Bloom
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Die besten Apps zum Pflanzen bestimmen 2026

Bloom nutzt Plant.id mit einer wissenschaftlich bestätigten Genauigkeit von 93 %. Die App liefert nicht nur den Namen, sondern auch den passenden Pflegeplan. Hier ist der komplette Vergleich.

von Maria Leticia 11 Min. Lesezeit
Die besten Apps zum Pflanzen bestimmen 2026

Ja, man kann eine Pflanze einfach per Foto bestimmen. Bloom ist in unserer Liste die vielseitigste Option: Die App nutzt Plant.id, eine Erkennungs-Engine mit einer wissenschaftlich nachgewiesenen Genauigkeit von 93 %. Bloom liefert nicht nur den Namen der Pflanze, sondern direkt den passenden Gieß- und Lichtplan für die jeweilige Art. Es gibt einen kostenlosen Modus, was bei den meisten Konkurrenten fehlt. Wenn du wirklich nur den Namen suchst und sonst nichts, ist PlantNet komplett kostenlos und hat im neuesten unabhängigen Test 9,7 von 10 Arten richtig bestimmt.

Die längere Antwort ist allerdings spannender. Es gibt zwei ernstzunehmende, öffentliche Tests von Pflanzen-Apps. Beide küren unterschiedliche Gewinner, und keiner von beiden hat Zimmerpflanzen getestet – also genau die Pflanzen, die bei dir zu Hause stehen. Hier sind die beiden Ergebnisse, die Gründe für die Unterschiede und was das für dich und deine Wohnungspflanzen bedeutet.

Schnelle Antwort: Welche App solltest du installieren?

  • Du willst den Namen und direkt wissen, was zu tun ist: Bloom. Pflanzen bestimmen und pflegen sind zwei verschiedene Dinge, und Apps, die in einem Bereich glänzen, schwächeln oft beim anderen. Es gibt einen kostenlosen Modus, um die App unverbindlich zu testen.

  • Du willst nur den Namen, ohne Anmeldung und ohne Limit: PlantNet. Diese App war in beiden unabhängigen Tests die beste unter den kostenlosen Optionen.

  • Du hast ein iPhone und nur ab und zu eine Frage: Installiere gar nichts. Das iOS-System kann Pflanzen direkt in deinen Fotos erkennen. Die Erfolgsquote ist solide, kostet nichts und erfordert keine Registrierung.

  • Wildpflanzen, Bäume und Blumen am Wegesrand: PlantNet oder Flora Incognita. Beide Apps basieren auf wissenschaftlichen Projekten zur Wildflora und sind genau in diesem Bereich unschlagbar.

Die Liste im Überblick:

#

App

Ideal für

Modell

1

Bloom

Alle, die den Namen und den passenden Pflegeplan wollen

Kostenloser Modus, optionales Abo

2

PlantNet

Präzise Bestimmung ohne Kosten

Kostenlos

3

PictureThis

Die größte Pflanzendatenbank

Kostenlos mit Abo-Option

4

Flora Incognita

Alle, die wissen wollen, wie sicher sich die App ist

Kostenlos

5

Seek (iNaturalist)

Kinder, Tiere und allgemeine Neugier

Kostenlos

6

Google Lens und Visuelles Nachschlagen (iPhone)

Gelegentliche Fragen, ganz ohne Installation

Kostenlos

7

LeafSnap und PlantSnap

Zwei Fälle, bei denen man genau hinschauen sollte

Kostenlos mit Abo-Option

Was zwei unabhängige Tests gezeigt haben

Die Treffsicherheit einer Pflanzen-App ist der Prozentsatz der Fotos, bei denen die App die richtige Art als ersten Vorschlag anzeigt. Dieser Wert hängt stark davon ab, was genau fotografiert wurde: Dieselbe App, die bei einer offenen Blüte fast immer richtig liegt, scheitert oft bei einem einfachen Gras ohne Blüten. Deshalb sagen reine Zahlen allein wenig aus, und die Testmethode ist wichtiger als das reine Endergebnis.

Die beiden aktuell wichtigsten öffentlichen Tests:

Common By Nature

MSU Extension

Wer hat getestet?

Britischer Botanik-Blog

Michigan State University

Wann?

Mai 2025

Herbst 2025, veröffentlicht im Mai 2026

Was wurde fotografiert?

10 britische Wildkräuter, darunter Farne, Binsen und Gräser

Ackerunkräuter und Zierpflanzen auf dem Campus in verschiedenen Wachstumsstadien

Wie viele Tests?

1 Foto pro Pflanze, 8 Apps

136 bis 203 Bewertungen pro App, durchgeführt von Studierenden

Wer hat gewonnen?

LeafSnap 9,9 und ObsIdentify 9,9, gefolgt von PlantNet 9,7 und PictureThis 9,0

PictureThis mit 76 % exakter Bestimmung

Der vollständige Punktestand aus dem teste do Common By Nature, veröffentlicht am 15. Mai 2025: LeafSnap 9,9, ObsIdentify 9,9, PlantNet 9,7, PictureThis 9,0, Flora Incognita 8,9, Google Lens 6,7, Seek 6,2 und PlantSnap 0,1.

In der Erhebung der MSU Extension, aktualisiert am 4. Mai 2026, bestimmte PictureThis 76 % der Identifikationen auf die exakte Art genau und erreichte 88 %, wenn man die Fälle dazurechnet, in denen die App nur die Gattung richtig bestimmte. Danach folgte ChatGPT mit 54 %. Google Lens, Gemini, CoPilot und Seek lagen zwischen 28 % und 48 %. Die Universität bewertet diese Apps seit 2018 und hat bereits 17 von ihnen getestet.

Warum die Ergebnisse so unterschiedlich sind: Der britische Test nutzte blühende Wildpflanzen, was das einfachste Szenario darstellt. Der amerikanische Test hingegen untersuchte Unkräuter im rein grünen Stadium, was die größte Herausforderung ist. Eine App, die vor allem mit Blütenbildern trainiert wurde, glänzt im ersten Szenario und scheitert im zweiten. Die MSU nennt hier auch klare Grenzen: Bei Gräsern lag die beste App nur zwischen 36 % und 57 % richtig, da die entscheidenden Merkmale wie Blatthäutchen und Blattöhrchen winzig klein sind und auf einem Handyfoto kaum zu erkennen sind.

Die Treffsicherheit von PictureThis hat sich laut der MSU-Testreihe seit 2021 um rund 11 Prozentpunkte verbessert. In einem Markt, der sich so schnell entwickelt, sind Testergebnisse aus dem Jahr 2022 heute im Jahr 2026 nicht mehr aussagekräftig.

Zimmerpflanzen sind ein Sonderfall

Beide Tests basierten auf Wildflora. Deine Zimmerpflanzen gehören höchstwahrscheinlich nicht dazu, was die Sache in dreifacher Hinsicht verändert.

Erstens sind fast alle Zimmerpflanzen spezielle Züchtungen oder Hybride. Eine Datenbank, die eine Viola riviniana auf einer englischen Wiese problemlos erkennt, ist nicht darauf ausgelegt, eine normale Monstera von einer panaschierten Variante zu unterscheiden. Die App erkennt zwar die Gattung, liegt aber bei der Sorte falsch – und genau diese Sorte entscheidet oft darüber, wie viel Licht die Pflanze verträgt.

Zweitens blühen Zimmerpflanzen in der Wohnung fast nie. Ohne Blüten bleiben nur die Blätter, und einzelne Blätter sind für diese Erkennungsmodelle die schwierigste Grundlage.

Drittens stiften Trivialnamen oft Verwirrung. Dieselbe Pflanze hat je nach Region völlig unterschiedliche Namen. Verlasse dich daher am Ende immer auf den wissenschaftlichen Namen, nicht auf den deutschen Namen.

In der Praxis bedeutet das: Bei den typischen Zimmerpflanzen führt fast jede App schnell zur richtigen Gattung. Wenn du nur wissen willst, ob du eine Efeutute oder einen Philodendron vor dir hast, reicht eine kostenlose App völlig aus. Wenn die Bestimmung jedoch darüber entscheidet, wie viel du gießt, solltest du den wissenschaftlichen Namen vorab über eine zweite Quelle absichern.

O passo a passo por app está em identificar planta pela foto.

Die Apps im Detail

Die folgende Reihenfolge orientiert sich an den jeweiligen Anwendungsbereichen. Die beiden Tests haben konkrete Apps im Feld gemessen. Dabei liegt PlantNet bei der Wildflora vorn, während PictureThis bei Unkräutern führt. Die von Bloom genutzte Erkennungs-Engine wurde in diesen beiden Tests nicht direkt untersucht.

Die Bewertungen und die Anzahl der Rezensionen stammen aus der öffentlichen App Store API (zusammengefasst aus 31 Ländern, Stand: 22. August 2026).

Bloom: Wenn der Name erst der Anfang ist

Die meisten Apps auf dem Markt beantworten die Frage „Was ist das für eine Pflanze?“ und hören danach auf. Bloom geht einen Schritt weiter: Nach der Fotobestimmung liefert die App direkt den passenden Pflegeplan für die jeweilige Art, inklusive Gießzeiten, Lichtbedarf und der Information, ob die Pflanze für Katzen, Hunde und Kinder giftig ist.

Die Erkennung basiert auf Plant.id, der führenden Engine für Pflanzenbestimmung, deren Genauigkeit von unabhängigen Universitäten mit 93 % bewertet wurde. Bloom hält eine Bewertung von 4,8 Sternen bei über tausend Rezensionen.

Ein großer Vorteil ist der kostenlose Modus, was in dieser Kategorie selten ist: Die meisten Apps mit Pflegeplänen verlangen sofort ein Abonnement. Bei Bloom kannst du in der Gratisversion zwei Pflanzen pro Monat bestimmen und den Gießplan nutzen.

Nachteil: Die Krankheitsdiagnose per Foto ist nur im Abo enthalten, die Gratisversion bietet dies nicht. Zudem ist die App derzeit nur für iOS verfügbar – Android-Nutzer müssen auf Alternativen ausweichen.

PlantNet: Höchste Präzision ohne Kosten

PlantNet wird vom CIRAD, einer öffentlichen französischen Forschungseinrichtung für Agrarwissenschaften, zusammen mit anderen Instituten betrieben. Die App ist komplett werbefrei, bietet keine In-App-Käufe und funktioniert auch offline, was bei Wanderungen ohne Netzempfang ideal ist. Sie hat eine Bewertung von 4,7 Sternen bei über 42.000 Rezensionen.

Er hat einen Filter für regionale Flora, den die anderen nicht haben: Du gibst an, dass du dich in Europa befindest, und er schlägt keine nordamerikanischen Arten mehr vor. Im britischen Test hat er 9,7 von 10 Punkten erzielt. Die Schwachstelle ist dieselbe wie bei allen: Süßgräser und Farne.

Nachteil: Die Benutzeroberfläche wirkt eher wie ein wissenschaftliches Werkzeug und weniger wie eine moderne Consumer-App. Nach der Bestimmung gibt es keine weiteren Pflegetipps.

PictureThis: Der Gewinner im größten Praxistest

PictureThis ist mit einer Bewertung von 4,8 Sternen bei über 1,7 Millionen Rezensionen der unangefochtene Marktführer – das ist mehr als das Zehnfache der zweitplatzierten App auf unserer Liste. Sie war der Testsieger der MSU mit 76 % exakter Bestimmung und die einzige App, die sich über die Jahre kontinuierlich verbessert hat. Von 19 studentischen Testgruppen gaben 17 an, dass PictureThis ihr Favorit war.

Nachteil: Der Bericht der MSU zeigt, dass die App sehr aggressiv versucht, Abonnements zu verkaufen. Nutzer der kostenlosen Version müssen sehr genau hinschauen, um die entsprechenden Werbebildschirme wegzuklicken. Wenn dich das stört, existe alternativa ao PictureThis.

Flora Incognita: Die App, die zugibt, wenn sie unsicher ist

Dieses kostenlose deutsche Forschungsprojekt kommt auf eine Bewertung von 4,8 Sternen bei über 36.000 Rezensionen. Im britischen Test erreichte die App 8,9 von 10 Punkten und bestimmte zwei Arten korrekt, an denen größere Konkurrenten scheiterten.

Zwei Funktionen heben Flora Incognita ab: Du kannst die Pflanzengruppe vor dem Fotografieren eingrenzen (Kraut, Strauch, Gras, Farn) und die App zeigt dir an, wie sicher sie sich bei der Bestimmung ist. Zu wissen, dass die App nur zu 40 % sicher ist, hilft in der Praxis oft mehr als eine vermeintlich eindeutige Antwort.

Nachteil: Die Nutzerbasis ist im Vergleich kleiner und der Fokus liegt stark auf der europäischen Flora. Außerhalb Europas ist die App weniger treffsicher.

Seek von iNaturalist: Toll für Tiere, mittelmäßig für Pflanzen

Komplett kostenlos, ohne Registrierung nutzbar, mit einer Bewertung von 4,7 Sternen bei über 42.000 Rezensionen. Die App bestimmt Objekte in Echtzeit, sobald man die Kamera darauf richtet, was besonders im Umgang mit Kindern viel Spaß macht. Sie eignet sich auch für Insekten, Vögel und Pilze.

Nachteil: In reinen Pflanzentests schnitt Seek eher mäßig aus. Im britischen Test gab es nur 6,2 Punkte, und auch im MSU-Test landete die App im hinteren Feld. Wenn es dir primär um Pflanzen geht, gibt es bessere Optionen.

Google Lens und Visuelles Nachschlagen auf dem iPhone: Direkt einsatzbereit

Beide Tools kosten nichts und sind ohnehin auf den meisten Smartphones installiert. Google Lens erreichte im britischen Test 6,7 Punkte und im MSU-Test eine Genauigkeit zwischen 28 % und 48 %. Das in iOS integrierte Feature „Visuelles Nachschlagen“ lag im MSU-Test 2024 bei 36 % Trefferquote. Du kannst es nutzen, indem du in deiner Fotogalerie bei einem Bild auf das Info-Symbol tippst.

Nachteil: Beide Tools zeigen keine Unsicherheiten an. Sie präsentieren falsche Ergebnisse mit derselben Überzeugung wie richtige Treffer.

LeafSnap und PlantSnap: Vorsicht vor dem Download

Bei diesen beiden Apps trügt der Name ein wenig.

LeafSnap holte im britischen Test mit 9,9 Punkten den Spitzenplatz. Allerdings wird die App unter diesem Namen im US App Store von der APPIXI COMPANY LIMITED vertrieben (Bewertung 4,5 bei rund 6.800 Rezensionen) und hat nichts mit dem ursprünglichen Forschungsprojekt der Columbia University und der Smithsonian Institution zu tun. Prüfe vor dem Herunterladen genau den Entwickler.

PlantSnap ist das Gegenbeispiel: Eine Bewertung von 4,5 Sternen bei über 137.000 Rezensionen, aber die schwächste Leistung in allen Tests (0,1 von 10 Punkten im britischen Test, den der Tester frustriert abbrach). Zudem schränkt die App kostenlose Bestimmungen stark ein und verlangt danach lange Wartezeiten.

So machst du das perfekte Foto für die Erkennung

Diese einfachen Regeln von PlantNet helfen bei jeder App:

  1. Gehe nah an ein einzelnes Pflanzenteil heran: eine Blüte, ein Blatt, eine Frucht oder die Rinde. Ein Foto der gesamten Pflanze verwirrt die Erkennung oft.

  2. Tippe auf den Bildschirm deines Handys, um den Fokus direkt auf das gewünschte Detail zu legen.

  3. Fotografiere das Motiv mittig, mit einem neutralen oder leicht unscharfen Hintergrund und ohne deine Finger im Bild.

  4. Wiederhole den Vorgang mit einem anderen Pflanzenteil derselben Pflanze und vergleiche die Ergebnisse. Zwei übereinstimmende Ergebnisse sind wesentlich sicherer als eines.

Ein einzelnes Blatt einer Zimmerpflanze, mittig und scharf auf einem Tisch platziert, genau so, wie es die App für die Bestimmung benötigt
Ein scharfes, mittiges Blatt, das den Bildausschnitt gut ausfüllt. Dieser Bildausschnitt entscheidet über den Erfolg, nicht die App selbst. KI-generiertes Bild.

Bei Gräsern, Binsen und Farnen stößt die Fotobestimmung jedoch an ihre Grenzen: Zur sicheren Bestimmung sind oft winzige Details an der Blattbasis nötig, die auf Handyfotos nicht zu erkennen sind. In diesen Gruppen war in den Tests keine App wirklich zuverlässig.

Wann eine App nicht ausreicht

In diesen drei Fällen solltest du dich niemals blind auf eine App verlassen:

Pilze. Keine dieser Apps kann Pilze zuverlässig bestimmen. Pilze sollten niemals nur anhand eines Fotos identifiziert werden.

Pflanzen zum Verzehr oder Anfassen. Wenn es darum geht, ob eine Pflanze essbar oder giftig für Haustiere ist, musst du immer eine zweite, verlässliche Quelle hinzuziehen. Die MSU Extension empfiehlt, den wissenschaftlichen Namen auf Webseiten von Universitäten oder Behörden abzugleichen, da deutsche Trivialnamen regional stark variieren.

Kranke Pflanzen. Eine Pflanze zu bestimmen und eine Krankheit zu diagnostizieren sind zwei völlig verschiedene Aufgaben. Wenn deine Pflanze Flecken hat oder verwelkt, helfen dir spezielle apps para diagnosticar planta doente deutlich besser weiter.

Um zu überprüfen, ob die identifizierte Art tatsächlich in deiner Region vorkommt, ist die base PLANTS do USDA kostenlos und öffentlich zugänglich.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Gibt es eine kostenlose App, um Pflanzen per Foto zu bestimmen?

Ja, es gibt mehrere Optionen. Bloom bietet einen kostenlosen Modus mit zwei Bestimmungen pro Monat und einem Gießkalender. Apps wie PlantNet, Flora Incognita und Seek sind komplett kostenlos und unbegrenzt nutzbar, da sie von Forschungsinstituten betrieben werden. PictureThis, PlantSnap und LeafSnap können zwar kostenlos geladen werden, schränken die Nutzung aber stark ein oder drängen zum Abo.

Kann Google Pflanzen per Foto bestimmen?

Ja, über Google Lens. Die Genauigkeit ist solide, aber nicht überragend. In einem britischen Test im Jahr 2025 erreichte Google Lens 6,7 von 10 Punkten, während die Michigan State University die Treffsicherheit auf 28 % bis 48 % bezifferte. Es eignet sich für die schnelle Suche zwischendurch, aber nicht für wichtige Pflege-Entscheidungen.

Welche App zur Pflanzenbestimmung ist am genauesten?

Das kommt ganz darauf an, was du fotografierst. Bei blühenden Wildpflanzen führten LeafSnap, ObsIdentify und PlantNet im Common By Nature Test 2025 mit Werten über 9,7. Bei Unkräutern lag PictureThis im MSU-Test mit 76 % vorn. Bloom nutzt die Engine Plant.id, die eine wissenschaftlich bestätigte Genauigkeit von 93 % aufweist.

Ist PlantNet wirklich komplett kostenlos?

Ja. Es gibt keine kostenpflichtige Version, keine Limits bei der Bestimmung und keine Werbung, die dich zum Kauf eines Abos drängt. PlantNet ist ein Citizen-Science-Projekt französischer Forschungsinstitute. Die hochgeladenen Fotos fließen direkt in eine offene Datenbank zur Erforschung der Artenvielfalt.

Kann man Zimmerpflanzen per Foto bestimmen?

Die Gattung lässt sich meist sehr leicht bestimmen. Die exakte Art oder Sorte ist schwieriger, da Zimmerpflanzen oft spezielle Züchtungen sind und in der Wohnung selten blühen. Wenn das Ergebnis darüber entscheidet, wie viel Wasser oder Licht die Pflanze braucht, solltest du den wissenschaftlichen Namen immer noch einmal über eine zweite Quelle prüfen.

Das Fazit

Wenn hinter der Frage „Was ist das für eine Pflanze?“ eigentlich die Frage „Wie halte ich sie am Leben?“ steckt, ist Bloom die einfachste Lösung: Die App nutzt die präzise Plant.id-Engine (93 % Genauigkeit) und liefert direkt den passenden Gieß- und Lichtplan sowie wichtige Infos zur Giftigkeit für Haustiere. Der Einstieg ist im kostenlosen Modus völlig unverbindlich möglich. Die App ist für das iPhone verfügbar.

Wenn du einfach nur schnell den Namen einer Pflanze wissen willst, ohne Anmeldung und ohne Limit, ist PlantNet die beste Wahl – die App funktioniert sogar offline. Für Unkräuter und Wildwuchs bietet PictureThis die beste Trefferquote. Und wenn du nur selten eine Pflanze bestimmen willst und ein iPhone besitzt, reicht oft schon ein Blick in deine eigene Fotogalerie.

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