Asteraceae
Gewöhnliches Ferkelkraut: Bodendecker-Pflanze
Hypochaeris radicata
Es handelt sich um eine sehr pflegeleichte Pflanze, ideal für Wildgärten oder Bereiche mit nährstoffarmen Böden. Sie bevorzugt volle Sonne, toleriert aber auch Halbschatten. Dank ihrer tiefen Pfahlwurzel benötigt sie nur mäßige Wassergaben und ist trockenheitsresistent. Düngung oder spezielle Pflege sind nicht erforderlich. Staunässe sollte vermieden werden, da diese zu Wurzelfäule führen kann.
Alle 12 Tage
Direkte Sonne
-5° - 32°C
40% - 70%
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Was ist Gewöhnliches Ferkelkraut?
Gewöhnliches Ferkelkraut (Hypochaeris radicata) ist eine Pflanze mit einfach Pflegeaufwand aus der Familie Asteraceae. Das Gewöhnliche Ferkelkraut (Hypochaeris radicata) ist eine ausdauernde krautige Pflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Sie ist in Europa heimisch und heute in Amerika, Australien und Neuseeland eingebürgert. Die Pflanze bildet eine grundständige Rosette aus rauen, behaarten und gelap...
Gewöhnliches Ferkelkraut wird bis zu 60cm, Breite von 30 cm, Gießen alle 12 Tage, -5°C – 32°C, 40–70% Luftfeuchtigkeit groß. Es ist nicht geeignet für Innenräume und sicher für Haustiere.
Im Gegensatz zu vielen Tropenpflanzen verträgt Gewöhnliches Ferkelkraut Gießfehler. Ideal für Anfänger. Im Gegensatz zu vielen beliebten Arten ist Gewöhnliches Ferkelkraut sicher für Haustiere.
Wie pflegt man Gewöhnliches Ferkelkraut?
TLDR: Gewöhnliches Ferkelkraut benötigt Direkte Sonne, Gießen alle 12 Tage und Temperaturen zwischen -5-32°C bei 40-70% Luftfeuchtigkeit.
Wie oft sollte man Gewöhnliches Ferkelkraut gießen?
Mäßig gießen und das Substrat zwischen den Wassergaben teilweise abtrocknen lassen. Dank der tiefen Wurzel übersteht die Pflanze kurze Trockenperioden gut, verträgt jedoch keine Staunässe.
Wie viel Licht braucht Gewöhnliches Ferkelkraut?
Wächst am besten in voller Sonne (mindestens 6 Stunden täglich), passt sich in sehr heißen Klimazonen jedoch auch gut an den Halbschatten an.
Welche Erde ist die beste für Gewöhnliches Ferkelkraut?
Bevorzugt gut durchlässige, leicht saure bis neutrale Böden. Toleriert sandige oder nährstoffarme Böden; staunasse oder übermäßig fruchtbare Substrate sollten vermieden werden.
Welchen Topf sollte man für Gewöhnliches Ferkelkraut verwenden?
Bei Topfkultur sollte ein breites, flaches Gefäß mit gutem Abfluss verwendet werden (unglasierte Terrakotta ist ideal), um der Rosettenform und der Pfahlwurzel gerecht zu werden. Eine Kiesschicht am Boden verhindert Staunässe.
Was ist Gewöhnliches Ferkelkraut und woher kommt sie?
Das Gewöhnliche Ferkelkraut (Hypochaeris radicata) ist eine ausdauernde krautige Pflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Sie ist in Europa heimisch und heute in Amerika, Australien und Neuseeland eingebürgert. Die Pflanze bildet eine grundständige Rosette aus rauen, behaarten und gelappten Blättern, aus der verzweigte, blattlose Stängel mit goldgelben Blütenköpfen austreiben, die dem Löwenzahn sehr ähnlich sehen. Bei Verletzung gibt die gesamte Pflanze einen milchigen Saft ab. Sie ist extrem robust, toleriert karge sowie verdichtete Böden und wächst häufig spontan auf Rasenflächen, an Wegrändern und auf Brachflächen.
Wie vermehrt man Gewöhnliches Ferkelkraut?
Aussaat
Keimt problemlos auch auf kargen Böden; benötigt keine Stratifikation oder Spezialbehandlung.
- 1 Reife Samen von den trockenen Blütenköpfen sammeln (mit ihrem federartigen Pappus, ähnlich wie beim Löwenzahn)
- 2 Samen auf gut durchlässigem Boden verteilen und leicht andrücken, ohne sie zu tief zu bedecken
- 3 Das Substrat bis zur Keimung gleichmäßig feucht halten
- 4 Sämlinge nach der Etablierung auf einen Abstand von 20-30 cm ausdünnen
Benötigte Materialien:
Teilung der Blattrosette
Die tiefe Pfahlwurzel macht die Teilung empfindlicher als die Aussaat; vorsichtig arbeiten, um die Wurzel nicht zu beschädigen.
- 1 Vorsichtig eine Rosette mit einem Teil der Pfahlwurzel ausgraben
- 2 Die Rosette so teilen, dass jeder Abschnitt über Wurzeln verfügt
- 3 Sofort in gut durchlässigen Boden umpflanzen
- 4 Nach dem Umpflanzen gut wässern, um das Anwurzeln zu fördern
Benötigte Materialien:
Wie groß wird Gewöhnliches Ferkelkraut?
TLDR: Gewöhnliches Ferkelkraut kann bis zu 60cm hoch werden mit einer Mittel Wachstumsrate.
Maximale Höhe
60cm
Breite
30cm
Wachstumsrate
Mittel
Laub
Halbimmergrün
Verwendung
Essbar
Kann verzehrt werden
Heilpflanze
Heilende Eigenschaften
Bodendecker
Bodenbedeckung
Medizinische Verwendung
- Entzündungshemmend und harntreibend in der Volksmedizin
- Topische Anwendung als Wundmittel und bei Hautleiden (Antidermatotikum)
- Traditionell verwendet bei Verdauungsbeschwerden, leichter Verstopfung und Nierenproblemen
- Antioxidative und antibakterielle Eigenschaften werden Blättern und Wurzeln zugeschrieben
Kulinarische Verwendung
- Junge, zarte Blätter roh als Salat, angerichtet mit Salz, Öl und Essig
- Gedünstete oder sautierte Blätter als Wildgemüse in Eintöpfen und Gerichten
- Geröstete und gemahlene Wurzel als Kaffeeersatz
- Historisch als Schweinefutter verwendet (daher der deutsche Name Ferkelkraut)
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Welche Krankheiten befallen Gewöhnliches Ferkelkraut häufig?
TLDR: Gewöhnliches Ferkelkraut ist anfällig für 6 bekannte Krankheiten. Regelmäßig kontrollieren für eine frühzeitige Erkennung.
Blattläuse
Blattläuse sind kleine, weichhäutige, birnenförmige Insekten (1,5 bis 3 mm lang), die sich von nährstoffreichem Pflanzensaft ernähren, den sie aus den Leitungsbahnen saugen. Sie vermehren sich rasant und können Pflanzen schnell schwächen, Wuchsverformungen verursachen und Pflanzenviren übertragen. Blattläuse treten in verschiedenen Farben auf, darunter grün, schwarz, rot, gelb, braun und grau. Sie scheiden Honigtau aus, eine klebrige Substanz, die Ameisen anlockt und das Wachstum von Rußtaupilzen begünstigt.
Raupen
Raupen sind das Larvenstadium von Nachtfaltern und Tagfaltern, die gierig an Blattwerk, Stängeln, Blüten und Früchten von Pflanzen fressen. Zu den häufigen Arten zählen Kohleulenpseudospanner (Trichoplusia ni), Tomatenschwärmerlarven, Heerwürmer und Erdeulenraupen. Diese Schädlinge können erhebliche Schäden verursachen, indem sie in kurzer Zeit große Mengen Pflanzengewebe verzehren. Ihre Größe variiert von klein (ca. 0,5 cm) bis groß (ca. 12 cm), mit Farben von Grün bis Braun, oft mit Streifen oder Flecken. Raupen sind sehr mobil und können sich schnell im gesamten Garten ausbreiten, was sie zu einem der zerstörerischsten häufigen Schädlinge macht.
Nacktschnecken und Schnecken
Nacktschnecken und Schnecken sind Weichtiere, die sich von Pflanzengewebe ernähren und unregelmäßige Löcher in Blätter sowie Schäden an jungen Sämlingen verursachen. Sie sind vor allem nachts und bei feuchten Bedingungen aktiv und hinterlassen charakteristische silbrige Schleimspuren. Diese Schädlinge können Gärten schnell verwüsten, besonders während nasser Jahreszeiten.
Echter Mehltau
Echter Mehltau ist eine weit verbreitete Pilzkrankheit, die durch verschiedene Pilzarten verursacht wird, darunter Erysiphe, Podosphaera, Oïdium und Leveillula. Sie befällt weltweit über 10.000 Pflanzenarten. Die Krankheit gedeiht in warmen, trockenen Klimazonen mit hoher Luftfeuchtigkeit und zeigt sich als charakteristischer weißer Puderbelag auf Pflanzenoberflächen.
Bedeutung & Symbolik
Wie der Löwenzahn symbolisiert sie Widerstandsfähigkeit, Bescheidenheit und die Fähigkeit, selbst auf schwierigstem Gelände zu gedeihen.
Mit ähnlichen Pflanzen vergleichen
| Merkmal | Schwierigkeitsgrad | Licht | Gießen | Tierfreundlich |
|---|---|---|---|---|
| Feldahorn | Einfach | Helles indirektes Licht | 14d | ✓ |
| Hänge-Birke | Einfach | Direkte Sonne | 14d | ✓ |
| Kokardenblume | Einfach | Direkte Sonne | 10d | ✓ |
| Stacheldrahtpflanze | Einfach | Direkte Sonne | 14d | ✓ |