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Ratgeber

Kroton vermehren: Kopfsteckling, Wasser oder Abmoosen

Ein Kopfsteckling vom Kroton bildet bei warmer Erde in rund vier Wochen Wurzeln. Hier erfährst du, wie es Schritt für Schritt klappt, was sich im Wasserglas ändert, wie das Abmoosen bei dicken Trieben funktioniert und warum Handschuhe Pflicht sind.

von Bloom 12 Min. Lesezeit
Kroton vermehren: Kopfsteckling, Wasser oder Abmoosen

Um einen Kroton zu vermehren, schneidet man eine 8 bis 15 cm lange Triebspitze mit 3 bis 5 Blättern ab. Diesen Trieb nennt man Kopfsteckling. Setze die Basis in feuchte Anzuchterde, also ein lockeres Substrat, in dem der Trieb Wurzeln schlagen kann. Bei einer Substrattemperatur zwischen 21 und 27 °C zeigen sich nach Angaben der University of Florida nach etwa vier Wochen die ersten Wurzeln. Für dickere Äste oder vergeilte, sehr hohe Pflanzen eignet sich das Abmoosen, solange der Zweig noch an der Mutterpflanze sitzt.

Der bunte Kroton auf Fensterbänken und in Wohnungen ist Codiaeum variegatum, ein farbenprächtiger Strauch aus der Familie der Wolfsmilchgewächse. Er gehört botanisch nicht zur Gattung Croton, unter der andere Gewächse wie das Drachenblut aus dem Amazonas geführt werden. Diese Anleitung gilt gezielt für den bunten Wunderstrauch.

Kurz zusammengefasst:

  • Kopfsteckling: 8 bis 15 cm, 3 bis 5 Blätter, feuchtes Substrat bei 21 bis 27 °C; Wurzeln nach etwa 4 Wochen.

  • Im Wasserglas bilden sich ebenfalls Wurzeln; pflanze den Steckling ein, sobald die Wurzeln 2,5 cm lang sind.

  • Ein einzelnes Blatt schlägt im Wasser zwar Wurzeln, treibt aber niemals zu einer neuen Pflanze aus.

  • Handschuhe tragen: Der austretende Milchsaft reizt die Haut und hinterlässt bleibende Flecken auf Kleidung.

Kroton vermehren: Diese Methoden funktionieren

Drei Wege führen beim Kroton zum Ziel: Kopfstecklinge in Erde, Stecklinge im Wasserglas und Abmoosen. Universitäre Beratungsstellen empfehlen den Kopfsteckling als Standardmethode und das Abmoosen für dicke, verholzte Triebe.

Methode

Wann sinnvoll

Dauer bis zur Wurzelbildung

Kopfsteckling in Erde

Gesunder Trieb, auch bei versehentlich abgebrochenen Zweigen

Etwa 4 Wochen bei einer Substrattemperatur von 21 bis 27 °C (University of Florida)

Steckling im Wasser

Wenn man den Wurzeln beim Wachsen im Glas zusehen möchte

Keine Studie hat diesen Zeitraum beim Kroton gemessen

Abmoosen

Dicke Triebe oder kahl gewordene Pflanzen, die unten keine Blätter mehr haben

Zwischen 1 Monat und 1 Jahr, je nach Jahreszeit (University of Florida)

Einzelnes Blatt

Eignet sich nicht zur Vermehrung

Bildet Wurzeln, treibt aber keine Triebe aus (University of Florida)

Der Kroton bildet eine neue Pflanze nur aus einem Stängelabschnitt mit einem Knoten, also der Stelle am Stängel, an der das Blatt entspringt. Auch die Wachsblume wurzelt über den Knoten, und der Wachsblumen-Steckling entsteht aus der gleichen Schnittart. Das Einblatt wiederum hat keinen Stängel, der Wurzeln schlägt, und vermehrt sich nur durch Teilung des Wurzelballens, wie die Anleitung für Einblatt-Ableger zeigt.

Vorsicht beim Pflanzensaft: Handschuhe vor dem Schneiden anziehen

Die Schnittstelle des Krotons gibt einen Pflanzensaft ab, der die Haut reizt. Die Extension der North Carolina State University beschreibt Juckreiz und Schwellungen bei Haut- und Schleimhautkontakt mit dem Pflanzensaft. Dieselbe Quelle weist darauf hin, dass der Saft dauerhafte Flecken auf Textilien hinterlässt.

Trage beim Schneiden Handschuhe sowie alte Kleidung und fasse dir nicht in die Augen. Wasche dir danach gründlich die Hände mit Wasser und Seife. Tupfe austretenden Milchsaft an der Schnittstelle des Stecklings vor dem Einpflanzen mit einem feuchten Papiertuch ab.

Der Kroton ist auch für Hunde und Katzen giftig. Die Pet Poison Helpline ist ein US-amerikanischer Notdienst bei Vergiftungen von Tieren. Laut diesem führt der Verzehr der Pflanze zu Reizungen im Maul und im Magen, begleitet von vermehrtem Speichelfluss, Erbrechen oder Durchfall. Bewahre abgeschnittene Zweige und Blätter unzugänglich für Tiere auf.

Schritt für Schritt: Kroton-Stecklinge in Erde bewurzeln

Ein Kopfsteckling ist das beblätterte Spitzenstück eines Zweigs, das von selbst Wurzeln schlägt. Auch ein versehentlich abgebrochener Zweig eignet sich dafür: Schneide einfach die Spitze nach demselben Prinzip ab.

Der richtige Schnitt, ohne die Mutterpflanze zu schwächen

Schneide direkt unter einem Blattknoten ab, da die Wurzeln aus dem eingegrabenen Knoten wachsen. Die Iowa State University erklärt, dass die meisten Pflanzen direkt unterhalb der Schnittstelle austreiben und mehrere neue Zweige bilden. Daher macht das Entfernen einer Spitze die Mutterpflanze buschiger und nicht schwächer.

  1. Gieße die Mutterpflanze am Vortag gründlich. Ein gut gewässerter Trieb speichert mehr Feuchtigkeit und übersteht die Zeit ohne Wurzeln deutlich besser.

  2. Schneide mit einer sauberen Pflanzenschere einen 8 bis 15 cm langen Trieb mit 3 bis 5 Blättern direkt unter einem Blattknoten ab.

  3. Entferne die unteren Blätter, sodass 1 oder 2 Knoten frei liegen, die später in die Erde kommen.

  4. Halbiere die verbliebenen großen Blätter. Der Kroton gehört zu den Blattpflanzen, die am meisten Wasser über die Blätter verlieren, und der Steckling hat noch keine Wurzeln, um diesen Verlust auszugleichen.

  5. Tupfe den austretenden Milchsaft an der Schnittkante mit feuchtem Küchenpapier ab.

  6. Wenn du Bewurzelungshormon hast, gib eine Prise auf die Schnittstelle. Das Hormon ist ein Pulver mit Auxin, dem Stoff, den die Pflanze zur Wurzelbildung nutzt.

  7. Setze den Steckling in einen kleinen Topf mit feuchtem Substrat, sodass mindestens ein Knoten bedeckt ist und kein Blatt die Erde berührt.

  8. Stülpe eine transparente Plastiktüte locker über den Topf. Verwende Holzstäbchen als Stützen, damit die Folie die Blätter nicht berührt.

  9. Platziere den Topf an einem warmen Ort mit 4 bis 6 Stunden hellem, indirektem Licht ohne pralle Sonne.

  10. Halte das Substrat feucht, aber ohne Staunässe. Mit der Plastiktüte darüber braucht das Substrat Tage zum Trocknen, und tägliches Gießen ist nicht erforderlich.

Das Hormon ist optional. Der Ratgeber für den Hausgarten der University of Florida enthält diesen Schritt, während der Leitfaden zur Kroton-Produktion derselben Universität ihn nicht erwähnt. Die Iowa State University weist darauf hin, dass ein Überschuss an Hormonen die Wurzelbildung verzögern kann.

Die Schnittstelle muss vor dem Einpflanzen nicht antrocknen. Die Iowa State University empfiehlt, den Steckling so schnell wie möglich zu setzen, da er Wasser verliert, ohne es über Wurzeln nachliefern zu können. Keine der befragten Universitätsberatungen verlangt diesen Schritt für den Kroton.

Das richtige Substrat für Kroton-Stecklinge

Zwei brasilianische Studien untersuchten das Substrat direkt am Kroton. Im Jahr 1994 verglichen Tillmann und Kollegen 7 Substrate in einer Sprühnebelkammer, die die Blätter mit einem feinen Nebel befeuchtet. Mittleres Vermiculit schnitt am besten ab, und Erde sowie Sand schnitten am schlechtesten ab. Vermiculit ist ein leichtes, expandiertes Mineral, das im Gartenfachhandel erhältlich ist.

Im Jahr 2001 mischte eine Masterarbeit der UNESP in Ilha Solteira Erde mit landwirtschaftlichen Reststoffen im Verhältnis von 2 Teilen Erde zu 1 Teil Reststoff. Mit Zuckerrohrbagasse bewurzelten 82 % der 15 cm langen Stecklinge, mit verkohlten Reishülsen 75 %. Die University of Florida empfiehlt in ihrem Produktionsleitfaden Perlit und Torf zu gleichen Teilen. Perlit besteht aus weißen, leichten Körnchen aus expandiertem Gestein, und Torf ist zersetztes organisches Material, das Wasser speichert.

Verwende zu Hause reines Vermiculit oder Perlit und Torf zu gleichen Teilen. Wenn du verkohlte Reishülsen hast, mische 1 Teil davon mit 2 Teilen Erde, wie in der Studie der UNESP. Vermeide reine Gartenerde und reinen Sand.

Kroton-Stecklinge in Wasser oder Erde ziehen

Der Kroton-Zweig schlägt zwar im Wasser Wurzeln, doch diese Wurzel leidet beim Übergang in die Erde. Die Iowa State University erklärt, dass die im Wasser gebildete Wurzel dicker und nicht an das Substrat angepasst ist. Nach dem Einpflanzen kann der Steckling welken, Blätter verlieren oder an den Spitzen eintrocknen.

Keine Studie hat bisher gemessen, wie viele Kroton-Stecklinge im Wasser anwachsen. In der Erde ermittelten brasilianische Studien eine Bewurzelungsrate von bis zu 82 %. Daher ist die Erde der sicherste Weg, und das Wasserglas eignet sich für alle, die der Wurzel beim Wachsen zusehen möchten.

Um den Steckling im Wasser zu bewurzeln, tauche den unteren Knoten unter Wasser und lasse die Blätter außerhalb des Wassers. Wechsle das Wasser ein- bis zweimal pro Woche, ohne den Wasserstand so weit sinken zu lassen, dass die Wurzel in der Luft hängt. Pflanze den Steckling in die Erde um, sobald die Wurzel 2,5 cm (1 Zoll) lang ist, wie die Iowa State University angibt.

Kroton-Stecklinge im Wasser: Einzelnes Blatt mit weißen Wurzeln am Blattstiel ohne Austrieb, daneben ein bewurzelter Triebsteckling
Links ein einzelnes Krotonblatt mit Wurzeln und ohne Trieb; rechts ein Steckling mit Stängelstück, aus dem eine Pflanze wird. KI-generiertes Bild.

Ein einzelnes Krotonblatt im Wasser bildet zwar Wurzeln, aber daraus wird trotzdem keine neue Pflanze. Der Leitfaden zur Kroton-Produktion der University of Florida hält fest, dass das Blatt an der Basis des Stiels Wurzeln schlägt und keine neue Pflanze hervorbringt. Es kann monatelang im Glas schön aussehen, ohne jemals auszutreiben. Bei der Peperomie hingegen bildet ein eingestecktes Blatt eine neue Pflanze.

Abmoosen beim Kroton: Für dicke Äste oder zu hohe Pflanzen

Beim Abmoosen lässt man Wurzeln direkt am Zweig wachsen, während er noch an der Pflanze sitzt. Die Mutterpflanze versorgt den Zweig weiterhin, und der Schnitt erfolgt erst, wenn die Wurzel bereits vorhanden ist. Die Extension der University of Illinois nennt den Kroton unter den Pflanzen, bei denen diese Methode gut funktioniert. Der Grund sind die großen Blätter, die bei einem abgetrennten Steckling zu schnell Wasser verlieren.

Abmoosen lohnt sich besonders bei stark verholzten Zweigen oder alten Kroton-Pflanzen, die im unteren Bereich kahl geworden sind. Der obere Triebabschnitt wächst als fertige Pflanze mit intakten Wurzeln weiter, während die Mutterpflanze unterhalb der Schnittkante neu austreibt.

  1. Wähle eine Stelle am Trieb, die etwa 30 bis 38 cm unter der Spitze liegt. Entferne die Blätter rund 8 bis 10 cm ober- und unterhalb dieses Bereichs.

  2. Schneide mit einem sauberen Messer und angezogenen Handschuhen zwei parallele Ringe im Abstand von etwa 2,5 cm um die Rinde. Ziehe den Rindenstreifen dazwischen vorsichtig ab.

  3. Schabe das freiliegende Holz ab, um das Kambium zu entfernen, die dünne, glitschige Schicht direkt unter der Rinde. Bleibt das Kambium intakt, überwallt die Pflanze die Wunde mit neuer Rinde, statt Wurzeln zu bilden.

  4. Ummantle die Schnittstelle mit einer Handvoll feuchtem, gut ausgedrücktem Sphagnum-Moos. Sphagnum ist ein trockenes Moos, das im Gartencenter verkauft wird.

  5. Wickle Klarsichtfolie fest um das Moos und binde sie oben und unten mit Schnur oder Draht zu. Eine äußere Schicht Alufolie schützt das Moos vor direkter Sonneneinstrahlung und Überhitzung.

  6. Prüfe das Moos wöchentlich. Fühlt es sich trocken oder hell an, öffne den oberen Verschluss und befeuchte es mit etwas Wasser.

  7. Sobald kräftige Wurzeln durch die Folie sichtbar werden, trennst du den Trieb direkt unterhalb des Moosballens ab und pflanzt ihn in einen eigenen Topf.

Der Ringschnitt folgt den Angaben der Iowa State University, die den Kroton zur Gruppe der verholzenden Pflanzen zählt. Die Illinois Extension beschreibt einen anderen Schnitt: einen schrägen Schnitt bis zu einem Drittel des Astes, der mit einem Zahnstocher offen gehalten wird. Die Iowa State University sieht diesen Schnitt für Pflanzen mit faserigen Stängeln wie den Drachenbaum vor. Wir folgen dieser Quelle, da sie als einzige angibt, welcher Schnitt beim Kroton angewendet werden soll.

Die University of Florida gibt je nach Pflanze und Jahreszeit 1 Monat bis 1 Jahr bis zur Bewurzelung an. Für die Gruppe des Krotons nennt die Illinois Extension 3 bis 4 Monate. Dieselbe Publikation aus Florida hält fest, dass Hormone bei den meisten Abmoosungen nicht notwendig sind.

Wann man Kroton vermehren sollte

Die besten Erfolge erzielst du, wenn das Substrat dauerhaft zwischen 21 und 27 °C warm ist. Unter diesen Bedingungen zeigen sich laut University of Florida nach rund vier Wochen Wurzeln. Sinkt die Temperatur unter 21 °C, verzögert sich der Prozess um mehrere Wochen.

Auf der Nordhalbkugel ist der Zeitraum von Ende Frühling bis Sommer, von Mai bis August, am einfachsten, wenn es in der Wohnung wärmer ist. Außerhalb dieser Monate hält eine Heizmatte unter dem Topf das Substrat warm. Die Iowa State University empfiehlt 24 bis 27 °C im Substrat.

Hat es geklappt? Der Steckling in den ersten Wochen

In warmer Erde entwickeln sich die ersten Wurzeln nach rund vier Wochen. Ein vorsichtiger Zug am Trieb zeigt, ob es funktioniert hat: Spürst du einen leichten Widerstand, halten die Wurzeln den Steckling bereits im Substrat fest. Auch frischer Blattaustrieb an der Spitze ist ein verlässliches Zeichen.

Die ersten jungen Blätter sind zunächst fast rein grün, selbst wenn die Mutterpflanze kräftig rot und gelb gemustert war. Laut University of Florida bildet der Kroton seine Blattfarben erst mit der Zeit und unter ausreichend hellem Licht aus. Ein grüner Austrieb bedeutet also keineswegs, dass die Pflanze ihre Panaschierung verloren hat.

Werden die Blätter in den ersten Tagen schlaff, verliert der Steckling mehr Feuchtigkeit als er aufnehmen kann. Kontrolliere, ob die Abdeckung dicht schließt und das Substrat ausreichend feucht ist. Ein matschig-schwarzer Stängelgrund deutet dagegen auf Fäulnis durch zu viel Nässe hin.

Flecken, Schädlinge und gelbe Blätter haben andere Ursachen als Fäulnis. Der Leitfaden Was fehlt meiner Pflanze unterscheidet diese Ursachen anhand der Symptome, die auf dem Blatt auftreten.

Vom Steckling in den Topf oder ins Beet

Pflanze den Steckling in den endgültigen Topf oder ins Beet um, sobald er Wurzeln und neue Blätter bildet. Die University of Florida nutzt diese beiden Zeichen als Zeitpunkt für das Umpflanzen.

Der Steckling hat bei hellem Licht und ohne direkte Sonne gewurzelt, und der ausgewachsene Kroton braucht mehr Licht. Die North Carolina Extension empfiehlt volle Sonne oder Halbschatten, und die Blattfarbe hängt vom Licht ab. Gewöhne den Steckling schrittweise an die Sonne, indem du die Sonnenstunden jede Woche erhöhst.

Wenn der Steckling nach dem Umtopfen die unteren Blätter verliert, überprüfe den Lichteinfall. Die North Carolina Extension hält fest, dass der Kroton bei zu viel Schatten seine unteren Blätter abwirft. Bloom, eine Pflanzen-App für das iPhone, erstellt einen Gießplan für den neuen Steckling und erinnert an den passenden Tag zum Gießen.

Lass im Beet oder in der Hecke 60 bis 90 cm Abstand zwischen den Setzlingen, wie die University of Florida für Gärten empfiehlt. Im Beet schadet Kälte unter 10 °C dem Kroton. Bei Topfpflanzen rät die North Carolina Extension, die Pflanze ins Haus zu holen, wenn die Temperatur 10 °C erreicht.

Häufige Fragen

Wie vermehrt man Kroton im Wasser?

Schneide eine 8 bis 15 cm lange Triebspitze ab und entferne die unteren Blätter. Stelle den unteren Knoten untergetaucht in ein Glas mit Wasser. Wechsle das Wasser 1 bis 2 Mal pro Woche. Pflanze den Steckling in die Erde um, wenn die Wurzel 2,5 cm lang ist, da die Wasserwurzel bei der Umstellung leidet.

Kann man Kroton über ein einzelnes Blatt vermehren?

Nein. Ein Krotonblatt im Wasser bildet Wurzeln an der Basis des Stiels, treibt aber laut University of Florida nicht neu aus. Es kann monatelang im Glas schön aussehen und wird dennoch nie zu einer Pflanze. Um eine neue Pflanze heranzuziehen, muss der Steckling ein Stängelstück mit mindestens einem Knoten besitzen.

Lässt sich Kroton aus Samen ziehen?

Keine der befragten Universitätsberatungsstellen lehrt die Aussaat von Kroton zu Hause. Alle vermehren den Kroton über Stecklinge oder durch Abmoosen. Ein Steckling ist ein Teil der Mutterpflanze und weist, wenn die Blätter ausreifen, dieselben Farben auf.

Lassen sich der Kroton 'Brasileirinho' und 'Petra' auf die gleiche Weise vermehren?

Ja. 'Brasileirinho' und 'Petra' sind Sorten des buntblättrigen Krotons, und die Quellen lehren denselben Kopfsteckling für alle Sorten. Die University of Florida nennt 'Petra' unter den kultivierten Sorten. Für Innenräume empfiehlt sie Sorten wie 'Petra', die ihre Farbe mit weniger Licht behalten.

So legst du los

Wähle einen kräftigen Kopftrieb, ziehe Handschuhe an und schneide ein 8 bis 15 cm langes Stück direkt unter einem Knoten ab. Stecke den Steckling in feuchte Vermiculite, stülpe eine Plastiktüte darüber und warte rund vier Wochen an einem warmen Ort.

Bloom ist eine App für iPhone (iOS), die die Pflanze per Foto erkennt und ihren Gießplan erstellt.

Quellen

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