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Gewöhnliche Hyazinthe
Hyacinthus orientalis
Hyacinthus orientalis, allgemein bekannt als Gewöhnliche Hyazinthe oder Gartenhyazinthe, ist eine zwiebelförmige Staude, die für ihre intensiv duftenden, dicht besetzten Blütenähren geschätzt wird, die im Frühling blühen. Im östlichen Mittelmeerraum und in Kleinasien beheimatet, treibt sie aufrechte Stängel hervor, die Trauben glockenförmiger Blüten in den Farben Blau, Violett, Weiß, Rosa und Gelb tragen. Nach der Blüte stirbt das Laub ab und die Zwiebel bleibt bis zur nächsten Saison in der Ruhephase.
Rostbrauner Korkstacheling
Hydnellum ferrugineum
Hydnellum ferrugineum, bekannt als Rostbrauner Korkstacheling, ist ein faszinierender bodenbewohnender Pilz, der Mykorrhiza mit Kiefern bildet. Er zeichnet sich durch seine zähe, korkartige Konsistenz und die tief rotbraunen Flüssigkeitstropfen aus, die oft von seiner Oberseite abgesondert werden, wenn er aktiv wächst. Der Pilz hat Stacheln an der Unterseite anstelle von Lamellen, was typisch für die Gattung ist. Er ist aufgrund seines extrem bitteren Geschmacks und seiner holzigen Konsistenz nicht essbar, wird aber wegen seiner Fähigkeit, Wolle in schönen Beige- bis Brauntönen zu färben, sehr geschätzt.
Hortensien
Hydrangea
Hydrangea ist die Gattung der Hortensien, mit etwa 70 bis 100 Arten aus der Familie der Hydrangeaceae, die in Asien (hauptsächlich China, Korea und Japan) und Amerika beheimatet sind. Die meisten sind Sträucher von 1 bis 3 m Höhe, aber es gibt auch kleine Bäume und Kletterpflanzen. Die Blüten erscheinen in runden Sträußen oder konischen Rispen, mit kleinen fruchtbaren Blüten in der Mitte und auffälligen sterilen Blüten außen, vom Frühling bis zum Herbst. Die am häufigsten kultivierten Arten sind die Gartenhortensie (H. macrophylla), die Rispenhortensie (H. paniculata) und die Schneeballhortensie (H. arborescens).
Kletterhortensie
Hydrangea anomala
Hydrangea anomala ist eine sommergrüne, selbsthaftende Kletterpflanze, die in Japan, China, Korea und Ostsibirien beheimatet ist. Sie hält sich mit Haftwurzeln an Mauern, Zäunen und Bäumen fest und bildet von den späten Frühlingsmonaten bis in den Sommer hinein glänzende, dunkelgrüne, breite Blätter sowie flache, schirmförmige Blütenstände vom Typ "Lacecap" mit kleinen, fruchtbaren Blüten im Zentrum, die von auffälligen, weißen, sterilen Randblüten umgeben sind.
Glatte Hortensie
Hydrangea arborescens
Hydrangea arborescens, allgemein bekannt als Glatte Hortensie oder Wilde Hortensie, ist ein laubabwerfender Strauch, der im östlichen Teil der Vereinigten Staaten beheimatet ist. Die Sorte 'Annabelle' ist bekannt für ihre riesigen, kugelförmigen weißen Blütenköpfe, die einen Durchmesser von bis zu 30 cm erreichen können. Sie ist bis zur USDA-Klimazone 3 winterhart und gehört zu den kältetolerantesten Hortensien überhaupt.
Großblättrige Hortensie
Hydrangea macrophylla
Hydrangea macrophylla, allgemein als Großblättrige Hortensie bekannt, ist ein laubabwerfender Blütenstrauch, der ursprünglich aus Japan stammt. Sie ist bekannt für ihre großen, runden Blütenrispen, die – abhängig vom pH-Wert des Bodens – ihre Farbe dramatisch verändern können: von Rosa zu Blau. Diese Vielseitigkeit und ihre visuelle Wirkung machen sie zu einem der beliebtesten Ziersträucher in Gärten weltweit.
Rispenhortensie
Hydrangea paniculata
Hydrangea paniculata, allgemein als Rispenhortensie bekannt, ist ein laubabwerfender Strauch, der ursprünglich aus China, Japan und Russland stammt. Sie wird für ihre großen kegelförmigen Blütenrispen geschätzt, die von Hochsommer bis Herbst blühen und sich von cremeweiß zu verschiedenen Rosatönen wandeln. Sie ist die sonnenverträglichste und winterhärteste Hortensienart.
Berghortensie
Hydrangea serrata
Hydrangea serrata, bekannt als Berghortensie, ist ein sommergrüner Strauch, der ursprünglich aus den Bergregionen Koreas und Japans stammt. Sie bildet Tellerblüten (Lacecap) in Farbtönen von Blau, Rosa, Weiß bis Lavendel, abhängig vom pH-Wert des Bodens. Es ist eine kompakte, langsam wachsende Pflanze, die eine Höhe von bis zu 120 cm und eine Breite von 150 cm erreichen kann. Sie wird häufig in Gärten im orientalischen Stil sowie in Bauerngärten kultiviert und für ihre langanhaltende Blüte im Sommer und Herbst geschätzt.
Froschbiss
Hydrocharis
Hydrocharis ist eine kleine Gattung von fünf freischwimmenden Wasserpflanzen aus der Familie der Froschbissgewächse (Hydrocharitaceae), die in Europa, Asien, Teilen Afrikas, Neuguinea und Amerika vorkommen. Die Art, die üblicherweise in Gartenteichen kultiviert wird, ist der Europäische Froschbiss (Hydrocharis morsus-ranae): Er bildet Rosetten aus runden bis nierenförmigen, glänzenden Blättern von etwa 3 cm Durchmesser, die oft auf der Unterseite rötlich gefärbt sind und mit langen, herabhängenden Wurzeln an der Oberfläche schwimmen. Die Pflanzen breiten sich durch Ausläufer schnell zu Matten von 0,5 bis 1 m Breite aus, bleiben aber nur etwa 10 cm hoch. Im Sommer tragen sie dreiblättrige weiße Blüten mit einem Durchmesser von 2 bis 3 cm und einem gelben Fleck an der Basis jedes Blütenblatts; männliche und weibliche Blüten wachsen auf getrennten Pflanzen. Im Herbst stirbt die Pflanze oberflächlich ab und überwintert in Form kleiner, ruhender Knospen (Turionen), die auf den Boden sinken und im Frühjahr wieder an die Oberfläche steigen. In wärmeren Teilen Asiens übernimmt der verwandte Hydrocharis dubia dieselbe Rolle in Teichen und Reisfeldern.
Wassernabel
Hydrocotyle
Hydrocotyle ist eine Gattung mit mehr als 280 Arten von niedrig wachsenden, kriechenden Stauden, die in Wasser und auf feuchten Böden gedeihen. Sie gehört zur Familie der Araliengewächse (Araliaceae), wurde früher jedoch den Doldenblütlern (Apiaceae) zugeordnet, und ist weltweit in tropischen sowie gemäßigten Regionen verbreitet. Die langen Stängel kriechen über den Boden oder das Wasser und bilden an den Knoten Wurzeln, wodurch dichte Matten entstehen. Die Blätter sind rund bis nierenförmig mit gekerbtem Rand und oft schildförmig in der Mitte gestielt, ähnlich wie kleine Regenschirme. Die winzigen weißen Blüten stehen in Dolden. Sie wachsen in Teichen, Flüssen, Sümpfen und auf feuchten Rasenflächen. Mehrere Arten werden in Aquarien, Paludarien und Teichen kultiviert, darunter H. leucocephala (Brasilianischer Wassernabel), H. verticillata (Quirlblättriger Wassernabel) und H. tripartita. H. ranunculoides (Großer Algenfarn-Wassernabel) gilt in Europa als problematischer Neophyt.
Großer Wassernabel
Hydrocotyle bonariensis
Hydrocotyle bonariensis ist eine kriechende, ausdauernde Staude aus der Familie der Araliengewächse (Araliaceae). Sie ist in Amerika beheimatet, vom Südosten der USA bis nach Argentinien, und heute in Teilen Afrikas, Europas und Australiens eingebürgert. Ihre kahlen Stängel kriechen über den Boden, bilden an den Knoten Wurzeln und breiten sich über Rhizome aus, wodurch dichte Teppiche entstehen. Die Blätter sind rundlich, wobei der Blattstiel wie bei einem Regenschirm in der Mitte ansetzt (schildförmig), etwa 5 cm oder mehr im Durchmesser und mit gewelltem Rand. Von Frühling bis Herbst erscheinen kleine cremeweiße Blüten in gestuften Dolden auf bis zu 30 cm hohen Stielen. Sie gedeiht an feuchten, sandigen Standorten: Gräben, Sümpfe, Ufer von Lagunen und Küstendünen, wo das Grundwasser nahe der Oberfläche liegt. Ihre Blätter sind essbar und finden in der Volksmedizin Verwendung.
Gewöhnlicher Wassernabel
Hydrocotyle vulgaris
Der Gewöhnliche Wassernabel (Hydrocotyle vulgaris) ist eine kriechende, ausdauernde Pflanze aus der Familie der Araliengewächse (Araliaceae), die in feuchten Wiesen, Mooren und an Seeufern in Europa heimisch ist. Seine abgerundeten, schirmförmigen Blätter bilden einen dichten Teppich, der sich leicht auf gesättigten Böden oder in flachem Wasser ausbreitet. Er wird häufig als Randbepflanzung in Teichen und Wassergärten verwendet.
Gelber Pustelpilz
Hydropisphaera peziza
Hydropisphaera peziza ist eine Schlauchpilzart, die durch ihre winzigen, becherförmigen Fruchtkörper (Perithecien) gekennzeichnet ist, welche meist blassgelb bis orange gefärbt sind. Sie wachsen typischerweise auf morschem Holz oder auf anderen Pilzen und bevorzugen extrem feuchte, schattige Umgebungen in gemäßigten und tropischen Wäldern.
Spitzkegeliger Saftling
Hygrocybe acutoconica
Hygrocybe acutoconica, allgemein bekannt als Spitzkegeliger Saftling, ist ein auffälliger Pilz, der durch seinen leuchtend gelben bis orange-gelben, kegelförmigen Hut gekennzeichnet ist. Der Hut ist bei Feuchtigkeit oft schleimig oder klebrig und behält seine spitze Form auch im Alter bei. Er ist typischerweise auf ungedüngtem Grünland, in Dünen und an Waldrändern zu finden. Als Pilzart besitzt er weder Laub noch Blüten, sondern produziert Sporen zur Fortpflanzung.
Indischer Wasserfreund
Hygrophila polysperma
Der Indische Wasserfreund (Hygrophila polysperma) ist eine Wasserpflanze aus der Familie der Akanthusgewächse (Acanthaceae), die ursprünglich aus Indien und anderen Gebieten Süd- und Südostasiens stammt. Seit 1945 ist sie aufgrund ihres extrem schnellen Wachstums und ihrer großen Robustheit in der Aquaristik weit verbreitet. Sie besitzt aufrechte Stängel mit gegenständigen Blättern in leuchtendem Grün, die sich im oberen Bereich nahe der Lichtquelle rosa oder orange verfärben können. In Kultur erreicht sie eine Höhe von etwa 25-45 cm. Achtung: In einigen Regionen, wie Florida und anderen US-Bundesstaaten, gilt sie als invasiv, weshalb Import und Verkauf verboten sind; sie darf daher niemals in natürliche Gewässer freigesetzt werden.
Falscher Pfifferling
Hygrophoropsis aurantiaca
Hygrophoropsis aurantiaca, allgemein bekannt als Falscher Pfifferling, ist eine Pilzart, die dem geschätzten Speisepfifferling täuschend ähnlich sieht. Er zeichnet sich durch einen trichterförmigen Hut mit einem markanten orangefarbenen bis gelborangen Farbton und herablaufende, gedrängte Lamellen aus, die sich mehrfach gabeln. Während er häufig in Nadel- und Laubwäldern in ganz Europa und Nordamerika zu finden ist, handelt es sich primär um einen saprobiontischen Pilz, der organisches Material wie Kiefernnadeln und verrottendes Holz zersetzt.
Drachenfrucht
Hylocereus costaricensis
Die Rote Pitahaya (Hylocereus costaricensis) ist ein kletternder Kaktus, der ursprünglich aus Costa Rica und Zentralamerika stammt. Er wird besonders für sein intensiv rotes Fruchtfleisch geschätzt, das süßer ist als das der weißfleischigen Sorte. Diese kletternde Sukkulente besitzt dreikantige, fleischige Triebe, die sich mit Luftwurzeln festhalten und eine Rankhilfe oder ein Spalier für eine optimale Entwicklung benötigen. Sie bildet riesige weiße Blüten aus, die sich nur nachts öffnen und bei Sonnenaufgang verwelken. Daraus entwickeln sich Früchte mit rosafarbener Schale und charakteristischen „Schuppen“, die ein rubinrotes Fruchtfleisch mit winzigen, essbaren schwarzen Samen umschließen.
Guatemala-Drachenfrucht
Hylocereus guatemalensis
Hylocereus guatemalensis (heute auch als Selenicereus guatemalensis geführt) ist ein epiphytischer Kletterkaktus, der in Guatemala, El Salvador und Südmexiko beheimatet ist. Er besitzt grüne, fleischige und dreikantige Triebe ohne Blätter, die sich mit Luftwurzeln an Bäumen und Mauern festhalten und über 5 m lang werden können. Seine großen, weißen und duftenden Blüten öffnen sich nur nachts und verblühen bereits nach einer Nacht. Die Frucht ist eine intensiv rosafarbene Beere mit Schuppen und violettem Fruchtfleisch, das süß und essbar ist.
Drachenfrucht
Hylocereus undatus
Die Drachenfrucht (Hylocereus undatus) ist ein epiphytischer Kletterkaktus, der ursprünglich aus Mittelamerika und Mexiko stammt. Heute wird sie in tropischen und subtropischen Regionen weit verbreitet wegen ihrer exotischen Früchte mit rosa Schale und weißem, mit schwarzen Samen gesprenkeltem Fruchtfleisch kultiviert. Ihre grünen, dreieckigen und sukkulenten Triebe wachsen wie Reben und klammern sich mit Hilfe von Luftwurzeln an Bäume, Mauern oder Spaliere. Nachts bildet sie riesige, weiße und duftende Blüten aus, die sich nur für wenige Stunden öffnen, weshalb sie auch den Beinamen „Königin der Nacht“ trägt.
Etagenmoos
Hylocomium splendens
Das Etagenmoos (Hylocomium splendens) ist ein stattliches Moos aus der Familie der Hylocomiaceae, das dichte, glänzende, oliven- oder gelbgrüne Rasen bildet. Charakteristisch ist sein etagenartiger (stufenförmiger) Wuchs – jeder jährliche Zuwachs entspringt der Mitte des Vorjahrestriebes und bildet so deutliche Stufen. Die an der Basis rötlichen Stämmchen erreichen eine Länge von 10-20 cm und sind gefiedert verzweigt. Das Moos besitzt keine echten Wurzeln – es heftet sich mit Hilfe von Rhizoiden am Substrat fest und nimmt Wasser sowie Nährstoffe über die gesamte Körperoberfläche auf. Es ist eine häufige Art in den borealen Nadel- und Mischwäldern der Nordhalbkugel. Es bevorzugt nährstoffarme, saure Waldböden und wächst an schattigen Standorten auf Erde, Humus und Totholz.
Prachtfetthenne
Hylotelephium
Hylotelephium ist eine Gattung sukkulenter, mehrjähriger Pflanzen aus der Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae), die früher der Gattung Sedum zugeordnet wurden. Volksstümlich als Prachtfetthenne oder Herbstfreude bekannt, wird sie für ihre fleischigen, blaugrünen Blätter und ihre großen, domförmigen Blütenstände geschätzt, die im Spätsommer erscheinen und bis in den Herbst hinein bestehen bleiben, wodurch sie dem Garten späte Farbakzente verleihen. Ursprünglich aus Asien und Europa stammend, ist sie außerordentlich widerstandsfähig, trockenheitstolerant und zieht Schmetterlinge, Bienen und andere Bestäuber in großer Zahl an.
Fetthenne 'Herbstfreude'
Hylotelephium 'Autumn Joy'
Hylotelephium 'Autumn Joy', auch als Sedum 'Autumn Joy' oder 'Herbstfreude' verkauft, ist eine Hybridzüchtung aus Hylotelephium spectabile und H. telephium; die RHS listet sie nun als Hylotelephium × mottramianum 'Herbstfreude'. Es ist eine horstbildende sukkulente Staude, etwa 60 cm hoch und breit, mit dicken Stängeln und fleischigen graugrünen Blättern. Vom Spätsommer bis in den Herbst öffnet sie große, flache Köpfe sternförmiger Blüten, die ihre Farbe ständig ändern: grünlich-rosa Knospen werden rosa, tiefrosa und kupferrot, und die getrockneten Köpfe werden braun und bleiben den Winter über stehen. Bienen und Schmetterlinge lieben sie. Der oberirdische Teil stirbt im Winter ab und kehrt im Frühling zurück.
Große Fetthenne
Hylotelephium maximum
Hylotelephium maximum, allgemein bekannt als Große Fetthenne, ist eine robuste, mehrjährige Sukkulente aus der Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae), die in Europa, dem Kaukasus und Westsibirien heimisch ist. Sie bildet aufrechte, fleischige Stängel von 30 bis 80 cm Höhe, die aus einer knolligen Wurzel entspringen, mit breiten, gegenständigen und graugrünen sukkulenten Blättern. Im Spätsommer und Herbst (September-Oktober) bildet sie dichte, flache Dolden aus kleinen, cremeweißen bis blassrosa Blüten, die Bienen und Schmetterlinge anlocken. Jahrzehntelang als Unterart von Hylotelephium telephium (als Sedum maximum) geführt, wächst sie natürlich an trockenen, steinigen Kalkhängen und Waldrändern bis in Höhen von 2.500 m und wird im Gartenbau wegen ihrer Trockenheitstoleranz und ihres geringen Pflegeaufwands geschätzt.
Pracht-Fetthenne
Hylotelephium spectabile
Hylotelephium spectabile, allgemein bekannt als Pracht-Fetthenne oder Eisblume, ist eine robuste, sukkulente Staude aus China und Korea. Sie bildet aufrechte, horstartige Polster aus fleischigen, blaugrünen Blättern, die im Spätsommer und Herbst von flachen Dolden sternförmiger, rosafarbener Blüten gekrönt werden – ein wahrer Magnet für Schmetterlinge und Bienen.
Große Fetthenne
Hylotelephium telephium
Die Große Fetthenne (Hylotelephium telephium) ist eine robuste eurasische Sukkulente und Staude, bekannt für ihr fleischiges blaugrünes Laub und dichte Dolden sternförmiger Blüten in Rosa- und Lilatönen von der Hochsommerzeit bis in den Herbst. Außergewöhnlich trockenheitstolerant und kältehart bis zur USDA-Zone 3, gedeiht sie in sonnigen Rabatten, Steingärten und trockenen Landschaftsgärten.
Jatobá
Hymenaea courbaril
Der Jatobá ist ein in Brasilien und anderen tropischen Regionen Amerikas beheimateter Baum, der im Amazonasgebiet, im Cerrado, im Atlantischen Regenwald, in der Caatinga und im Pantanal vorkommt. In Kultur erreicht er meist eine Höhe von 8 bis 15 Metern mit einer breiten und dichten Krone. Die Blätter sind zweiblättrig, ledrig und sichelförmig. Die Blüten sind weiß bis cremefarben und erscheinen zwischen September und November. Die Früchte sind holzige Schoten mit einem mehligen, süßlichen Fruchtfleisch um die Samen. Das Holz ist dicht und sehr wertvoll, und das Harz ist als Copal bekannt.
Schönhäutchen
Hymenocallis
Hymenocallis, im Volksmund als Schönhäutchen bekannt, ist eine Gattung ausdauernder Zwiebelpflanzen aus der Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae). Sie wird für ihre duftenden weißen Blüten mit langen, schmalen Blütenblättern geschätzt, die an eine Spinne erinnern. Beheimatet in den tropischen und subtropischen Regionen Amerikas, bildet sie horstartige, bandförmige Blätter und gedeiht am besten in warmem, feuchtem Klima, in Küstennähe oder in gut durchlässigen Beeten.
Strand-Spinnenlilie
Hymenocallis littoralis
Die Strand-Spinnenlilie (Hymenocallis littoralis) ist eine mehrjährige Zwiebelpflanze aus der Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae), die ursprünglich aus den tropischen und subtropischen Küstenregionen Amerikas stammt – vom Südosten der Vereinigten Staaten bis nach Südamerika. Sie bildet duftende, elegante weiße Blüten mit langen, schlanken Blütenblättern, die an Spinnenbeine erinnern, und erhebt sich über glänzendes, dunkelgrünes, riemenförmiges Laub. Sie wird in Küsten- und Tropengärten wegen ihrer Zierschönheit und ihrer Toleranz gegenüber Salzgischt sehr geschätzt.
Wurzelnder Schleimrübling
Hymenopellis radicata
Hymenopellis radicata, bekannt als Wurzelnder Schleimrübling, ist ein Speisepilz, der sich durch seinen langen, spindelförmigen Stiel auszeichnet, der tief in den Boden zu den verrottenden Wurzeln von Laubbäumen reicht. Der Hut ist bei Feuchtigkeit deutlich schleimig, runzelig und in bräunlichen bis oliven Tönen gefärbt. Es handelt sich um eine faszinierende Art, die im Wald das Vorhandensein von altem Buchenholz unter der Oberfläche anzeigt.
Frucht-Stielbecherling
Hymenoscyphus fructigenus
Hymenoscyphus fructigenus ist ein kleiner, saprophytischer Schlauchpilz, der sich spezifisch auf verrottenden Eichelbechern, Bucheckernschalen oder Haselnüssen entwickelt. Er erscheint in Form winziger, weißlicher bis gelblicher Scheiben, die auf einem kurzen Stiel sitzen.
Flaschenpalme
Hyophorbe lagenicaulis
Die Flaschenpalme (Hyophorbe lagenicaulis) ist eine solitäre Palme aus der Familie der Arecaceae und ist endemisch auf Round Island im Maskarenen-Archipel (Mauritius). Sie ist berühmt für ihren glatten, gräulichen Stamm, der an der Basis flaschenförmig angeschwollen ist und sich zur Krone hin verjüngt. Diese trägt eine kleine Krone aus 4 bis 8 tiefgrünen, gefiederten Blättern (junge Pflanzen zeigen oft rötliche oder orangefarbene Töne). Aufgrund ihres langsamen Wachstums und der Tatsache, dass in freier Wildbahn weniger als 10 ausgewachsene Exemplare existieren, gilt sie als vom Aussterben bedroht, obwohl sie als Zierpflanze in tropischen und subtropischen Klimazonen weltweit weit verbreitet ist.
Echtes Johanniskraut
Hypericum
Hypericum ist eine große Gattung von ausdauernden krautigen Pflanzen und niedrigen Sträuchern, die für ihre leuchtend goldenen, fünfblättrigen Blüten mit einem markanten Büschel von Staubblättern geschätzt werden. Die Gattung blüht hauptsächlich im Frühjahr und Sommer, ist robust, nach dem Anwachsen trockenheitsresistent und an eine Vielzahl von Böden anpassbar, was sie sowohl als Gartenzierpflanze als auch als traditionelles Heilkraut beliebt macht.
Beeren-Johanniskraut
Hypericum × inodorum
Hypericum × inodorum ist ein Strauch aus der Familie der Hypericaceae, eine natürliche Gartenhybride zwischen Hypericum androsaemum und Hypericum hircinum. Er ist im westlichen Europa und im Mittelmeerraum (Frankreich, Italien und Spanien) beheimatet und hat sich in Portugal, Madeira, dem Vereinigten Königreich, Irland, Chile und Neuseeland an feuchten oder schattigen Standorten eingebürgert. Er erreicht eine Höhe von 0,6–2 m und eine Breite von bis zu 1,5 m, mit aufrechten Trieben, die an der Basis entspringen, und sitzenden, ovalen Blättern. Im Sommer erscheinen Dolden mit 3 bis 23 goldgelben Blüten von 1,5–3 cm Durchmesser, die reich an Staubblättern sind. Danach folgen beerenartige Früchte, die sich von Rot zu Dunkelbraun verfärben; Floristik-Sorten tragen Beeren in Weiß, Creme, Rosa, Rot, Gelb oder Schwarz. Diese Beeren sind es, die in Blumensträußen unter dem Namen „Hypericum“ bekannt sind.
Blut-Johanniskraut
Hypericum androsaemum
Hypericum androsaemum, bekannt als Blut-Johanniskraut oder Mannsblut, ist ein halbimmergrüner Strauch aus der Familie der Johanniskrautgewächse (Hypericaceae), der in Europa, Nordafrika und Westasien heimisch ist. Er erreicht eine Höhe von 50 cm bis 1 m, hat dunkelgrüne, ovale Blätter und sternförmige gelbe Blüten, die vom späten Frühjahr bis zum Sommer erscheinen. Die beerenartigen Früchte reifen von Rot zu Purpurschwarz heran; sie sind dekorativ, aber nicht zum Verzehr geeignet.
Großblumiges Johanniskraut
Hypericum calycinum
Das Großblumige Johanniskraut (Hypericum calycinum) ist ein niedrig wachsender, halbimmergrüner Kleinstrauch aus der Familie der Johanniskrautgewächse (Hypericaceae), der ursprünglich aus Südosteuropa und Kleinasien stammt. Er wird als robuster, flächendeckender Bodendecker geschätzt und bildet durch unterirdische Ausläufer dichte Matten von 30-60 cm Höhe. Von Früh- bis Spätsommer trägt er große, schalenförmige, goldgelbe Blüten mit auffällig buschigen Staubblättern.
Echtes Johanniskraut
Hypericum perforatum
Das Echte Johanniskraut ist eine robuste, sonnenliebende, ausdauernde Staude, die ursprünglich aus Europa und Asien stammt und heute in gemäßigten Regionen weltweit eingebürgert ist. Es bildet aufrechte, mehrstängige Horste mit schmalen, länglichen Blättern, die mit winzigen, durchscheinenden Öldrüsen punktiert sind. Von Früh- bis Spätsommer bringt es reichlich sternförmige gelbe Blüten mit schwarz punktierten Kronblatträndern hervor. Die Pflanze ist pflegeleicht sowie weitgehend frei von Schädlingen und Krankheiten. Sie breitet sich leicht durch Samen und Rhizome aus, was sie wertvoll für den Erosionsschutz an Böschungen und Hängen macht, sie jedoch in einigen Regionen auch als invasives Unkraut einstuft. Am bekanntesten ist sie als traditionelle Heilpflanze, obwohl alle Pflanzenteile Hypericin enthalten – eine Verbindung, die bei Menschen, Haustieren und Nutztieren Lichtempfindlichkeit verursachen kann.
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