Ephedraceae
Gewöhnliches Meerträubel: Essbare Pflanze
Ephedra distachya
Bevorzugt einen sonnigen Standort und gut durchlässigen, trockenen, sandigen Boden; kalktolerant. Nach dem Anwurzeln ist die Pflanze trockenheitsresistent und muss nur selten gegossen werden. Sie ist frosthart, verträgt aber keine Staunässe. Blüte und Fruchtbildung sind nach warmen Sommern am erfolgreichsten. Früchte bilden sich nur, wenn sowohl männliche als auch weibliche Pflanzen in der Nähe stehen. Aufgrund des Ephedringehalts von Haustieren und Kindern fernhalten.
Alle 21 Tage
Direkte Sonne
-23° - 40°C
20% - 50%
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Was ist Gewöhnliches Meerträubel?
Gewöhnliches Meerträubel (Ephedra distachya) ist eine Pflanze mit mittel Pflegeaufwand aus der Familie Ephedraceae. Das Gewöhnliche Meerträubel (Ephedra distachya) ist ein niedriger, dicht verzweigter, immergrüner Strauch aus der Familie der Meerträubelgewächse (Ephedraceae). Er erreicht meist eine Höhe von 25–50 cm, selten bis zu 1 Meter. Die Blätter sind zu winzigen Schuppen reduziert; die Photosynthese erfolgt...
Gewöhnliches Meerträubel wird bis zu 1.0m, Gießen alle 21 Tage, -23°C – 40°C, 20–50% Luftfeuchtigkeit groß. Es ist nicht geeignet für Innenräume und nicht sicher für Haustiere.
Ohne Vorsichtsmaßnahmen kann das Einnahmen bei Haustieren Reizungen verursachen. Außer Reichweite von Katzen und Hunden halten.
Wie pflegt man Gewöhnliches Meerträubel?
TLDR: Gewöhnliches Meerträubel benötigt Direkte Sonne, Gießen alle 21 Tage und Temperaturen zwischen -23-40°C bei 20-50% Luftfeuchtigkeit.
Wie oft sollte man Gewöhnliches Meerträubel gießen?
Nach dem Auspflanzen nur bis zum Anwurzeln regelmäßig gießen. Danach reicht der natürliche Niederschlag aus; bei extremer Dürre genügt eine gründliche Bewässerung alle drei Wochen. Im Winter nicht gießen. In feuchtem, schwerem Boden beginnen die Wurzeln zu faulen.
Wie viel Licht braucht Gewöhnliches Meerträubel?
Benötigt volle Sonne. Im Schatten vergeilt die Pflanze und bildet keine Blüten. Im Garten an den sonnigsten und wärmsten Platz pflanzen, zum Beispiel in einen Steingarten oder an eine sandige Böschung.
Welche Erde ist die beste für Gewöhnliches Meerträubel?
Benötigt lockeren, sandigen oder sandig-lehmigen Boden mit exzellenter Drainage. Kalkhaltige Böden werden gut vertragen. Nicht in nährstoffreiche, schwere Tonböden pflanzen.
Welchen Topf sollte man für Gewöhnliches Meerträubel verwenden?
Am besten für den Garten oder Steingarten geeignet. Bei Topfkultur sollte ein breiter, tiefer Ton- oder Terrakottatopf mit großem Abzugsloch und einer sandig-kiesigen Erdmischung gewählt werden.
Was ist Gewöhnliches Meerträubel und woher kommt sie?
Das Gewöhnliche Meerträubel (Ephedra distachya) ist ein niedriger, dicht verzweigter, immergrüner Strauch aus der Familie der Meerträubelgewächse (Ephedraceae). Er erreicht meist eine Höhe von 25–50 cm, selten bis zu 1 Meter. Die Blätter sind zu winzigen Schuppen reduziert; die Photosynthese erfolgt über die grünen, gegliederten, rutenartigen Triebe. Die Pflanze ist zweihäusig: Männliche und weibliche Blütenstände entwickeln sich auf getrennten Pflanzen. Das Verbreitungsgebiet reicht von Süd- und Mitteleuropa bis West- und Zentralasien, wo sie auf festliegenden Sanddünen und in trockenen Steppenrasen wächst. Die kleinen, roten, fleischigen „Beeren“ der weiblichen Pflanzen sind essbar. Alle Pflanzenteile enthalten Ephedrin.
Wie vermehrt man Gewöhnliches Meerträubel?
Aussaat
Junge Pflanzen im ersten Winter vor Frost schützen. Früchte bilden sich nur bei Vorhandensein von männlichen und weiblichen Exemplaren.
- 1 Samen nach der Reife im Herbst oder im Frühjahr in sandige Erde säen
- 2 An einem hellen, geschützten Ort leicht feucht halten
- 3 Keimlinge in separate Töpfe pikieren
- 4 Den ersten Winter an einem geschützten Ort verbringen lassen
- 5 Im Frühjahr nach den Frösten ins Freiland pflanzen
Benötigte Materialien:
Teilung
Staunässe während der Anwurzelungsphase unbedingt vermeiden.
- 1 Im Frühjahr oder Herbst vorsichtig den Wurzelstock ausgraben
- 2 In Teilstücke mit Wurzeln zerlegen
- 3 Sofort in sandigen Boden einpflanzen
- 4 Gießen, bis die Pflanzen angewachsen sind
Benötigte Materialien:
Absenker
Niederliegende Triebe bewurzeln sich oft von selbst bei Bodenkontakt.
- 1 Einen bodennahen Trieb vorsichtig nach unten biegen
- 2 Am Boden fixieren und mit sandiger Erde bedecken
- 3 Nach der Bewurzelung von der Mutterpflanze trennen
- 4 An den endgültigen Standort umpflanzen
Benötigte Materialien:
Wie groß wird Gewöhnliches Meerträubel?
TLDR: Gewöhnliches Meerträubel kann bis zu 1.0m hoch werden mit einer Langsam Wachstumsrate.
Maximale Höhe
1.0m
Wachstumsrate
Langsam
Laub
Immergrün
Achtung: Giftige Pflanze
Diese Pflanze kann beim Verschlucken giftig sein. Außer Reichweite halten von:
Verwendung
Zierpflanze
Toll zur Dekoration
Heilpflanze
Heilende Eigenschaften
Essbar
Kann verzehrt werden
Medizinische Verwendung
- In der Volksheilkunde wurde aus den Trieben zubereiteter Tee zur Linderung von Asthma, Heuschnupfen, Husten und Katarrhen verwendet
- Wurde auch bei Muskel- und Rheumaschmerzen angewendet
- Wirkstoffe sind Ephedrin und Pseudoephedrin: stimulierend, blutdruck- und pulssteigernd, daher nur unter ärztlicher Aufsicht; in vielen Sportarten als Dopingmittel verboten
Kulinarische Verwendung
- Die roten, ca. 6 mm großen fleischigen Scheinfrüchte der weiblichen Pflanzen sind roh essbar, süß, aber etwas geschmacksneutral
- Junge Triebe können roh verzehrt werden, aufgrund des Ephedringehalts jedoch nur in Maßen
Welche Krankheiten befallen Gewöhnliches Meerträubel häufig?
TLDR: Gewöhnliches Meerträubel ist anfällig für 2 bekannte Krankheiten. Regelmäßig kontrollieren für eine frühzeitige Erkennung.
Wurzelfäule
Wurzelfäule ist eine schwerwiegende Pilzkrankheit, die das Wurzelsystem von Pflanzen befällt und zum Verfall und Absterben führt. Sie wird hauptsächlich durch Überwässerung, schlechte Drainage oder bodenbürtige Pilze wie Pythium, Phytophthora, Rhizoctonia und Fusarium verursacht. Die Krankheit gedeiht unter Staunässebedingungen, bei denen die Wurzeln mit Sauerstoff unterversorgt sind und dadurch anfällig für Pilzinfektionen werden.
Staunässe
Überwässerung tritt auf, wenn Pflanzen zu viel Wasser erhalten, wodurch die Wurzeln von Sauerstoff abgeschnitten werden und Wurzelfäule entsteht. Dieser Umweltstress ist eine der häufigsten Ursachen für das Absterben von Zimmerpflanzen, da wassergesättigte Erde die Wurzeln am Atmen und an der ordnungsgemäßen Funktion hindert.
Mit ähnlichen Pflanzen vergleichen
| Merkmal | Schwierigkeitsgrad | Licht | Gießen | Tierfreundlich |
|---|---|---|---|---|
| Cyclocybe erebia | Mittel | Wenig Licht | 2d | ⚠️ |
| Azalee | Mittel | Halbschatten | 3d | ⚠️ |
| Muriel-Bambus | Mittel | Halbschatten | 3d | ✓ |
| Drillingsblume | Mittel | Direkte Sonne | 7d | ⚠️ |