Kaki mit Botrytis? Selten, aber behandelbar
Diospyros kaki
Botrytis an Kaki: Was man wissen sollte?
Botrytis an Kaki (Diospyros kaki) ist ein pilzbedingt Zustand mit mittel Schweregrad. Kaki hat eine gering Anfälligkeit für diese Krankheit.
Kaki ist eine Pflanze mit mittel Pflegeaufwand.
Im Gegensatz zu den meisten Pflanzen hat Kaki eine natürliche Resistenz gegen Botrytis. Am besten mit vorbeugenden Maßnahmen statt reaktiver Behandlung. Im Gegensatz zu bakteriellen Infektionen kann Botrytis an Kaki mit biologischen Fungiziden behandelt werden.
🌱 Wie pflegt man Kaki, um Botrytis zu verhindern?
💧 So wird gegossen
Gießen Sie im Frühjahr und Sommer regelmäßig, besonders während der Fruchtbildung, und halten Sie den Boden gleichmäßig feucht, aber niemals staunass. In gemäßigtem Klima reicht eine Bewässerung alle 14 Tage aus; reduzieren Sie diese im Herbst und Winter, wenn der Baum in die Ruhephase geht. Ausgewachsene Kaki-Bäume vertragen mäßige Trockenperioden, aber Staunässe führt zu Wurzelfäule.
☀️ Beleuchtung
Der Kaki-Baum benötigt volle Sonne, um große und schmackhafte Früchte zu produzieren – mindestens 6 bis 8 Stunden direktes Sonnenlicht pro Tag. Im Halbschatten überlebt der Baum zwar, aber der Fruchtertrag ist deutlich reduziert. Platzieren Sie ihn an einem offenen, vor starken Winden geschützten Ort, an dem er den ganzen Vormittag und Nachmittag intensives Licht erhält.
🪴 Ideale Erde
Er bevorzugt tiefe, fruchtbare und gut durchlässige Böden mit lehmiger oder sandig-lehmiger Textur. Der ideale pH-Wert liegt zwischen 6,0 und 7,5. Vermeiden Sie verdichtete Böden oder solche mit schlechter Drainage, da Staunässe Pilzerkrankungen an den Wurzeln begünstigt. Reichern Sie den Boden vor der Pflanzung mit organischem Kompost an, um eine gute Feuchtigkeitsspeicherung und Fruchtbarkeit zu gewährleisten.