie pflegt man Gewöhnliches Schilf?
TLDR: Gewöhnliches Schilf benötigt Helles indirektes Licht, Gießen alle 1 Tage und Temperaturen zwischen -20-40°C bei 60-100% Luftfeuchtigkeit.
Wie oft sollte man Gewöhnliches Schilf gießen?
Der Wurzelbereich darf nie austrocknen – ideal ist eine Pflanzung in 10 bis 30 cm tiefem Wasser oder in dauerhaft durchnässtem Uferboden. Bei sommerlicher Trockenheit und sinkendem Wasserstand unbedingt zusätzlich wässern.
Wie viel Licht braucht Gewöhnliches Schilf?
Volle Sonne wird am besten vertragen, ein halbschattiger Standort ist aber ebenfalls möglich; mindestens einige Stunden direktes Licht pro Tag fördern kräftigen Wuchs und Blütenbildung.
Welche Erde ist die beste für Gewöhnliches Schilf?
Am wohlsten fühlt sich Schilf in nährstoffreichem, schlammig-lehmigem Substrat mit hohem Stickstoffgehalt, toleriert aber auch sandige oder tonige Böden sowie einen weiten pH-Bereich von leicht sauer bis alkalisch.
Welchen Topf sollte man für Gewöhnliches Schilf verwenden?
Schilf gehört nicht in einen klassischen Blumentopf, sondern in einen großen, stabilen Pflanzkorb oder Kübel ohne Bodenablauf, der im Flachwasser eines Teichs versenkt wird; das verhindert zugleich ein unkontrolliertes Ausbreiten der Rhizome.
Was ist Gewöhnliches Schilf und woher kommt sie?
Das Gewöhnliche Schilf (Phragmites australis) ist ein hochwüchsiges, ausdauerndes Sumpfgras, das in dichten Beständen – sogenannten Röhrichten – an Ufern stehender und langsam fließender Gewässer wächst. Es erreicht Wuchshöhen von bis zu vier Metern und breitet sich über kräftige unterirdische Rhizome oft weiträumig aus. Die charakteristischen, dunkel-purpurfarbenen bis silbrig-grauen Blütenrispen erscheinen im Spätsommer und Herbst über den schmalen, blaugrünen Blättern, die sich im Winter goldbraun verfärben. Weltweit verbreitet, gilt Schilf als ökologisch bedeutsamer Lebensraum für Vögel und Insekten, kann sich aber, einmal etabliert, sehr aggressiv ausbreiten.
Wie vermehrt man Gewöhnliches Schilf?
Wie groß wird Gewöhnliches Schilf?
TLDR: Gewöhnliches Schilf kann bis zu 4.0m hoch werden mit einer Schnell Wachstumsrate.
Maximale Höhe
4.0m
Wachstumsrate
Schnell
Laub
Laubabwerfend
Verwendung
Zierpflanze
Toll zur Dekoration
Essbar
Kann verzehrt werden
Heilpflanze
Heilende Eigenschaften
Medizinische Verwendung
- Wurzelabkochung traditionell bei Husten und verschleimter Lunge
- harntreibende (diuretische) Anwendung der Wurzel in der Volksmedizin
- in der traditionellen chinesischen Medizin bei Fieber und Übelkeit eingesetzt
Kulinarische Verwendung
- junge Triebe geschält und wie Gemüse zubereitet
- Wurzeln getrocknet und zu Mehl vermahlen
- aus den Halmen gewonnener zuckerhaltiger Saft mit süßlichem Geschmack
- Samen gemahlen zu nahrhaftem Brei verarbeitet
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Welche Krankheiten befallen Gewöhnliches Schilf häufig?
TLDR: Gewöhnliches Schilf ist anfällig für 4 bekannte Krankheiten. Regelmäßig kontrollieren für eine frühzeitige Erkennung.
Rost
Rost ist eine häufige Pilzkrankheit, die durch Pilze der Ordnung Pucciniales verursacht wird und eine Vielzahl von Pflanzen befällt. Die Krankheit verdankt ihren Namen den charakteristischen orangefarbenen, gelben oder rotbraunen Pusteln, die auf Blättern erscheinen und an Metallrost erinnern. Dieser obligate Pilzparasit benötigt lebende Pflanzen zum Überleben und kann in landwirtschaftlichen Kulturen erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen.
Schildläuse
Schildläuse sind kleine saugende Schädlinge, die als braune, schalenförmige Erhebungen an Pflanzenstängeln und Blättern erscheinen. Es gibt über 25 Arten, die in gepanzerte (hartschalige) und ungepanzerte (weichschalige) Schildläuse unterteilt werden. Sie ernähren sich, indem sie das Pflanzengewebe anstechen und Saft entziehen, was die Pflanze schwächt und bei unbehandeltem Befall zu Vergilbung, Wachstumshemmung und sogar zum Absterben führen kann. Zudem scheiden sie Honigtau aus, der Ameisen anzieht und das Wachstum von Rußtaupilzen fördert.
Blattläuse
Blattläuse sind kleine, weichhäutige, birnenförmige Insekten (1,5 bis 3 mm lang), die sich von nährstoffreichem Pflanzensaft ernähren, den sie aus den Leitungsbahnen saugen. Sie vermehren sich rasant und können Pflanzen schnell schwächen, Wuchsverformungen verursachen und Pflanzenviren übertragen. Blattläuse treten in verschiedenen Farben auf, darunter grün, schwarz, rot, gelb, braun und grau. Sie scheiden Honigtau aus, eine klebrige Substanz, die Ameisen anlockt und das Wachstum von Rußtaupilzen begünstigt.
Raupen
Raupen sind das Larvenstadium von Nachtfaltern und Tagfaltern, die gierig an Blattwerk, Stängeln, Blüten und Früchten von Pflanzen fressen. Zu den häufigen Arten zählen Kohleulenpseudospanner (Trichoplusia ni), Tomatenschwärmerlarven, Heerwürmer und Erdeulenraupen. Diese Schädlinge können erhebliche Schäden verursachen, indem sie in kurzer Zeit große Mengen Pflanzengewebe verzehren. Ihre Größe variiert von klein (ca. 0,5 cm) bis groß (ca. 12 cm), mit Farben von Grün bis Braun, oft mit Streifen oder Flecken. Raupen sind sehr mobil und können sich schnell im gesamten Garten ausbreiten, was sie zu einem der zerstörerischsten häufigen Schädlinge macht.
Bedeutung & Symbolik
Schilf gilt seit der Antike als Sinnbild für Anpassungsfähigkeit, Demut und stille Ausdauer: Es beugt sich im Sturm, ohne zu brechen. Als Pflanze der Bibel (u. a. im Gleichnis vom „im Wind schwankenden Rohr") und in der europäischen Symbolik der Pflanzen steht es zugleich für Wandelbarkeit und die Kraft des scheinbar Schwachen.
Mit ähnlichen Pflanzen vergleichen
| Merkmal | Schwierigkeitsgrad | Licht | Gießen | Tierfreundlich |
|---|---|---|---|---|
| Feldahorn | Einfach | Helles indirektes Licht | 14d | ✓ |
| Muriel-Bambus | Mittel | Halbschatten | 3d | ✓ |
| Hänge-Birke | Einfach | Direkte Sonne | 14d | ✓ |
| Kokardenblume | Einfach | Direkte Sonne | 10d | ✓ |