Schildläuse und Wollläuse: Schädlingsbekämpfung | Erkennen & behandeln
Schild- und Wollläuse sind kleine saugende Insekten, die sich vom Pflanzensaft ernähren. Sie erscheinen oft als kleine weiße, watteähnliche Flocken oder als braune Höcker an Stängeln und Blättern. Durch das Saugen schwächen sie die Pflanze und können Krankheiten übertragen oder Pilzbefall wie Rußtaupilze begünstigen.
Mittel
21 Tage
Was ist Schildläuse und Wollläuse?
Schildläuse und Wollläuse ist ein Schädlings- Zustand mit mittel Schweregrad, der Pflanzen befällt. Schild- und Wollläuse sind kleine saugende Insekten, die sich vom Pflanzensaft ernähren. Sie erscheinen oft als kleine weiße, watteähnliche Flocken oder als braune Höcker an Stängeln und Blättern. Durch das Saugen schwächen sie die Pflanze und können Krankheiten übertragen oder Pilzbefall wie Rußtau...
Schildläuse und Wollläuse ist eine Schädlings- Krankheit mit mittel Schweregrad, die sich mit mittel Geschwindigkeit ausbreitet. Die Erholung dauert in der Regel ungefähr 21 Tage mit richtiger Behandlung. Dieser Zustand ist ansteckend und kann sich zwischen Pflanzen ausbreiten.
Im Gegensatz zu Pilzkrankheiten kann Schildläuse und Wollläuse schnell mit integriertem Management kontrolliert werden. Ohne sofortiges Handeln breitet sich der Befall auf benachbarte Pflanzen aus. Ohne Isolierung können benachbarte Pflanzen innerhalb von Tagen infiziert werden.
🔍 Was sind die Symptome von Schildläuse und Wollläuse?
TLDR: Schildläuse und Wollläuse zeigt 5 Hauptsymptome. Eine frühe Erkennung ist entscheidend für eine wirksame Behandlung.
Hauptsymptome
- ! Kleine weiße Punkte, die wie Watte aussehen
- ! Vorhandensein von braunen oder wachsartigen Schilden an den Stängeln
- ! Gelbe, welke oder abfallende Blätter
- ! Klebrige Substanz auf den Blättern (Honigtau)
- ! Ameisenbefall in der Nähe der Pflanze
❓ Was verursacht Schildläuse und Wollläuse bei Pflanzen?
- → Sehr trockene und warme Umgebung
- → Mangelnde Belüftung zwischen den Pflanzen
- → Übermäßige Stickstoffdüngung
- → Bereits gestresste oder geschwächte Pflanzen
💊 Wie behandelt man Schildläuse und Wollläuse?
Schritt für Schritt
- 1
Isolieren Sie die infizierte Pflanze
- 2
Sichtbare Insekten manuell entfernen
- 3
Reinigungs- oder Insektizidlösung auftragen
- 4
Vorgang wöchentlich wiederholen, bis der Befall verschwunden ist
🧪 Natürlich vs. chemisch: Welche Behandlung hilft gegen Schildläuse und Wollläuse?
🌱 Natürliche Lösungen
- ✓ Milde Seifenlauge
- ✓ Neemöl
- ✓ Isopropanol (mit einem Wattestäbchen aufgetragen)
- ✓ Tabaksud
💉 Chemische Lösungen
- ✓ Insektizide auf Deltamethrin-Basis
- ✓ Systemische Garteninsektizide
🛡️ Wie beugt man Schildläuse und Wollläuse vor?
TLDR: Schildläuse und Wollläuse mit 4 wesentlichen Pflegemaßnahmen vorbeugen. Regelmäßige Kontrollen sind der Schlüssel zur Früherkennung.
- ✓ Pflanze an einem gut belüfteten Ort halten
- ✓ Blätter regelmäßig mit einem feuchten Tuch reinigen
- ✓ Übermäßiges Düngen vermeiden
- ✓ Neue Pflanzen untersuchen, bevor sie in die Nähe anderer gestellt werden
🔗Verwandte Krankheiten

Weiße Fliege
Weiße Fliegen (Familie Aleyrodidae) sind winzige, saugende Insekten, die in warmer, stehender Luft gedeihen. Sie kommen häufig an Zimmerpflanzen, Gewächshauskulturen und Gartenpflanzen wie Tomaten, Paprika, Gurken, Fuchsien, Hibiskus, Weihnachtssternen, Zitrusfrüchten und vielen Kräutern vor. Oft sieht man kleine weiße Adulte aufflattern, wenn man die Pflanze berührt, klebrigen Honigtau auf Blättern oder Oberflächen in der Nähe, schwarzen Rußtaupilz, der auf diesem Honigtau wächst, sowie Blätter, die vergilben, sich kräuseln oder abfallen. Untersuchen Sie die Blattunterseiten auf blasse, schildlausähnliche Nymphen und winzige Eier, die in kleinen Bögen abgelegt wurden. Ein starker Befall schwächt die Pflanzen und verzögert das Wachstum.

Buchenwolllaus
Phyllaphis ist eine Gattung von Wolläusen, die vor allem Buchen (Fagus) befallen, typischerweise Rotbuchen und Blutbuchen in Hecken oder als Einzelbäume. Sie saugen im Frühjahr und Frühsommer Pflanzensaft aus jungen Trieben und Blattunterseiten. Anzeichen eines Befalls sind gekräuselte oder eingerollte Blätter, klebriger Honigtau, schwarzer Rußtau und ein weißer, wattiger Belag um die Kolonien. Die Pflanzen überleben in der Regel, aber ein starker Befall kann den Neuaustrieb schwächen und die Hecke klebrig und unansehnlich machen. Die Läuse überwintern oft als Eier an dünnen Zweigen in der Nähe der Knospen.
Erdfloh-Befall
MittelErdflöhe sind kleine, springende Insekten, die die Blätter vieler Gemüsepflanzen fressen. Sie nagen zahlreiche kleine, kreisförmige Löcher, was ein charakteristisches „Schrotschuss“-Erscheinungsbild erzeugt. Während etablierte Pflanzen den Schaden oft tolerieren können, sind junge Setzlinge sehr anfällig und können bei starkem Befall im Wachstum gehemmt oder abgetötet werden.

Wollige Blattläuse
Prociphilus ist eine Gattung von Wollläusen, die sich vom Pflanzensaft ernähren. Sie bilden einen flauschigen, weißen, watteähnlichen Belag auf Blättern, Trieben oder manchmal auch an den Wurzeln. Zu den Anzeichen gehören klebriger Honigtau, Rußtaupilze, die auf dem Honigtau wachsen, Blattkräuselungen oder Verformungen sowie Ansammlungen winziger, weichhäutiger Insekten, die in der „Wolle“ verborgen sind. Ameisen sind oft in ihrer Nähe aktiv, da sie sich vom Honigtau ernähren. Diese Blattläuse befallen häufig Erlen und Ahorn (Wollige Erlenblattlaus) sowie Eschen (Wollige Eschenblattlaus). Sie bringen etablierte Bäume selten zum Absterben, können aber Jungpflanzen schwächen und ein klebriges Verschmutzungsproblem verursachen.