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Pilea vermehren: Wo du Ableger schneidest, ohne die Mutterpflanze zu verletzen

Die einfachste Methode, eine Pilea zu vermehren, sind Wurzelausläufer: Trenne die Verbindung zur Mutterpflanze direkt an der Basis ab und pflanze sie ein. Hier erfährst du alles zu Schnittstelle, Wasser oder Erde und faulenden Stecklingen.

von Bloom 11 Min. Lesezeit
Pilea vermehren: Wo du Ableger schneidest, ohne die Mutterpflanze zu verletzen

Um deine Pilea zu vermehren, nutzt du am besten die Ableger, die neben der Pflanze aus der Erde wachsen. Schiebe die Erde beiseite, bis du den unterirdischen Stamm siehst, der das Kindel mit der Mutterpflanze verbindet, und schneide ihn dicht an der Mutterpflanze ab. Setze den Ableger in einen kleinen Topf. Der Schnitt schadet der Mutterpflanze nicht.

Der Ableger aus der Erde ist der leichteste Weg, weil er bereits Wurzeln mitbringt. Ein Kopfsteckling und ein Blatt mit einem Stück vom Stamm wachsen ebenfalls an, brauchen aber länger. Ein einzelnes, abgerissenes Blatt ohne jegliches Stück Stamm bildet zwar Wurzeln, treibt aber nicht neu aus.

Dieser Ratgeber behandelt die Ufopflanze, die Pilea peperomioides, auch Chinesischer Geldbaum genannt. Der Name „Geldbaum“ wird auch für andere Pflanzen verwendet, und diese vermehren sich auf andere Weise.

Kurzübersicht:

  • Bodenableger ab 5 cm Größe mit 3 bis 4 Blättern: dicht an der Mutterpflanze abschneiden und direkt in Erde pflanzen.

  • Ableger ohne Wurzeln (vom Stamm) oder Kopfstecklinge: in Wasser oder feuchtem Perlit (weißes, leichtes Granulat aus dem Gartenhandel) bewurzeln und einpflanzen, sobald die Wurzeln 2,5 cm lang sind.

  • Damit aus einem Blatt eine neue Pflanze entsteht, muss ein Stück vom Mutterstamm daranbleiben. Ohne dieses bildet es nur Wurzeln.

  • Die beste Zeit liegt zwischen März und Juni.

Die vier Methoden, eine Pilea zu vermehren

Die Pilea lässt sich über Bodenableger, Stammkindel, Kopfstecklinge sowie Blätter mit Stammgewebe vermehren. Die Royal Horticultural Society (RHS), die Gartenbaugesellschaft des Vereinigten Königreichs, bezeichnet die Pilea als eine der am leichtesten zu vermehrenden Zimmerpflanzen. Die NC State Extension, der Beratungsdienst der North Carolina State University, führt Ableger und Stammstecklinge auf.

Methode

Was es ist

Bereits bewurzelt?

Dauer bis zum Anwachsen

Auswirkung auf die Mutterpflanze

Bodenableger

Pflänzchen, das aus einem unterirdischen Stängel neben der Mutter wächst

Ja

2 bis 3 Wochen

Keine

Stammkindel

Pflänzchen, das oberirdisch direkt am Stamm der Mutter wächst

Manchmal nicht

Keine Angaben veröffentlicht

Keine

Kopfsteckling

Die oberen 5 bis 7,5 cm einer hochgewachsenen Pflanze

Nein

4 bis 6 Wochen im Wasser

Die Mutter verliert ihre Krone und treibt am Stumpf neu aus

Blatt mit Stammgewebe

Blatt, das mit einem kleinen Stück des Mutterstamms abgeschnitten wurde

Nein

Etwa 2 Monate bis zur Jungpflanze

Eine kleine Narbe am Stamm

Einzelnes Blatt

Abgerissenes oder abgefallenes Blatt, nur mit Stiel

Nein

Bildet Wurzeln, treibt aber nicht aus

Keine

Die Zeitangaben stammen aus verschiedenen Quellen, die in den jeweiligen Abschnitten unten genannt werden. Keine davon hat die Erfolgsquote der einzelnen Methoden systematisch gemessen.

Bodenableger: Wo du schneiden musst

Der richtige Schnitt erfolgt am unterirdischen Stängel, der das Kindel mit der Mutter verbindet, und zwar so nah wie möglich an der Mutterpflanze. Dieser Stängel verläuft unter der Erde, ist heller als der Stamm und führt von der Basis der Mutterpflanze zum Ableger.

  1. Gieße die Mutterpflanze am Vortag. Eine gut gewässerte Pflanze verkraftet den Schnitt besser, empfiehlt die Iowa State University.

  2. Wähle einen Ableger mit mindestens 5 cm Höhe und 3 bis 4 eigenen Blättern.

  3. Schiebe die Erde mit den Fingern rund um den Ableger beiseite, bis die Verbindungsachse zur Mutterpflanze sichtbar wird.

  4. Schneide diese Verbindung mit einem sauberen Messer oder einer sauberen Schere durch, direkt an der Mutterpflanze. Dadurch bleibt das am Ableger sitzende Teilstück so lang wie möglich, und der Ableger hat mehr Stängelfläche, um Wurzeln zu bilden.

  5. Pflanze den Ableger in einen 7 bis 10 cm großen Topf mit feuchter Blumenerde und setze ihn bis zur Blattbasis ein.

  6. Halte die Erde in den ersten 2 bis 3 Wochen feucht, aber nicht nass.

Basis einer Pilea mit freigelegter Erde, die den weißen unterirdischen Stängel zeigt, der einen Ableger mit der Mutterpflanze verbindet
Der helle Stängel, der unter der Erde verläuft, ist die Schnittstelle: Schneide direkt an der Mutterpflanze ab, nicht am Ableger. KI-generiertes Bild.

Wenn die Ableger dicht verschlungen sind und du die Verbindungen nicht erkennst, nimm die gesamte Pflanze aus dem Topf. Liegen Erde und Wurzeln frei vor dir, siehst du sofort, welcher Stängel zu welchem Ableger führt.

Bodenableger brauchen kein Bewurzelungspulver, das das Wurzelwachstum beschleunigt. Sie bilden bereits Wurzeln, während sie noch mit der Mutterpflanze verbunden sind.

Die richtige Größe zum Abtrennen der Ableger

Niemand hat eine exakte Mindestgröße gemessen. Die kleinste publizierte Angabe nennt Blätter von der Größe einer kleinen Münze mit etwa 2 cm Durchmesser. Den höchsten Wert nennt der Ratgeber des Shops Elm Dirt, der eine Wuchshöhe von 5 bis 7,5 cm empfiehlt. Die RHS rät schlicht dazu, zu warten, „bis sie groß genug sind“.

Der entscheidende Faktor sind die Wurzeln. Mit 5 cm Höhe hat der Ableger laut Elm Dirt bereits ein eigenes Wurzelsystem; daher ist das die sicherste Größe. Kleinere Ableger lassen sich zwar auch abnehmen, müssen dann aber in Wasser oder Perlit bewurzelt werden und brauchen länger, um stabil anzuwachsen.

Stammkindel und Kopfstecklinge

Ableger, die direkt oberirdisch am Stamm wachsen, haben beim Abtrennen oft keinerlei Wurzeln. Schneide sie mit einer sauberen Klinge dicht am Stamm ab und behandle sie wie Stecklinge: Bewurzele sie in Wasser oder feuchtem Perlit, bevor du sie einpflanzt.

Ein Kopfsteckling ist die beste Lösung für eine Pilea, die sehr langbeinig geworden ist, unten kahl wirkt und ihre Blätter nur noch ganz oben trägt. Die RHS empfiehlt, lange Stängel im Frühling oder Sommer einzukürzen, um an der Basis neue Triebe anzuregen.

  1. Schneide die obersten 5 bis 7,5 cm des Stängels mit einer sauberen Schere ab.

  2. Entferne die unteren Blätter, sodass nur die obersten 3 stehen bleiben, wie im Ratgeber von Savvy Gardening beschrieben.

  3. Lass den Steckling in Wasser oder feuchtem Perlit bewurzeln. Im Wasser dauert die Wurzelbildung laut Elm Dirt 4 bis 6 Wochen.

Die Mutterpflanze übersteht diesen Schnitt problemlos. Der im Topf verbleibende Stumpf treibt meist an den Seiten wieder aus, was die Pflanze buschiger macht. Savvy Gardening weist allerdings darauf hin: Wenn die Pilea nur einen einzigen Stamm besitzt, entfernst du damit ihre gesamte Krone. Warte in diesem Fall ab, bis der Stumpf neu austreibt, bevor du erneut schneidest.

Ein einzelnes Blatt bildet Wurzeln, wird aber keine neue Pflanze

Ein einzeln abgerissenes Pilea-Blatt, das nur aus dem Blattstiel besteht, schlägt im Wasser zwar Wurzeln, bildet daraus jedoch keine neue Pflanze. Die Quellen bewerten die Wurzelbildung unterschiedlich, sind sich aber einig, dass kein Neuaustrieb erfolgt:

  • Die RHS erklärt, dass Pilea-Blätter „im Wasser oder in feuchter Anzuchterde Wurzeln schlagen“.

  • Pilea.com, die Website eines auf diese Gattung spezialisierten Anbieters, ergänzt den Rest: Das Blatt bewurzelt sich, überlebt monatelang im Wasser, wird dann gelb und stirbt ab, ohne je einen Trieb zu bilden.

  • Savvy Gardening berichtet, dass ein Blatt mit reinem Blattstiel im Wasser oder in der Erde verfault.

Die biologische Ursache liegt in den Knospenanlagen, also den winzigen Triebknospen am Stängel, die in jeder Blattachsel sitzen. Das Blatt selbst besitzt kein solches Gewebe. Die NC State Extension erklärt, dass Blattstecklinge nur bei Pflanzenarten funktionieren, die fähig sind, neue Knospen direkt aus dem Blattgewebe heraus zu bilden. Nach den vorliegenden Beschreibungen bildet die Pilea keine Knospen am Blatt.

Ein Blatt entwickelt sich erst dann zu einer Pflanze, wenn es mit einem Stückchen des Mutterstamms samt Knospe abgeschnitten wird. Man nennt diese Methode Blatt-Knospen-Steckling:

  1. Wähle ein gesundes, fleckenloses Blatt einer erwachsenen Pflanze.

  2. Schneide mit einem scharfen, sauberen Messer ein kleines Rindenstück des Stammes ab, das fest mit dem Blattstiel verbunden bleibt. Savvy Gardening empfiehlt, etwa 6 mm oberhalb bis 6 mm unterhalb des Blattansatzes am Stamm zu schneiden.

  3. Stelle die Basis in ein Glas mit Wasser an einen hellen Platz ohne direkte Sonne und wechsle das Wasser wöchentlich.

  4. Rechne mit Wurzeln nach 1 bis 2 Wochen und einem neuen Trieb nach frühestens einem Monat, so pilea.com. Der gesamte Prozess dauert etwa 2 Monate.

  5. Pflanze den Steckling ein, sobald der Neuaustrieb etwa 7,5 cm misst, ohne das ursprüngliche Blatt abzutrennen.

Rundes Pilea-Blatt in einem Wasserglas, an dessen Stielbasis ein kleines Stück Stammgewebe der Mutterpflanze sitzt, aus dem feine Wurzeln wachsen
Das Stammstück an der Basis des Blattstiels enthält die Knospe: Nur daraus wächst die neue Pflanze heran. KI-generiertes Bild.

Die Peperomie ist der umgekehrte Fall: Ihr Blatt bildet von selbst eine Knospe und wird zu einer Pflanze, wie die Anleitung zum Peperomien vermehren zeigt. Das Blatt der Hoya kerrii verhält sich wie das der Pilea: Es schlägt Wurzeln, treibt aber niemals aus. Der Ratgeber zum Hoyas vermehren zeigt den Knotensteckling, der bei ihr funktioniert. Beim Einblatt schlägt das Blatt nicht einmal Wurzeln. Die Anleitung zum Einblatt vermehren zeigt die Teilung des Wurzelballens, die einzige Methode, die bei ihm funktioniert.

Pilea-Stecklinge in Wasser oder Erde bewurzeln

Ableger mit Wurzeln kommen direkt in die Erde. Wurzellose Stecklinge (Stammkindel, Kopfstecklinge, Blätter mit Stammgewebe) können im Wasser bewurzeln. Die Bedingung ist, sie frühzeitig in die Erde zu setzen, sobald die Wurzel 2,5 cm lang ist.

Die Quellen bewerten Wasserbewurzelung unterschiedlich. Die University of Vermont Extension betrachtet Wasser und Erde als reine Geschmackssache. Die Purdue University rät von Wasser ab, weil es den Wurzeln an Sauerstoff fehlt und sie schwächer bleiben; dieser Bericht bezieht sich allerdings auf Gehölze und Bäume. Die Iowa State University, die über Zimmerpflanzen schreibt, nimmt eine Mittelposition ein: Wasser funktioniert, die dort gebildeten Wurzeln sind jedoch dicker und passen sich schlechter an Blumenerde an.

Dieser Ratgeber orientiert sich an der Iowa State University, da sie gezielt Zimmerpflanzen behandelt und das Risiko benennt. Dieses Risiko steigt mit der Zeit, die der Steckling im Wasser verbringt. Beachte bei der Wasserbewurzelung deshalb folgende Punkte:

  • Wechsle das Wasser ein- bis zweimal pro Woche und lasse den Wasserstand nicht so weit sinken, dass die Wurzeln freiliegen.

  • Tauche nur das Stammstück ins Wasser ein. Blattstiel und Blattspreite müssen trocken bleiben, wie Savvy Gardening betont.

  • Pflanze den Steckling ein, wenn die Wurzeln rund 2,5 cm lang sind. Lange Wasserwurzeln leiden bei der Umstellung deutlich stärker.

In den ersten Wochen nach dem Umtopfen aus dem Wasser kann der Steckling leicht welken oder ein Blatt verlieren. Die Iowa State University beschreibt diesen Anpassungsstress und hält fest, dass gleichmäßige Pflege Abhilfe schafft.

Eine weitere Möglichkeit ist die Bewurzelung in feuchtem Perlit oder einer Mischung aus Perlit und Torf. Die Iowa State University empfiehlt Perlit als gutes Bewurzelungssubstrat, da es ein ausgewogenes Verhältnis von Wasser und Luft bietet. Reine Blumenerde sorgt nach denselben Angaben für zu wenig Drainage und Belüftung während der Bewurzelung.

Pilea-Steckling im Wasser matschig und schwarz: So rettest du ihn

Eine Rettung ist möglich, solange oberhalb der schwarzen Stelle noch festes, helles Stängelgewebe vorhanden ist. Eine weiche, schwarze Basis deutet auf Fäulnis hin: Das Gewebe ist abgestorben und erholt sich nicht mehr.

  1. Nimm den Steckling aus dem Wasser und taste den Stängel von unten nach oben ab. Der weiche, dunkle Bereich ist verloren. Der feste, grüne oder helle Teil ist noch verwertbar.

  2. Schneide mit einer sauberen Klinge knapp oberhalb der letzten weichen Stelle ab. Bleibt unterhalb der Blätter noch festes Gewebe übrig, hat der Steckling gute Chancen.

  3. Gieße das alte Wasser weg und reinige das Gefäß gründlich, oder starte den Versuch neu in feuchtem Perlit in einem sauberen Topf.

  4. Ist der gesamte Stängel bis zur Blattbasis matschig, musst du ihn entsorgen. Die University of Maryland Extension rät dazu, stark befallene Pflanzen wegzuwerfen und Stecklinge ausschließlich aus absolut gesundem Gewebe zu schneiden.

Fäulnis im Wasser entsteht meist durch abgestandenes Wasser. Regelmäßige Wasserwechsel ein- bis zweimal wöchentlich und das Trockenhalten der Blätter beugen dem Problem vor. Dieselbe Fäulnis greift auch die Wurzeln erwachsener Pilea-Pflanzen an, wenn die Erde zu nass steht:

Die ersten Wochen mit der neuen Jungpflanze

Der Steckling ist angewachsen, sobald er neue Blätter austreibt. Der Ratgeber von Elm Dirt nennt einen Zeitraum von 2 bis 3 Wochen, bis ein Bodenableger stabil steht.

  • Topf: 7 bis 10 cm Durchmesser mit Drainageloch im Boden. Ein zu großer Topf hält die Erde zu lange nass, warnt die RHS.

  • Erde: In den ersten 2 bis 3 Wochen feucht, aber keinesfalls nass halten. Gieße danach erst wieder, wenn die obersten Zentimeter abgetrocknet sind, genau wie bei der Mutterpflanze.

  • Licht: Hell und indirekt, 4 bis 6 Stunden täglich, ohne direkte Sonne auf den Blättern. Diesen Bereich empfiehlt die Iowa State University für die Bewurzelungsphase.

  • Temperatur: Zimmertemperaturen zwischen 18 °C und 24 °C sind laut Iowa State University ideal für das Wurzelwachstum. Die RHS mahnt, die Temperatur niemals unter 10 °C fallen zu lassen.

Um zu prüfen, ob der Steckling gewurzelt hat, ohne ihn auszugraben, empfiehlt die University of Vermont Extension einen sanften Zugtest: Spürst du einen leichten Widerstand, halten die Wurzeln ihn bereits fest. Der Shop Elm Dirt rät dagegen vom Ziehen ab. Diese Anleitung empfiehlt den Rat der Universitätsberatung mit einem sehr behutsamen Zug.

Beste Zeit, um Pilea-Ableger zu machen

Die beste Zeit reicht von März bis Juni, im Frühling und zu Beginn des Sommers. Die NC State Extension empfiehlt das Frühjahr und den Frühsommer, wenn die Pflanze aktiv wächst.

Die Iowa State ergänzt, dass die meisten Zimmerpflanzen zu jeder Jahreszeit Wurzeln schlagen. Im Winter, von Dezember bis Februar, braucht der Steckling länger, weil sich die Wurzeln bei Wärme schneller bilden.

Häufig gestellte Fragen

Braucht man Bewurzelungspulver, um eine Pilea zu vermehren?

Für Bodenableger nicht, da sie bereits eigene Wurzeln haben. Bei Kopfstecklingen behandelt Savvy Gardening die Schnittstelle vor dem Einpflanzen mit Bewurzelungshormon. Die University of Vermont Extension hält dies für nicht notwendig. Keine Quelle bezeichnet den Einsatz bei der Pilea als zwingend erforderlich. Wenn du es verwendest, halte dich an die Dosierung auf der Verpackung.

Wie lange dauert es, bis ein Pilea-Steckling wurzelt?

Bodenableger wachsen innerhalb von 2 bis 3 Wochen an, da sie bereits bewurzelt sind. Kopfstecklinge brauchen im Wasser 4 bis 6 Wochen. Ein Blatt mit Stammgewebe bildet nach 1 bis 2 Wochen Wurzeln, und nach etwa einem Monat oder mehr zeigt sich die Jungpflanze. Der gesamte Ablauf nimmt ungefähr 2 Monate in Anspruch.

Ist die Pilea sicher für Katzen und Hunde?

Die NC State Extension stuft die Pilea peperomioides als ungiftig für Haustiere und Kinder ein. Die ASPCA, ein US-Verband mit eigener Datenbank für giftige Pflanzen, führt für diese Art keinen eigenen Eintrag. Werden Pflanzenteile in größeren Mengen gefressen, kann dies bei Tieren dennoch zu Erbrechen führen.

Kann aus einem abgefallenen Pilea-Blatt ein Steckling werden?

Nein. Blätter, die von allein abfallen, sind meist alt oder krank, und selbst ein gesundes Blatt ohne Stammgewebe bildet lediglich Wurzeln. Um eine vollwertige neue Pflanze heranzuziehen, schneidest du das Blatt zusammen mit einem Rindenstück vom Stamm ab, wie im entsprechenden Abschnitt beschrieben.

Fazit

Um deine Pilea sicher zu vermehren, lässt du Bodenableger auf über 5 cm heranwachsen, schneidest den unterirdischen Verbindungsstängel nah an der Mutterpflanze ab und pflanzt sie ein. Nutze Wasser nur für unbewurzelte Stecklinge und setze sie in Erde um, sobald die Wurzeln 2,5 cm messen. Ein Blatt wächst nur dann zu einer Pflanze heran, wenn ein Stückchen Stamm daran haftet.

Wenn deine Geldpflanze keine runden Blätter hat, die in der Mitte befestigt sind, handelt es sich um eine andere Art und die Methode ändert sich. Bloom bestimmt die Pflanze per Foto und zeigt ihre Pflegehinweise an. Die App ist für das iPhone verfügbar, und der kostenlose Tarif umfasst 2 Bestimmungen pro Monat.

Quellen

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