Geruchlose Kamille mit Botrytis? Selten, aber behandelbar
Tripleurospermum inodorum
Botrytis an Geruchlose Kamille: Was man wissen sollte?
Botrytis an Geruchlose Kamille (Tripleurospermum inodorum) ist ein pilzbedingt Zustand mit mittel Schweregrad. Geruchlose Kamille hat eine gering Anfälligkeit für diese Krankheit.
Geruchlose Kamille ist eine Pflanze mit einfach Pflegeaufwand.
Im Gegensatz zu den meisten Pflanzen hat Geruchlose Kamille eine natürliche Resistenz gegen Botrytis. Am besten mit vorbeugenden Maßnahmen statt reaktiver Behandlung. Im Gegensatz zu bakteriellen Infektionen kann Botrytis an Geruchlose Kamille mit biologischen Fungiziden behandelt werden.
🌱 Wie pflegt man Geruchlose Kamille, um Botrytis zu verhindern?
💧 So wird gegossen
Gießen Sie die Pflanze, wenn die obersten 2–3 cm der Erde trocken sind. Sie verträgt kurzzeitige Trockenheit, bevorzugt jedoch gleichmäßige Feuchtigkeit. Vermeiden Sie Überwässerung und Staunässe, da Wurzelfäule die häufigste Ursache für Probleme ist. Verwenden Sie vorzugsweise Regenwasser oder entkalktes Wasser.
☀️ Beleuchtung
Die Geruchlose Kamille benötigt volle Sonne für optimales Wachstum und reiche Blüte. Platzieren Sie sie an einem sonnigen Standort mit mindestens 6 Stunden direktem Licht täglich. Im Halbschatten wächst die Pflanze zwar, bildet aber weniger Blüten aus und die Stängel werden schwächer.
🪴 Ideale Erde
Bevorzugt leichten, gut durchlässigen Lehmboden mit guter Luftzirkulation und einem pH-Wert von 7,0–8,0 (leicht alkalisch). Geben Sie vor der Pflanzung gerne Kompost hinzu. Die Pflanze toleriert nährstoffarme und gestörte Böden, gedeiht aber am besten in mäßig nährstoffreicher Erde.