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Blattläuse
Schädling

Blattläuse: Schädlingsbekämpfung | Erkennen & behandeln

Arten der Gattung Aphis sind kleine, weichhäutige Blattläuse, die Pflanzensaft saugen. Sie sitzen oft in Kolonien an Triebspitzen, Knospen und auf den Blattunterseiten. Befallene Pflanzen zeigen gekräuselte oder verformte Blätter, schwache Triebe und klebrigen Honigtau, der Ameisen anlocken und zu Rußtaupilzen (schwarzer Belag) führen kann. Die Farbe variiert von grün über schwarz bis hin zu gelb oder rot. Sie treten an vielen Pflanzen auf: Rosen, Chilipflanzen und anderen Zimmerpflanzen, Obstbäumen (Apfel, Pflaume), Beerensträuchern sowie Gemüsepflanzen wie Puffbohnen und Kohl.

Was ist Blattläuse?

Blattläuse ist ein Schädlings- Zustand mit mittel Schweregrad, der Pflanzen befällt. Arten der Gattung Aphis sind kleine, weichhäutige Blattläuse, die Pflanzensaft saugen. Sie sitzen oft in Kolonien an Triebspitzen, Knospen und auf den Blattunterseiten. Befallene Pflanzen zeigen gekräuselte oder verformte Blätter, schwache Triebe und klebrigen Honigtau, der Ameisen anlocken und zu R...

Blattläuse ist eine Schädlings- Krankheit mit mittel Schweregrad.

Im Gegensatz zu Pilzkrankheiten kann Blattläuse schnell mit integriertem Management kontrolliert werden. Ohne sofortiges Handeln breitet sich der Befall auf benachbarte Pflanzen aus. Im Gegensatz zu vielen häufigen Krankheiten ist Blattläuse nicht zwischen Pflanzen übertragbar.

🧪 Natürlich vs. chemisch: Welche Behandlung hilft gegen Blattläuse?

🌱 Natürliche Lösungen

  • Spülen Sie die Pflanzen mit einem kräftigen, aber schonenden Wasserstrahl ab, insbesondere die Blattunterseiten, und wiederholen Sie dies alle zwei bis drei Tage, bis der Befall nachlässt.
  • Knipsen oder schneiden Sie stark befallene Triebspitzen ab und entsorgen Sie diese im Hausmüll.
  • Wischen Sie Zimmerpflanzen mit einem feuchten Tuch ab oder brausen Sie sie in der Dusche ab.
  • Stärken Sie die Pflanzen durch gleichmäßige Bewässerung, mäßige und ausgewogene Düngung, ausreichend Licht und gute Luftzirkulation.
  • Verwenden Sie Gelbtafeln im Gewächshaus, um fliegende Blattläuse abzufangen und einen Befall frühzeitig zu erkennen.
  • Unterbinden Sie die Symbiose zwischen Ameisen und Blattläusen, indem Sie Ameisennester in Pflanzennähe entfernen und bei Bedarf Leimringe an den Stämmen von Obstbäumen anbringen.
  • Fördern Sie Nützlinge wie Marienkäfer, Schwebfliegenlarven und Schlupfwespen, indem Sie nektarreiche Blumen wie Dill, Koriander, Ringelblumen und Phacelia in der Nähe anpflanzen.

💉 Chemische Lösungen

  • Verwenden Sie Kaliseife (Kaliumsalze von Fettsäuren) und besprühen Sie die Insekten direkt; wiederholen Sie die Anwendung bei Bedarf, jedoch nicht bei starker Sonneneinstrahlung.
  • Nutzen Sie Präparate auf Ölbasis wie Paraffin- oder Rapsöl, um die Läuse zu ersticken; benetzen Sie alle Oberflächen, insbesondere die Blattunterseiten.
  • Verwenden Sie Pyrethrine bei starkem Befall sparsam und vorzugsweise am Abend, um Nützlinge zu schonen.
  • Testen Sie das Mittel immer zuerst an einem kleinen Teil der Pflanze.

🛡️ Wie beugt man Blattläuse vor?

TLDR: Blattläuse mit 6 wesentlichen Pflegemaßnahmen vorbeugen. Regelmäßige Kontrollen sind der Schlüssel zur Früherkennung.

  • Untersuchen Sie neue Pflanzen gründlich, bevor Sie sie ins Haus holen oder auspflanzen, und isolieren Sie Neuzugänge für ein bis zwei Wochen.
  • Kontrollieren Sie die Pflanzen regelmäßig im Frühjahr und Frühsommer, wenn der Befall meist beginnt.
  • Vermeiden Sie eine Überdüngung mit stickstoffbetontem Dünger; sorgen Sie für eine ausgewogene Düngung und gleichmäßige Bewässerung, um Stress zu reduzieren.
  • Lichten Sie dichte Kronen von Obstbäumen und Sträuchern aus, um die Luftzirkulation und den Lichteinfall zu verbessern.
  • Lüften Sie Gewächshäuser häufig, halten Sie sie frei von Pflanzenresten und verwenden Sie Gelbtafeln zur Früherkennung.
  • Führen Sie im Winter bei Obstbäumen eine Austriebsspritzung auf Ölbasis durch, um überwinternde Schädlinge zu reduzieren.

🔗Verwandte Krankheiten

Weiße Fliege

Weiße Fliege

Weiße Fliegen (Familie Aleyrodidae) sind winzige, saugende Insekten, die in warmer, stehender Luft gedeihen. Sie kommen häufig an Zimmerpflanzen, Gewächshauskulturen und Gartenpflanzen wie Tomaten, Paprika, Gurken, Fuchsien, Hibiskus, Weihnachtssternen, Zitrusfrüchten und vielen Kräutern vor. Oft sieht man kleine weiße Adulte aufflattern, wenn man die Pflanze berührt, klebrigen Honigtau auf Blättern oder Oberflächen in der Nähe, schwarzen Rußtaupilz, der auf diesem Honigtau wächst, sowie Blätter, die vergilben, sich kräuseln oder abfallen. Untersuchen Sie die Blattunterseiten auf blasse, schildlausähnliche Nymphen und winzige Eier, die in kleinen Bögen abgelegt wurden. Ein starker Befall schwächt die Pflanzen und verzögert das Wachstum.

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Buchenwolllaus

Buchenwolllaus

Phyllaphis ist eine Gattung von Wolläusen, die vor allem Buchen (Fagus) befallen, typischerweise Rotbuchen und Blutbuchen in Hecken oder als Einzelbäume. Sie saugen im Frühjahr und Frühsommer Pflanzensaft aus jungen Trieben und Blattunterseiten. Anzeichen eines Befalls sind gekräuselte oder eingerollte Blätter, klebriger Honigtau, schwarzer Rußtau und ein weißer, wattiger Belag um die Kolonien. Die Pflanzen überleben in der Regel, aber ein starker Befall kann den Neuaustrieb schwächen und die Hecke klebrig und unansehnlich machen. Die Läuse überwintern oft als Eier an dünnen Zweigen in der Nähe der Knospen.

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Erdfloh-Befall

Mittel

Erdflöhe sind kleine, springende Insekten, die die Blätter vieler Gemüsepflanzen fressen. Sie nagen zahlreiche kleine, kreisförmige Löcher, was ein charakteristisches „Schrotschuss“-Erscheinungsbild erzeugt. Während etablierte Pflanzen den Schaden oft tolerieren können, sind junge Setzlinge sehr anfällig und können bei starkem Befall im Wachstum gehemmt oder abgetötet werden.

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Wollige Blattläuse

Wollige Blattläuse

Prociphilus ist eine Gattung von Wollläusen, die sich vom Pflanzensaft ernähren. Sie bilden einen flauschigen, weißen, watteähnlichen Belag auf Blättern, Trieben oder manchmal auch an den Wurzeln. Zu den Anzeichen gehören klebriger Honigtau, Rußtaupilze, die auf dem Honigtau wachsen, Blattkräuselungen oder Verformungen sowie Ansammlungen winziger, weichhäutiger Insekten, die in der „Wolle“ verborgen sind. Ameisen sind oft in ihrer Nähe aktiv, da sie sich vom Honigtau ernähren. Diese Blattläuse befallen häufig Erlen und Ahorn (Wollige Erlenblattlaus) sowie Eschen (Wollige Eschenblattlaus). Sie bringen etablierte Bäume selten zum Absterben, können aber Jungpflanzen schwächen und ein klebriges Verschmutzungsproblem verursachen.

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