Boraginaceae
Wegerichblättriger Natternkopf: Heilpflanzliche Verwendung & Pflegetipps
Echium plantagineum
Der Wegerichblättrige Natternkopf ist eine pflegeleichte, sonnenliebende Pflanze, die am besten in nährstoffarmen, gut durchlässigen Böden und bei reichlich Sonne gedeiht. Er benötigt außer sparsamer Bewässerung kaum Pflege und braucht keine Düngung, um reichlich zu blühen.
Alle 14 Tage
Helles indirektes Licht
-10° - 35°C
30% - 60%
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Was ist Wegerichblättriger Natternkopf?
Wegerichblättriger Natternkopf (Echium plantagineum) ist eine Pflanze mit einfach Pflegeaufwand aus der Familie Boraginaceae. Der Wegerichblättrige Natternkopf (Echium plantagineum) ist eine ein- bis zweijährige Pflanze aus der Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae), die ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, Nordafrika und Südwestasien stammt. Er bildet eine grobe, behaarte Blattrosette, bevor er einen verzweigten Stän...
Wegerichblättriger Natternkopf wird bis zu 90cm, Breite von 40 cm, Gießen alle 14 Tage, -10°C – 35°C, 30–60% Luftfeuchtigkeit groß. Es ist nicht geeignet für Innenräume und nicht sicher für Haustiere.
Im Gegensatz zu vielen Tropenpflanzen verträgt Wegerichblättriger Natternkopf Gießfehler. Ideal für Anfänger. Ohne Vorsichtsmaßnahmen kann das Einnahmen bei Haustieren Reizungen verursachen. Außer Reichweite von Katzen und Hunden halten.
Wie pflegt man Wegerichblättriger Natternkopf?
TLDR: Wegerichblättriger Natternkopf benötigt Helles indirektes Licht, Gießen alle 14 Tage und Temperaturen zwischen -10-35°C bei 30-60% Luftfeuchtigkeit.
Wie oft sollte man Wegerichblättriger Natternkopf gießen?
Sparsam gießen – die Pflanze ist trockenheitstolerant und gedeiht am besten, wenn der Boden zwischen den Wassergaben gut austrocknen kann. Vermeiden Sie Staunässe und dauerfeuchten Boden, da dies schnell zu Wurzelfäule führt.
Wie viel Licht braucht Wegerichblättriger Natternkopf?
Geben Sie der Pflanze täglich mindestens 6–8 Stunden volle Sonne. In sehr heißen Klimazonen mit intensiver Nachmittagssonne kann ein leichter Schatten zur Mittagszeit verhindern, dass die Blätter verbrennen.
Welche Erde ist die beste für Wegerichblättriger Natternkopf?
Bevorzugt sandige oder leichte, gut durchlässige Böden mit einem pH-Wert von 4,5 bis 8. Die Pflanze kommt auch in kargen, nährstoffarmen Böden zurecht und verträgt sowohl saure als auch alkalische Untergründe, solange die Drainage gut ist.
Welchen Topf sollte man für Wegerichblättriger Natternkopf verwenden?
Eignet sich am besten für das Freiland in Beeten oder Steingärten mit voller Sonne. Bei einer Topfkultur sollte ein breites Gefäß mit guter Drainage und Abflusslöchern gewählt werden, da die Pfahlwurzel beim Umtopfen empfindlich reagiert.
Was ist Wegerichblättriger Natternkopf und woher kommt sie?
Der Wegerichblättrige Natternkopf (Echium plantagineum) ist eine ein- bis zweijährige Pflanze aus der Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae), die ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, Nordafrika und Südwestasien stammt. Er bildet eine grobe, behaarte Blattrosette, bevor er einen verzweigten Stängel mit trichterförmigen Blüten austreibt, die ihre Farbe beim Aufblühen von Rosa zu einem tiefen Blauviolett wechseln. Die Art wird 20–90 cm hoch, blüht von Frühling bis Sommer und ist aufgrund der reichhaltigen Nektarproduktion bei Bienen und Hummeln sehr beliebt. Der Wegerichblättrige Natternkopf verträgt Trockenheit und karge Böden gut, gilt jedoch außerhalb seines natürlichen Verbreitungsgebiets, unter anderem in Australien und Kalifornien, als Unkraut und teilweise als invasiv. Die Pflanze enthält Pyrrolizidinalkaloide, die sie für Weidetiere giftig machen und bei Berührung die Haut reizen können.
Wie vermehrt man Wegerichblättriger Natternkopf?
Vermehrung durch Samen
Erfordert nach dem Anwachsen kaum Pflege. Verblühte Stängel sollten regelmäßig entfernt werden, um eine unerwünschte Selbstaussaat zu begrenzen, da die Art invasiv auftreten kann.
- 1 Säen Sie die Samen von Mitte April bis Mai direkt an den Standort, sobald keine Frostgefahr mehr besteht.
- 2 Alternativ können die Samen 6–8 Wochen vor dem Auspflanzen im Haus vorgezogen werden, um eine frühere Blüte zu erzielen.
- 3 Bedecken Sie die Samen leicht mit Erde und halten Sie sie bis zur Keimung gleichmäßig feucht.
- 4 Dünnen Sie die Keimlinge aus, sodass sie in einem Abstand von 20–30 cm stehen.
- 5 Die Pflanze blüht 8–12 Wochen nach der Aussaat und sät sich in den folgenden Saisons gerne selbst aus.
Benötigte Materialien:
Wie groß wird Wegerichblättriger Natternkopf?
TLDR: Wegerichblättriger Natternkopf kann bis zu 90cm hoch werden mit einer Schnell Wachstumsrate.
Maximale Höhe
90cm
Breite
40cm
Wachstumsrate
Schnell
Laub
Laubabwerfend
Achtung: Giftige Pflanze
Diese Pflanze kann beim Verschlucken giftig sein. Außer Reichweite halten von:
Verwendung
Zierpflanze
Toll zur Dekoration
Heilpflanze
Heilende Eigenschaften
Medizinische Verwendung
- Historisch in der Volksmedizin verwendet: Die Wurzel wurde zusammen mit Wein als vermeintliches Mittel gegen Schlangenbisse gekaut – ohne wissenschaftliche Dokumentation. Die Pflanze gilt heute bei Verzehr als giftig.
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Welche Krankheiten befallen Wegerichblättriger Natternkopf häufig?
TLDR: Wegerichblättriger Natternkopf ist anfällig für 6 bekannte Krankheiten. Regelmäßig kontrollieren für eine frühzeitige Erkennung.
Nacktschnecken und Schnecken
Nacktschnecken und Schnecken sind Weichtiere, die sich von Pflanzengewebe ernähren und unregelmäßige Löcher in Blätter sowie Schäden an jungen Sämlingen verursachen. Sie sind vor allem nachts und bei feuchten Bedingungen aktiv und hinterlassen charakteristische silbrige Schleimspuren. Diese Schädlinge können Gärten schnell verwüsten, besonders während nasser Jahreszeiten.
Blattläuse
Blattläuse sind kleine, weichhäutige, birnenförmige Insekten (1,5 bis 3 mm lang), die sich von nährstoffreichem Pflanzensaft ernähren, den sie aus den Leitungsbahnen saugen. Sie vermehren sich rasant und können Pflanzen schnell schwächen, Wuchsverformungen verursachen und Pflanzenviren übertragen. Blattläuse treten in verschiedenen Farben auf, darunter grün, schwarz, rot, gelb, braun und grau. Sie scheiden Honigtau aus, eine klebrige Substanz, die Ameisen anlockt und das Wachstum von Rußtaupilzen begünstigt.
Spinnmilben
Spinnmilben sind winzige Spinnentiere (weniger als 1,25 mm lang), die mit Spinnen und Zecken verwandt sind und sich von Pflanzensaft ernähren. Sie gedeihen bei heißen, trockenen Bedingungen und können erhebliche Schäden an Zier- und Gemüsepflanzen verursachen. Bei starkem Befall können Ernteausfälle 14 % oder mehr erreichen, da diese Schädlinge wichtige Pflanzenprozesse wie Photosynthese, Kohlendioxidaufnahme und Transpiration stören.
Grauschimmel
Bedeutung & Symbolik
Der Gattungsname Echium leitet sich vom griechischen „echis“ (Viper) ab. Sowohl der Name Natternkopf als auch der Volksglaube verbinden die Pflanze mit Schlangen – die Wurzel wurde traditionell zusammen mit Wein gekaut und als Volksheilmittel gegen Schlangenbisse verwendet. Damit ist der Natternkopf zu einem Symbol für Schutz und Widerstandskraft geworden, eine Pflanze, die selbst in kargsten und trockensten Böden gedeiht.
Mit ähnlichen Pflanzen vergleichen
| Merkmal | Schwierigkeitsgrad | Licht | Gießen | Tierfreundlich |
|---|---|---|---|---|
| Feldahorn | Einfach | Helles indirektes Licht | 14d | ✓ |
| Hänge-Birke | Einfach | Direkte Sonne | 14d | ✓ |
| Kokardenblume | Einfach | Direkte Sonne | 10d | ✓ |
| Stacheldrahtpflanze | Einfach | Direkte Sonne | 14d | ✓ |