Rosa Felsenorchidee mit Botrytis? Selten, aber behandelbar
Dendrobium kingianum
Botrytis an Rosa Felsenorchidee: Was man wissen sollte?
Botrytis an Rosa Felsenorchidee (Dendrobium kingianum) ist ein pilzbedingt Zustand mit mittel Schweregrad. Rosa Felsenorchidee hat eine gering Anfälligkeit für diese Krankheit.
Rosa Felsenorchidee ist eine Pflanze mit mittel Pflegeaufwand. Als Zimmerpflanze für gute Belüftung sorgen, um die Erholung zu unterstützen.
Im Gegensatz zu den meisten Pflanzen hat Rosa Felsenorchidee eine natürliche Resistenz gegen Botrytis. Am besten mit vorbeugenden Maßnahmen statt reaktiver Behandlung. Im Gegensatz zu bakteriellen Infektionen kann Botrytis an Rosa Felsenorchidee mit biologischen Fungiziden behandelt werden.
🌱 Wie pflegt man Rosa Felsenorchidee, um Botrytis zu verhindern?
💧 So wird gegossen
Im Frühling und Sommer einmal wöchentlich gründlich gießen, wenn das Substrat fast trocken ist. Im Herbst und Winter auf alle 2–3 Wochen reduzieren, um die Ruheperiode zu ermöglichen. Die Wurzeln dürfen niemals in stehendem Wasser stehen – Wurzelfäule ist das größte Risiko bei Überwässerung.
☀️ Beleuchtung
Helles, gefiltertes Licht bereitstellen – idealerweise 15.000–25.000 Lux. Eine rötliche Tönung der Blätter zeigt optimale Lichtverhältnisse an; dunkelgrüne Blätter weisen auf zu wenig Licht hin. Morgensonne oder ein ostausgerichteter Standort ist ideal. Harte Mittagssonne direkt auf die Pflanze sollte vermieden werden.
🪴 Ideale Erde
Ein freizügig drainierendes Orchideensubstrat wie feiner Kiefernrinde, Sphagnummoos oder einer Mischung aus beidem verwenden. Ein leicht saurer pH-Wert von 5,5–6,0 ist ideal. Schwere Blumenerden, die Feuchtigkeit speichern, sind zu vermeiden.