Gummifluss (Gummose): Dringend! So rettest du deine Pflanze
Gummose wird durch Pilze verursacht, die die Basis der Pflanze und die Wurzeln angreifen. Sie führt zum Austritt eines dunklen, kleber- oder gummiartigen Harzes aus dem Stamm. Unbehandelt unterbricht die Krankheit den Saftfluss, was dazu führt, dass die Pflanze welkt und schnell abstirbt.
Mittel
30 Tage
Was ist Gummifluss (Gummose)?
Gummifluss (Gummose) ist ein other Zustand mit hoch Schweregrad, der Pflanzen befällt. Gummose wird durch Pilze verursacht, die die Basis der Pflanze und die Wurzeln angreifen. Sie führt zum Austritt eines dunklen, kleber- oder gummiartigen Harzes aus dem Stamm. Unbehandelt unterbricht die Krankheit den Saftfluss, was dazu führt, dass die Pflanze welkt und schnell abstirbt.
Gummifluss (Gummose) ist eine other Krankheit mit hoch Schweregrad, die sich mit mittel Geschwindigkeit ausbreitet. Die Erholung dauert in der Regel ungefähr 30 Tage mit richtiger Behandlung. Dieser Zustand ist ansteckend und kann sich zwischen Pflanzen ausbreiten.
Es wird nicht empfohlen, frühe Anzeichen zu ignorieren. Ohne frühzeitiges Eingreifen kann die Erholung doppelt so lange dauern. Ohne Isolierung können benachbarte Pflanzen innerhalb von Tagen infiziert werden.
🔍 Was sind die Symptome von Gummifluss (Gummose)?
TLDR: Gummifluss (Gummose) zeigt 4 Hauptsymptome. Eine frühe Erkennung ist entscheidend für eine wirksame Behandlung.
Hauptsymptome
- ! Austritt von klebrigem, dunklem Harz am Stamm
- ! Rissige oder sich ablösende Stammrinde
- ! Gelbliche Blätter, die vorzeitig abfallen
- ! Absterben von Zweigen im oberen Bereich der Pflanze
❓ Was verursacht Gummifluss (Gummose) bei Pflanzen?
- → Übermäßige Feuchtigkeit im Boden und am Stamm
- → Pilze der Gattung Phytophthora
- → Rindenverletzungen durch Gartenwerkzeuge
- → Zu tiefes Einpflanzen des Stammes
💊 Wie behandelt man Gummifluss (Gummose)?
Schritt für Schritt
- 1
Betroffene Stelle abschaben, bis gesundes Gewebe sichtbar wird
- 2
Schutzpaste auf die abgeschabte Stelle auftragen
- 3
Gießhäufigkeit drastisch reduzieren
- 4
Luftzirkulation an der Basis verbessern
🧪 Natürlich vs. chemisch: Welche Behandlung hilft gegen Gummifluss (Gummose)?
🌱 Natürliche Lösungen
- ✓ Tonpaste mit Zimt
- ✓ Konzentrierter Knoblauchextrakt
- ✓ Hausgemachte Bordeauxmischung
💉 Chemische Lösungen
- ✓ Kupferhaltige Fungizide
- ✓ Kaliumphosphit
🛡️ Wie beugt man Gummifluss (Gummose) vor?
TLDR: Gummifluss (Gummose) mit 4 wesentlichen Pflegemaßnahmen vorbeugen. Regelmäßige Kontrollen sind der Schlüssel zur Früherkennung.
- ✓ Vermeiden Sie es, den Stamm beim Gießen zu benetzen
- ✓ Sorgen Sie für eine gute Bodendrainage, um Staunässe zu vermeiden
- ✓ Reinigen Sie Schnittwerkzeuge mit Alkohol
- ✓ Vergraben Sie die Stammbasis beim Pflanzen nicht
🔗Verwandte Krankheiten

Mosaikvirus
Potyviren (Familie Potyviridae, Gattung Potyvirus) sind Pflanzenviren, die hauptsächlich durch Blattläuse während der Nahrungsaufnahme sowie mechanisch durch Pflanzensaft übertragen werden. Sie verursachen Mosaikmuster (hell-dunkle Muster) auf den Blättern, Kräuselungen und Deformationen, Aufhellungen der Blattadern, Blasenbildung auf der Blattspreite, Zwergwuchs sowie bei Gemüse und Obst auch Streifenbildung und Verfärbungen. Bei Kartoffeln (Kartoffel-Y-Virus) können nekrotische Blattflecken und Ringflecken auf den Knollen auftreten; bei Kürbisgewächsen (z. B. Zucchini-Gelbmosaikvirus) zeigen sich deutliche Mosaike und Deformationen an Blättern und Früchten; bei Paprika treten Streifen und Flecken auf den Früchten auf; bei Kreuzblütlern (Turnip-Mosaik-Virus) kommt es zu Mosaikbildung und Wachstumshemmung, und bei Pflaumen zur Scharka-Krankheit (Flecken und Deformationen der Früchte). Die Infektion kann auch durch Saatgut, Setzlinge, Knollen, Edelreiser sowie durch Wirtunkräuter eingeschleppt werden. Leider ist eine Heilung befallener Pflanzen nicht möglich.

Phytophthora-Wurzelfäule
Die Gattung Phytophthora umfasst bodenbürtige Pflanzenpathogene, die Pilzen ähneln und hauptsächlich Bäume und verholzende Pflanzen befallen. Die Ausbreitung erfolgt in der Regel über die Pflanzenwurzeln und führt zur Schwächung sowie zum Absterben der Pflanze.

Falscher Mehltau
Pseudoperonospora ist eine Gattung von Erregern des sogenannten Falschen Mehltaus. Es handelt sich um feuchtigkeitsliebende „Pilze“ aus dem Reich der Chromista, die hauptsächlich die Blätter befallen. Auf der Blattoberseite erscheinen eckige, gelbe Flecken zwischen den Blattadern, während sich auf der Unterseite bei Feuchtigkeit ein grau-violetter Belag bildet. Die Blätter werden braun, vertrocknen und die Pflanze schwächt ab. Am häufigsten betroffen sind Gurken und andere Kürbisgewächse (Zucchini, Kürbisse, Melonen) sowie Hopfen. Die Ausbreitung erfolgt durch Wind und Regen; der Erreger gedeiht bei langanhaltender Feuchtigkeit, Tau, kühleren Nächten und in stickigen Gewächshäusern.
Einjähriges Rispengras (Poa annua)
MittelDas Einjährige Rispengras ist ein weit verbreitetes Rasenunkraut, das edle Grasarten schnell verdrängt. Es zeichnet sich durch eine hellere Färbung, ein flaches Wurzelsystem und eine massive Samenproduktion aus, die selbst bei tiefem Mähen stattfindet. Es ist äußerst widerstandsfähig und breitet sich rasant aus.