Sciadopityaceae
Japanische Schirmtanne: Tierfreundliche Pflanze
Sciadopitys verticillata
Die Japanische Schirmtanne benötigt einen sonnigen bis halbschattigen, vor Wind geschützten Standort, an dem der Boden auch im Sommer nicht vollständig austrocknet. Am besten gedeiht sie in saurem, nährstoffreichem und gut durchlässigem Boden bei gleichmäßiger Bewässerung. Aufgrund ihres extrem langsamen Wachstums erfordert sie Geduld, ist dafür aber kaum anfällig für Schädlinge oder Krankheiten und benötigt fast keinen Rückschnitt oder zusätzliche Düngung.
Alle 7 Tage
Helles indirektes Licht
-23° - 32°C
50% - 85%
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Was ist Japanische Schirmtanne?
Japanische Schirmtanne (Sciadopitys verticillata) ist eine Pflanze mit mittel Pflegeaufwand aus der Familie Sciadopityaceae. Die Japanische Schirmtanne (Sciadopitys verticillata) ist die einzige lebende Art der Familie Sciadopityaceae – ein echtes „lebendes Fossil“, da ihre nächsten Verwandten nur in Form von Fossilien erhalten geblieben sind. Sie ist in Japan endemisch und in den Bergwäldern von Shikoku, Kyushu und der K...
Japanische Schirmtanne wird bis zu 9.0m, Breite von 550 cm, Gießen alle 7 Tage, -23°C – 32°C, 50–85% Luftfeuchtigkeit groß. Es ist nicht geeignet für Innenräume und sicher für Haustiere.
Im Gegensatz zu vielen beliebten Arten ist Japanische Schirmtanne sicher für Haustiere.
Wie pflegt man Japanische Schirmtanne?
TLDR: Japanische Schirmtanne benötigt Helles indirektes Licht, Gießen alle 7 Tage und Temperaturen zwischen -23-32°C bei 50-85% Luftfeuchtigkeit.
Wie oft sollte man Japanische Schirmtanne gießen?
Halten Sie den Boden gleichmäßig feucht, besonders im Sommer und in jungen Jahren – die Japanische Schirmtanne ist nicht trockenheitsresistent. Gießen Sie bei ausbleibendem Niederschlag wöchentlich gründlich, vermeiden Sie jedoch Staunässe, da diese zu Wurzelfäule führen kann.
Wie viel Licht braucht Japanische Schirmtanne?
Wählen Sie einen sonnigen oder leicht halbschattigen Platz. In Regionen mit heißen Sommern ist Nachmittagsschatten vorteilhaft, während sie in kühlerem, feuchterem Klima auch volle Sonne gut verträgt.
Welche Erde ist die beste für Japanische Schirmtanne?
Pflanzen Sie sie in sauren (pH 4,5–6,0), humusreichen, gut belüfteten, aber feuchtigkeitshaltenden Boden. Vermeiden Sie kalkhaltige sowie verdichtete, schlecht durchlässige Böden, da diese zu Wurzelproblemen führen.
Welchen Topf sollte man für Japanische Schirmtanne verwenden?
Junge Exemplare eignen sich für die Kübelhaltung oder als Bonsai, wofür ein tiefes Gefäß mit einer gut durchlässigen, sauren Erdmischung erforderlich ist. Wählen Sie für die endgültige Auspflanzung einen windgeschützten Ort mit ausreichend Platz für die Wurzeln, da die Art ein Umpflanzen nicht gut verträgt.
Was ist Japanische Schirmtanne und woher kommt sie?
Die Japanische Schirmtanne (Sciadopitys verticillata) ist die einzige lebende Art der Familie Sciadopityaceae – ein echtes „lebendes Fossil“, da ihre nächsten Verwandten nur in Form von Fossilien erhalten geblieben sind. Sie ist in Japan endemisch und in den Bergwäldern von Shikoku, Kyushu und der Kii-Halbinsel beheimatet, typischerweise in Höhenlagen von 700 bis 1400 Metern auf felsigen Hängen und in Flussschluchten. Ihr markantestes Merkmal sind die an den Triebspitzen in schirmartigen Quirlen stehenden, abgeflachten, 4–14 cm langen nadelartigen Gebilde (Cladodien), von denen sich auch ihr Name ableitet. Sie ist ein extrem langsam wachsender, immergrüner Baum: In ihrer Heimat können jahrhundertealte Exemplare bis zu 30–40 Meter hoch werden, während sie in Gartenkultur selbst über Jahrzehnte hinweg nur wenige Meter erreicht.
Wie groß wird Japanische Schirmtanne?
TLDR: Japanische Schirmtanne kann bis zu 9.0m hoch werden mit einer Langsam Wachstumsrate.
Maximale Höhe
9.0m
Breite
5.5m
Wachstumsrate
Langsam
Laub
Immergrün
Verwendung
Zierpflanze
Toll zur Dekoration
Welche Krankheiten befallen Japanische Schirmtanne häufig?
TLDR: Japanische Schirmtanne ist anfällig für 2 bekannte Krankheiten. Regelmäßig kontrollieren für eine frühzeitige Erkennung.
Phytophthora-Wurzelfäule
Krankheit, die durch pilzähnliche Organismen (Oomyceten) verursacht wird, die im Boden leben und jahrelang überleben können. Sie befällt Wurzeln, Stängel und Wurzelhals von Pflanzen und ist besonders stark in wassergesättigten oder schlecht drainierten Böden. Sie ist die zweithäufigste Ursache für Wurzelfäule bei Bäumen und Sträuchern.
Spinnmilben
Spinnmilben sind winzige Spinnentiere (weniger als 1,25 mm lang), die mit Spinnen und Zecken verwandt sind und sich von Pflanzensaft ernähren. Sie gedeihen bei heißen, trockenen Bedingungen und können erhebliche Schäden an Zier- und Gemüsepflanzen verursachen. Bei starkem Befall können Ernteausfälle 14 % oder mehr erreichen, da diese Schädlinge wichtige Pflanzenprozesse wie Photosynthese, Kohlendioxidaufnahme und Transpiration stören.
Bedeutung & Symbolik
In Japan gehört die Schirmtanne (Koyamaki) zu den heiligen Bäumen: Sie ist einer der fünf heiligen Bäume des Kiso-Gebirges neben der Hinoki- und Sawara-Zypresse. Im historischen Japan durfte ihr Holz ausschließlich vom kaiserlichen Hof verwendet werden; unbefugtes Fällen konnte sogar mit der Todesstrafe geahndet werden. In Tempelgärten und Schreinen wird sie auch heute noch als Symbol für spirituelle Präsenz, langes Leben und geistige Reinheit gepflanzt.
Mit ähnlichen Pflanzen vergleichen
| Merkmal | Schwierigkeitsgrad | Licht | Gießen | Tierfreundlich |
|---|---|---|---|---|
| Cyclocybe erebia | Mittel | Wenig Licht | 2d | ⚠️ |
| Azalee | Mittel | Halbschatten | 3d | ⚠️ |
| Muriel-Bambus | Mittel | Halbschatten | 3d | ✓ |
| Drillingsblume | Mittel | Direkte Sonne | 7d | ⚠️ |