Pilze: Erkennen & schnell behandeln
Pilze entziehen den Pflanzen, auf denen sie leben, Energie und verursachen dadurch Schäden. Pilzinfektionen sind für etwa zwei Drittel aller infektiösen Pflanzenkrankheiten verantwortlich und führen zu Welke, Schimmelbildung, Rost, Schorf, Gewebefäule und anderen Problemen.
Was ist Pilze?
Pilze ist ein other Zustand mit mittel Schweregrad, der Pflanzen befällt. Pilze entziehen den Pflanzen, auf denen sie leben, Energie und verursachen dadurch Schäden. Pilzinfektionen sind für etwa zwei Drittel aller infektiösen Pflanzenkrankheiten verantwortlich und führen zu Welke, Schimmelbildung, Rost, Schorf, Gewebefäule und anderen Problemen.
Pilze ist eine other Krankheit mit mittel Schweregrad.
Im Gegensatz zu vielen häufigen Krankheiten ist Pilze nicht zwischen Pflanzen übertragbar.
🧪 Natürlich vs. chemisch: Welche Behandlung hilft gegen Pilze?
🌱 Natürliche Lösungen
- ✓ Entfernen und vernichten Sie nach Möglichkeit die infizierten Pflanzenteile. Verbrennen Sie diese, entsorgen Sie sie im Hausmüll oder vergraben Sie sie tief. Nicht kompostieren.
- ✓ Verwenden Sie ökologische Pflanzenschutzmittel (z. B. Neemöl, Natron, Schmierseife).
💉 Chemische Lösungen
- ✓ Wenden Sie bei Bedarf ein Fungizid an. Wenn Sie die Pilzart nicht genau kennen, wählen Sie das Fungizid basierend auf der betroffenen Pflanzenart aus (z. B. Zimmerpflanze, Gartenpflanze, Baum).
🛡️ Wie beugt man Pilze vor?
TLDR: Pilze mit 6 wesentlichen Pflegemaßnahmen vorbeugen. Regelmäßige Kontrollen sind der Schlüssel zur Früherkennung.
- ✓ Verwenden Sie resistente Arten und Sorten sowie gesundes, zertifiziertes Saatgut und Setzlinge.
- ✓ Sorgen Sie für eine gute Bodenentwässerung, um Staunässe zu vermeiden.
- ✓ Verbessern Sie die Luftzirkulation um die Pflanze herum (z. B. durch Auslichten des Laubs oder größere Pflanzabstände).
- ✓ Vermeiden Sie langanhaltende Nässe auf den Blättern, wie sie beispielsweise durch Überkopf-Bewässerung entsteht.
- ✓ Führen Sie einen Fruchtwechsel durch. Vermeiden Sie den Anbau empfindlicher Kulturen in infizierten Böden.
- ✓ Desinfizieren Sie Werkzeuge, infizierte Blumentöpfe und Hände, um eine Krankheitsübertragung zu verhindern.
🔗Verwandte Krankheiten

Mosaikvirus
Potyviren (Familie Potyviridae, Gattung Potyvirus) sind Pflanzenviren, die hauptsächlich durch Blattläuse während der Nahrungsaufnahme sowie mechanisch durch Pflanzensaft übertragen werden. Sie verursachen Mosaikmuster (hell-dunkle Muster) auf den Blättern, Kräuselungen und Deformationen, Aufhellungen der Blattadern, Blasenbildung auf der Blattspreite, Zwergwuchs sowie bei Gemüse und Obst auch Streifenbildung und Verfärbungen. Bei Kartoffeln (Kartoffel-Y-Virus) können nekrotische Blattflecken und Ringflecken auf den Knollen auftreten; bei Kürbisgewächsen (z. B. Zucchini-Gelbmosaikvirus) zeigen sich deutliche Mosaike und Deformationen an Blättern und Früchten; bei Paprika treten Streifen und Flecken auf den Früchten auf; bei Kreuzblütlern (Turnip-Mosaik-Virus) kommt es zu Mosaikbildung und Wachstumshemmung, und bei Pflaumen zur Scharka-Krankheit (Flecken und Deformationen der Früchte). Die Infektion kann auch durch Saatgut, Setzlinge, Knollen, Edelreiser sowie durch Wirtunkräuter eingeschleppt werden. Leider ist eine Heilung befallener Pflanzen nicht möglich.

Phytophthora-Wurzelfäule
Die Gattung Phytophthora umfasst bodenbürtige Pflanzenpathogene, die Pilzen ähneln und hauptsächlich Bäume und verholzende Pflanzen befallen. Die Ausbreitung erfolgt in der Regel über die Pflanzenwurzeln und führt zur Schwächung sowie zum Absterben der Pflanze.

Falscher Mehltau
Pseudoperonospora ist eine Gattung von Erregern des sogenannten Falschen Mehltaus. Es handelt sich um feuchtigkeitsliebende „Pilze“ aus dem Reich der Chromista, die hauptsächlich die Blätter befallen. Auf der Blattoberseite erscheinen eckige, gelbe Flecken zwischen den Blattadern, während sich auf der Unterseite bei Feuchtigkeit ein grau-violetter Belag bildet. Die Blätter werden braun, vertrocknen und die Pflanze schwächt ab. Am häufigsten betroffen sind Gurken und andere Kürbisgewächse (Zucchini, Kürbisse, Melonen) sowie Hopfen. Die Ausbreitung erfolgt durch Wind und Regen; der Erreger gedeiht bei langanhaltender Feuchtigkeit, Tau, kühleren Nächten und in stickigen Gewächshäusern.
Chromista
Hierbei handelt es sich um pilzähnliche Organismen, die oft als Eipilze oder Wasserschimmel bezeichnet werden. Sie sind überwiegend wasser- oder bodengebunden und verursachen zahlreiche Pflanzenkrankheiten (wie z. B. Falschen Mehltau und Kraut- und Fäule).